
Wegen entstehender Umweltbelastungen durch Inbetriebnahme der EBS-Müllverbrennungsanlage, welche Mensch, Tier und Natur gleichermaßenbeeinflussen können, verbunden mit Risiken an Gesundheitsschäden fordern wir den Einsatz der derzeit besten verfügbaren Brenn-, Abluftreinigungs- und Messtechnik.

Auf Grund der Vorbelastungen in Boden, Luft und Wasser durch die Industrie fordern wir vor Einreichung der Antragsunterlagen durch ZEV bei der zuständigen Genehmigungsbehörde eine einjährige human-toxikologische Vorbelastungsstudie neben der gesetzlich geforderten Umweltverträglichkeitsprüfung zum schnellstmöglichen Beginn, um abschätzen zu können, ob die zusätzlichen Belastungen durch die geplante EBS-Müllverbrennungsanlage für Mensch und Umwelt zumutbar sind.

Wegen der Häufigkeit von Inversionswetterlagen und der extrem ungünstigen geografischen Lage der geplanten EBS-Müllverbrennungsanlage fordern wir die Erstellung eines meteorologischen Gutachtens, neben der gesetzlich geforderten Umweltverträglichkeitsprüfung, vor der weiteren Fortführung der laufenden Planungsarbeiten zur EBS-Müllverbrennungsanlage.

Wir fordern die Offenlegung der Planungs- und Antragsunterlagen zur Begutachtung noch vor der Einreichung dieser durch die ZEV bei der zuständigen Genehmigungsbehörde.

Weil der Transport des EBS-Mülls und der Verbrennungsrückstände mit LkW erhebliche Zusatzlasten für die Bevölkerung und die Umwelt mit sich bringt (Abgase, Lärm durch permanenten Schwerlastverkehr, erhebliche Steuermittel für Straßenerhaltung und Straßenneubau), fordern wir alternative und umweltverträgliche Transportkonzepte.

Wir stehen für den Erhalt der Arbeitsplätze in der ZEV, sowie den Schutz aller anderen Arbeitsplätze der ortsansässigen und regionalen Wirtschaft wie Landwirtschaft, Industrie, Handwerk, Tourismus, Kultur und Pflege. Wir akzeptieren nicht das Argument der ZEV, das die Rentabilität ihres Fernwärmebereiches allein von der geplanten EBS-Müllverbrennungsanlage abhängt.