Spenden Sie für den Schutz des Feuersalamanders in Sachsen!

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Um den Feuersalamander (Salamandra Salamandra) ranken sich seit hunderten von Jahren viele Mythen und Legenden. Sein Gift könne Menschen töten oder er soll Feuer löschen können. Das ist natürlich alles Aberglaube, zeigt aber wie sehr dieser kleine auffällig gemusterte Schwanzlurch die Menschen seit jeher beschäftigt.

Versteckt in schattig kühlen Laubwäldern, entlang naturnaher Quellbäche halten sich die schwarz-gelben Amphibien bevorzugt auf und zeigen durch ihr Vorkommen intakte Ökosysteme und gute Gewässerqualität an.

Aktuell sind die Feuersalamander-Populationen im Landkreis Mittelsachsen - dem Untersuchungsgebiet - im Rückgang begriffen. Das Projekt "Dokumentation des Feuersalamandervorkommens im Landkreis Mittelsachsen“ des BUND Sachsen e.V. untersucht die Ursachsen dafür und wird innerhalb der Projektlaufzeit ein Konzept zum Artenschutz entwickeln.

Warum ist der Feuersalamander in Gefahr?

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Feuersalamander sind zur Reproduktion an kleine fischfreie Fließgewässer in naturnahen Laubwäldern gebunden, in denen sie ihre Larven ablegen. Jedoch ist dieser Lebensraum zunehmend bedroht durch:

  • verrohrte und begradigte Bachläufe
  • giftige Einträge der Landwirtschaft in Laichgewässer
  • geringes Wasserrückhaltevermögen in der Landschaft
    führt zum Ausspülen der Larven bei Starkregenereignissen
    oder zum Trockenfallen der Quellbäche bei Hitzeperioden
  • Straßenverkehr führt zur Zerschneidung der Lebensräume
  • Waldbewirtschaftung durch den Einsatz schwere Technik bspw. bei der Holzernte

Neben den genannten Faktoren wird der Feuersalamander von einem Hautpilz bedroht - die sogenannte Salamanderpest Bsal (Batrachochytrium salamandrivorans). Dieser Chytridpilz breitet sich zunehmend in Deutschland, schädigt die Haut der Tiere und führt zum Tod.

Spenden Sie jetzt!

Das tun wir dank Ihrer Spende:

Ziel ist es durch die Schaffung intakter Waldökosysteme Wasser in der Landschaft zu halten und somit einen Puffer für Starkregenereignisse und Trockenperioden zu bilden. Das Wasserrückhaltevermögen ist dabei nicht nur für die Reproduktion der Feuersalamander von Bedeutung, sondern auch im Hinblick auf Klimawandel und die Resilienz unserer Wälder.

Dazu beobachten wir das Artvorkommen: Unser Feuersalamander-Team streift nachts durch die Wälder in Mittelsachsen (denn die Tiere sind nachtaktiv), um, wo wie viele der Amphibien an heimischen Gewässern leben und welche Faktoren sie unmittelbar bedrohen.

Wir treten in Kontakt mit Kommunen und Landeigentümer*innen, um unmittelbare Schutzmaßnahmen zum Erhalt der Feuersalamanderpopulationen zu ergreifen.

Wir leisten Lobbyarbeit für den Artenschutz und eine naturnahe Forstwirtschaft.