Internationaler Tag der Flüsse: An Sachsens Flüssen liegt weiter vieles im Argen

23.09.2016 - Den Internationalen Tag der Flüsse am kommenden Sonntag nimmt der BUND Sachsen zum Anlass, auf die zahlreichen Probleme rund um die sächsischen Fließgewässer hinzuweisen.

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BUND Sachsen fordert Ablehnung des BVWP 2030

20.09.2016 - Anlässlich der europäischen Mobilitätswoche vom 16. bis zum 22. September 2016 und der anstehenden Beratungen des Bundesverkehrswegeplans (BVWP) 2030 am 23. September 2016 im Bundesrat fordert der BUND Sachsen von der sächsischen Landesregierung, den BVWP 2030 in seiner aktuellen Fassung im Bundesratsplenum in dieser Form abzulehnen.

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SPD-Konvent brüskiert den Protest Hunderttausender Freihandels-Kritiker. Grundsätzliches Votum pro Ceta gefährdet Schutz von Umwelt und Verbrauchern

19.09.2016 - Wolfsburg/Berlin: Hubert Weiger, der Vorsitzende des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), zeigte sich enttäuscht über das Votum des SPD-Konvents zugunsten des Freihandelsabkommens Ceta. Damit habe sich eine Mehrheit der Delegierten über den Protest Hunderttausender Kritiker und die ablehnende Haltung großer Teile der SPD-Basis hinweggesetzt.

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100.000e demonstrieren gegen CETA und TTIP - 15.000 in Leipzig

17.09.2016 - 320.000 Menschen haben am Wochenende gegen CETA und TTIP bundesweit demonstriert. Die Menschen gingen in den Städten Berlin, München, Hamburg, Frankfurt, Köln und Stuttgart auf die Straße - 15.000 waren es auch in Leipzig - viele davon vom BUND.

 

Fotogalerie von der Leipziger Demo

Pressemitteilung des regionalen Bündnisses

Fotogalerie aller bundesdeutschen Demos

Pressemitteilung des bundesweiten Bündnisses

Vattenfalls Braunkohle an EPH verkauft – BUND Sachsen warnt vor Risiken

14.09.2016 - Zum Monatsende soll Vattenfalls deutsche Braunkohlesparte an das tschechische Unternehmen EPH verkauft werden. EPH, bereits Eigner der MIBRAG und damit der Braunkohletagebaue Profen und Vereinigtes Schleenhain, würde so auf einen Schlag auch Eigner aller Braunkohletagebaue in der Lausitz samt der dazugehörigen Kraftwerke und – bis auf einen Block – des Kraftwerks Lippendorf werden. Der BUND Sachsen blickt diesem Deal mit Misstrauen entgegen.

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BUND und NABU Sachsen verurteilen Planungen Tschechiens für neuen Atomreaktorblock in Dukovany

12.09.2016 - Harrisburg 1979, Tschernobyl 1986, Fukushima 2011, vertuschte Unfälle in Fessenheim (Fra), Pannenserie in Tihange (Bel), …  Seit dem Super-GAU in Fukushima macht Deutschland – wenn auch in einem zähen Prozess – den Atomausstieg wahr, doch in vielen Nachbarländern ist die Botschaft der Atom-Katastrophen noch nicht angekommen.

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Demonstration für einen gerechten Welthandel am 17. September 2016 in Leipzig

09.09.2016 - Leipzig ist eine der bundesweit sieben Städte, in denen am 17. September 2016 Demonstrationen gegen die umstrittenen Freihandelsabkommen CETA und TTIP stattfinden werden. Ein vielfältiges Bündnis aus mittlerweile 16 mitteldeutschen Organisationen sowie diversen regionalen Initiativen und Unterstützenden wird den immer stärker werdenden Widerstand gegen die o.g. Abkommen auch in Leipzig auf die Straße bringen.

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BUND Sachsen fordert SPD zur Ablehnung von CETA auf – Umwelt und Verbraucherschutz sind nicht verhandelbar

07.09.2016 - In einem offenen Brief hat der BUND Sachsen den SPD-Landesvorsitzenden Martin Dulig und die Delegierten des SPD-Landesverbandes Sachsen aufgefordert, am 19. September auf dem SPD-Sonderkonvent in Wolfsburg gegen CETA, das Handelsabkommen der EU mit Kanada, zu stimmen.

