BUND Landesverband Sachsen

Auftaktveranstaltung im Projekt „Lebendige Ufer“ des BUND Sachsen – Vernetzung und Planung mit Akteur*innen des Projektgebietes

10. Juni 2024 | Flüsse & Gewässer, Naturschutz

©Martin Jehnichen

Leipzig/Nebelschütz. Der BUND Sachsen lädt Mitarbeitende der Kommunen sowie Beteiligte im Bereich der Gewässerunterhaltung zum Dialogforum in Nebelschütz am 12. Juni 2024 ein. Gemeinsam mit dem projektbegleitenden Ingenieurbüro Stowasserplan können die Teilnehmenden sich über das Projekt „Lebendige Ufer“ des BUND Sachsen, geeignete Gewässerabschnitte sowie umsetzbare ingenieurbiologische Baumaßnahmen austauschen. Das Dialogforum dient außerdem als Plattform der Vernetzung und zum Erfahrungsaustausch zwischen den Akteur*innen der beiden Projektgebiete des Mitteldeutschen Reviers und des Lausitzer Reviers.

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Dialogforum „Lebendige Ufer“ in Nebelschütz

Mittwoch, 12. Juni 2024, 9:30 – 13:30 Uhr

Treffpunkt:

Pfarrsaal Nebelschütz
Hauptstraße 27
01920 Nebelschütz (LK Bautzen)

Die Veranstaltung ist kostenfrei und richtet sich ausschließlich an Mitarbeitende der Kommunen und Gewässerstellen im Projektgebiet.

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Hintergrund:
Die sächsischen Kommunen sind für die Umsetzung der Ziele der europäischen Wasserrahmenrichtlinie (WRRL) für ihre Gewässer II. Ordnung verantwortlich. Bis 2027 sollen die Gewässer mit geeigneten Maßnahmenkonzepten in einen guten ökologischen Zustand gebracht werden. Knapp 93% der kleinen Flüsse und Bäche in Sachsen sind aktuell in keinem guten Zustand, was vor allem an stofflichen Belastungen und einer durch Gewässerverbauungen veränderten Strukturgüte liegt. Innerhalb des Projektes „Lebendige Ufer“ werden im Rahmen von Schulungen und Bauseminaren Maßnahmen zur naturnahen Entwicklung spezifischer Gewässerufer teilnehmender Kommunen geplant und umgesetzt. Dafür werden ingenieurbiologische Maßnahmen mit lebenden Pflanzen und Pflanzenteilen angewandt, durch welche Ufer gesichert und Gewässer beschattet sowie ökologisch wertvolle Gewässerrandstreifen entwickelt werden. So entstandene naturnahe Bäche erhöhen den Wasserrückhalt in der Landschaft und sind resilienter gegenüber Extremereignissen. Für die Kommunen können weiterhin Gewässerunterhaltungskosten gesenkt werden.

Mehr Informationen:
https://www.bund-sachsen.de/wasser/lebendige-ufer/

Pressekontakt:
Julia Becher, Projektreferentin Lebendige Ufer | julia.becher(at)bund-sachsen.de | 0157 57 95 38 82

Förderung:
Das Projekt „Lebendige Ufer“ wird im Rahmen des Förderprogramms „Kommunale Modellvorhaben zur Umsetzung der ökologischen Nachhaltigkeitsziele in Strukturwandelregionen (KoMoNa)“ durch das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz (BMUV) gefördert. Die Zukunft – Umwelt – Gesellschaft (ZUG) gGmbH betreut das Förderprogramm als Projektträgerin im Auftrag des BMUV. Weitere Informationen unter www.z-u-g.org/komona.

Die Naturstiftung David kofinanziert das Projekt.

 

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