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BUND Landesverband Sachsen

Rote Linie gegen Braunkohle

10. November 2017 | Energiewende, Klimawandel, Kohle

Am kommenden Sonntag wird in Pödelwitz die Rote Linie gegen Braunkohle gezogen – gegen die Erweiterung und stattdessen für die Verkleinerung des bestehenden Tagebaus Vereinigtes Schleenhain und den schnellstmöglichen Ausstieg aus der Braunkohlenutzung generell.

Ort: Pödelwitz
Zeit: Sonntag, 12. November 2017, 14:30 Uhr

Am kommenden Sonntag wird in Pödelwitz die Rote Linie gegen Braunkohle gezogen – gegen die Erweiterung und stattdessen für die Verkleinerung des bestehenden Tagebaus Vereinigtes Schleenhain und den schnellstmöglichen Ausstieg aus der Braunkohlenutzung generell.

Wir laden alle ein, sich in die Rote Linie an der Grenze des derzeitigen Abbaufeldes des Tagebaus Vereinigtes Schleenhain einzureihen und so ein Zeichen zu setzen für den Erhalt der beiden bedrohten Dörfer Obertitz und Pödelwitz und den Klimaschutz.

Anlass zu der Demonstration sind

·       die Absicht der MIBRAG auch die beiden genannten Dörfer abzubaggern – entgegen aller klimapolitischen Überlegungen,

·       die derzeit stattfindende Weltklimakonferenz COP 23 in Bonn,

·       die aktuellen Koalitionsverhandlungen in Berlin, zu denen wir alle teilnehmenden Parteien aufrufen sich zum Klimaschutz zu bekennen und einen schnellen Kohleausstieg zu vereinbaren und

·       der anstehende Wechsel im Amt des Ministerpräsidenten in Sachsen. Wir fordern den designierten Nachfolger Michael Kretschmer auf, sich für Sachsen zu den Klimazielen der Bundesrepublik zu bekennen und entsprechende Maßnahmen in Sachsen zu ergreifen.

Deutschland droht gerade seine Klimaschutzziele zum Jahr 2020 krachend zu verfehlen – und der Freistaat Sachsen ist bei der Stromerzeugung immer noch zu rund 75 Prozent von der Braunkohle abhängig. Beides gilt es jetzt entschieden anzugehen, um auch die anderen für den Klimaschutz relevanten Bereiche Verkehr, Bau/Wärme und Landwirtschaft/Ernährung endlich i. d. Fokus zu nehmen. Denn noch immer steigen die CO2-Emissionen in all diesen Bereichen – und mit Ihnen die weltweiten Temperaturen. Eine Zunahme der Zahl und Stärke von Extremwetterereignissen ist die Folge, die wiederum zu Artensterben, Missernten, Migration und Kriegen führen, um nur einige der Auswirkungen zu nennen.

Zu der Roten Linie gegen Braunkohle rufen der BUND Sachsen, die Bürgerinitiative Pro Pödelwitz, das Kirchenspiel Groitzsch und verschiedene Umwelt- und Naturschutzinitiativen aus der Region auf.

 

Informationen:
www.poedelwitz-bleibt.de
www.bund-sachsen.de/themen/mensch-umwelt/braunkohle/kohleatlas-sachsen

Fotos (Sonntag ab 18:00 Uhr):
www.flickr.com/photos/114815285@N06/albums/72157665723391939

Pressekontakte:
Prof. Dr. Felix Ekardt (BUND Sachsen), Tel. 0341/ 49 27 78 66, felix.ekardt(at)bund-sachsen.de
Thilo Kraneis (BI Pro Pödelwitz) Tel.: 034 296/ 404 98

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