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Liebe Mitglieder, Gruppen und Freund*innen des BUND Sachsen, 

es ist November! Nostalgisch erinnern sich einige unter Ihnen sicher daran, wie sie als Kinder noch mit dampfendem Atem zur Schule gerannt sind. Der erste Schnee war schon zu riechen. In diesem Jahr: Mit hochgekrempelten Hemdsärmeln und etwas halbherzig bereiten wir den Garten auf den Winter vor und erwarten dabei einen verlängerten Spätherbst. Der Klimawandel ist längst da. Schuld daran ist auch der Abbau und die Verstromung von Kohle - hier in Sachsen vor allem die Braunkohle. Wir wollen dem ein baldiges Ende setzen. Heute Abend diskutieren wir ab 18 Uhr mit Bürger*innen in der Stadtbibliothek Weißwasser, wie ein Ausstieg gelingen kann. Kommen Sie doch spontan noch dazu!

Viel Spaß beim Lesen des BUND Sachsen Newsletters! 

     
 
     
     

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Demos für Kohleausstieg und eine umweltverträglichere Landwirtschaft in Berlin

Für den 01. Dezember ruft ein breites Bündnis von von Braunkohle-Gegner*innen zur Demo "Kohle stoppen! Klimaschutz jetzt!" vor dem Berliner Bundeskanzleramt auf. Wir sind dabei und organisieren die Hin- und Rückfahrt. Mehr Informationen dazu finden Sie hier.

Außerdem fahren wir am 19. Januar noch einmal nach Berlin. Diesmal, um dort für eine bäuerlich-ökologischere Landwirtschaft und artgerechte Tierhaltung zu demonstrieren. Auch da brauchen wir Ihre Unterstützung. Eine Seite mit Anmeldeformular für die Fahrt stellen wir demnächst online. 

Energiepolitik mitbestimmen

Noch bis zum 11. November haben Sie die Möglichkeit, sich am "Konsultationsverfahren erneuerbare Energien in Sachsen" zu beteiligen. Lassen Sie Ihre Landesregierung wissen, wie Sie sich den Ausbau der erneuerbaren Energien im Freistaat vorstellen, was Sie sich wünschen, welche Befürchtungen Sie haben. Teilen Sie die Befragung in Ihren Netzwerken!

Wir haben bereits Stellung genommen zum Grünbuch der sächsischen Landesregierung zum Ausbau der erneuerbaren Energien und finden die Pläne überwiegend unambitioniert und unüberlegt.

Rettet unser Wasser!

Jede Stimmen ist gefragt. Seit dem 09. Oktober ist die EU-Konsultation zum Schutz unseres Wassers und der dazu nötigen Gesetze (der Wasserrahmenrichtlinie, kurz WRRL) gestartet. Ganz Europa ist von der EU-Kommission aufgerufen teilzunehmen. Wir machen auch mit unter www.rette-unser-wasser.de.

Ziel ist es, möglichst viele Stimmen zu sammeln, die sich gegen eine Aufweichung des Wasserschutzes aussprechen! Agrar- und Industrielobby machen mächtig Druck auf die anderen EU-Länder die Standards zu senken. Nicht mit uns und circa 100 anderen NGOs in Europa mit denen wir in einem Bündnis gemeinsam für den Erhalt einer starken WRRL kämpfen.

Dank unseres Drucks und über 110.000 Stimmen für gutes Wasser hat sich Deutschland mit Umweltministerin Svenja Schulze inzwischen klar positioniert: Ja zur Wasserrahmenrichtlinie! Daran müssen wir festhalten und weitermachen.

Respekt vor dem Wolf

Der Wolf ist inzwischen zum Wahlthema aufgestiegen. Die CDU lässt im Internet darüber abstimmen, ob der geschützte Wolf nicht doch zum Abschuss freigegeben werden darf. Damit kapert die Partei, der auch Umweltminister Thomas Schmidt angehört, ein Thema, das die Sachsen emotional sehr berührt. Gemeinsam mit seinen Kollegen aus Niedersachsen und Brandenburg sprach sich Thomas Schmidt vor kurzem vor dem Bundestag dafür aus, die Richtlinien des Artenschutzes in Bezug auf den Wolf zu lockern. Nicht nur bezogen auf den Wolf halten wir das für sehr gefährlich. Die Zeiten der Gebrüder Grimm sind lang vorbei. In unserem aktuellen Positionspapier legen wir die Sicht des BUND Sachsen zu dem Thema noch einmal dar.

Eine Pusteblume auf einer Wiese
Kein Gift auf unseren Grünflächen!

Die Kampagne "Pestizidfreie Kommunen in Sachsen" des BUND Sachsen geht in die nächste Runde. Inzwischen haben wir die erhobenen Daten unserer Umfrage ausgewertet. Die Ergebnisse der Befragung von Verantwortlichen in 421 sächsischen Städten und Gemeinden zum Gebrauch von Insekten- und Unkrautvernichtungsmitteln können Sie hier nachlesen.

Da besteht noch viel Luft nach oben. Sie haben selbst die Möglichkeit, Druck zu machen und einen Verzicht von Glyphosat und Co. einzufordern. Wie, erfahren Sie hier.

Ab in die Wildnis!

Die BUNDjugend Sachsen bietet ab März 2019 Weiterbildungen zum Wildnispädagogen an, Anmeldungen nimmt sie schon jetzt entgegen. Wer Wildnispädagog*in werden möchte, lernt, die eigene Naturverbundenheit wieder kennen, traditionelle Techniken und erarbeitet sich umfangreiches Wissen über Flora, Fauna, Mensch und Umwelt. Die Kurse finden im Forsthaus Triesch bei Eisenach statt.

Pressemitteilungen

Im vergangenen Monat hat der BUND Sachsen sich mit mehreren Pressemitteilungen zu Themen des Umwelt- und Naturschutzes geäußert.
Lest hier unsere Pressemitteilungen der vergangenen Wochen:

Weitere Pressemitteilungen

     
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