Warum sind Wildbienen in Gefahr?

- Pestizideinsatz in der Landwirtschaft und in Kommunen schädigt Wildbienen direkt
- Bodenversiegelung führt zur Zerschneidung von Lebensräumen
- Fehlende Nistplätze durch falsche Pflege von kommunalen Grün- und Freiflächen
- Strukturarme Landschaften ohne Hecken, Bäume, blütenreiche Feldraine und kleine Gewässer lassen die Lebensräume schrumpfen
- Reduktion des Nahrungsangebotes durch industrielle Landwirtschaft mit Monokultur
Wildbienen sind ...
Sie sind große Brummer wie die Hummeln und die schwarze Holzbiene, andere sind klein und filigran, man bemerkt sie kaum. Sie leben im Boden, in Pflanzenstängeln, Totholz und manche Arten sogar in Schneckenhäusern. Sie bestäuben Wild- und Kulturpflanzen und dienen als Nahrung für andere Tiere.
Die Weibchen sind wahre Einzelkämpferinnen, unermüdlich schwirren sie zwischen Nest und Blüten hin und her. Die Männchen kann man manchmal schlafend in Blüten beobachten. Ohne diese Geschöpfe wäre unsere Welt nicht nur einige Wunder ärmer, sondern unsere gesamte menschliche Existenz wäre bedroht.
Besser ohne Gift: Mit dem BUND stark gegen Pestizide
Noch nie wurden weltweit so viele Pestizide eingesetzt wie heutzutage. Dabei ist allen klar, wie gefährlich diese Gifte sind. Schluss damit! Als BUND machen wir uns stark gegen Pestizide. Dafür brauchen wir Sie!
Pestizide sind gefährlich, das wissen wir alle. Sie zerstören die Artenvielfalt, töten Bienen und Schmetterlinge. Sie sind überall. Im Wasser, in der Luft, im Boden, in unseren Körpern. Sie können uns krankmachen. In Deutschland sind vor allem Herbizide im Einsatz.
Ende 2023 der Schock: Glyphosat wurde durch eine Entscheidung der EU-Kommission für weitere zehn Jahre zugelassen. Als Totalherbizid tötet es alle Pflanzen und vernichtet damit auch die Futterpflanzen für bestäubende Insekten. Diese wiederum sind Nahrungsgrundlage für Vögel, Fledermäuse und Fische. Ein fataler Kreislauf.
Es ist noch nicht zu spät: Deutschland kann auf nationaler Ebene Bedingungen zur Einschränkung von Glyphosat festlegen. Für den Erhalt der biologischen Vielfalt müssen glyphosathaltige Produkte verboten werden!
Das tun wir dank Ihrer Spende:

Mit einer Spende von 20 Euro können wir Material für Bildungsprojekte erwerben.
Mit 50 Euro können wir Lehrkräfte und Ehrenamtliche fortbilden.
100 Euro können einen Beitrag leisten, um Blühflächen, Gehölzstrukturen und Nistmöglichkeiten zu schaffen.
Mit 200 Euro helfen Sie Kommunen zu beraten und Modellflächen zu schaffen.
250 Euro tragen zur Finanzierung des Wildbienenmonitoring bei.
Jetzt Spenden für die Wildbienen
Das Projekt „Wegweiser Wildbiene“ befördert durch Öffentlichkeitsarbeit, Beratung von Kommunen, Bildungsarbeit sowie Schaffung und Erhalt von Insektenlebensräumen den Wildbienenschutz.