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TTIP, CETA und kein Ende? Was kommt diesen Herbst noch auf uns zu?

01.09.2016 - Wenn die TTIP-Verhandlungen ins Stocken geraten sind und Vizekanzler Sigmar Gabriel das Abkommen bereits zu Grabe getragen hat, warum drohen trotzdem Sonderklagerechte für Konzerne, die Absenkung sozialer und ökologischer Standards und die Privatisierung von öffentlichen Dienstleistungen durch die Hintertür? – Weil CETA, das Abkommen mit Kanada vor seinem vorzeitigen Inkrafttreten steht.

Über den aktuellen Stand und die Perspektiven, die Fakten und Halbwahrheiten berichtet und diskutiert Ernst-Christoph Stolper, Experte für Umwelt- und Verbraucherschutz vom Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND) Bundesverband.

Dienstag, 6. September 2016, 19:00 Uhr
Stadtteilhaus Äußere Neustadt (Dresden)
Eintritt frei

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BUND widerspricht tschechischen Parlamentariern: Neues Elbe-Abkommen würde Zugang zur Nordsee nicht garantieren

31.08.2016 - Tschechische Parlamentarier drängen nach Medienberichten auf ein neues Abkommen zwischen der Tschechischen Republik und der Bundesrepublik Deutschland zur Schiffbarkeit der Elbe in Deutschland. Hintergrund sind regelmäßige Niedrigwasserstände auf der Elbe und das sich in die Länge ziehende Genehmigungsverfahren zur beabsichtigten Elbe-Staustufe bei Děčín.

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Bunter Protest gegen TTIP und CETA in der Dresdner Innenstadt am 3. September 2016

29.08.2016 - Die Freihandelsabkommen TTIP und CETA werden sich auch auf Sachsen auswirken. Am 3. September 2016 informieren Greenpeace und der BUND in der Dresdner Innenstadt darüber und mobilisieren für die Großdemonstration gegen TTIP und CETA am 17. September 2016 in Leipzig. Zwischen 14:00 und 17:00 Uhr ziehen die beiden Verbände mit bunten Figuren und Transparenten vom Hauptbahnhof bis zum Albertplatz.

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Treckerpatenschaften zur Stop TTIP & CETA Demo

24.08.2016 - Die Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft Mitteldeutschland (AbL) ruft lokale Bauern und Bäuerinnen dazu auf, mit Treckern an der Demonstration "CETA & TTIP stoppen - Für einen gerechten Welthandel!" am 17. September in Leipzig teilzunehmen: 

"Für die bäuerliche Landwirtschaft sind die geplanten Freihandelsabkommen CETA und TTIP nicht zu akzeptieren."   

Aufruf und Anmeldebogen der AbL herunterladen

Zudem beteiligt sich der BUND Sachsen und die BUND Regionalgruppe Leipzig an Treckerpatenschaften, um die Anreise zur Demo für Bauern und Bäuerinnen zu unterstützen. Melden Sie sich, wenn auch Sie eine Patenschaft (50 €) übernehmen wollen!

Bogen zur Treckerpatenschaft herunterladen

BUND startet Kampagne, um CETA zu verhindern

12.08.2016 - CETA, das geplante Handelsabkommen zwischen der EU und Kanada, ist die Blaupause für TTIP! Schon in den nächsten Monaten soll das Abkommen verabschiedet werden. Senden Sie daher eine klare Botschaft an die Bundesregierung! Fordern Sie mit uns: CETA darf nicht beschlossen werden!

Jetzt Protest E-Mail versenden

BUND legt Widerspruch gegen Genehmigung der Ausweitung der Schießzeiten am Schießplatz Koselitz ein und beantragt einstweilige Aussetzung der neuen Betriebszeiten

12.08.16 - Der BUND Sachsen e.V. hat fristgerecht Widerspruch gegen die Genehmigung des Landratsamtes Meißen vom 27. Juni 2016 zur Ausweitung des Schießbetriebs auf der Trap-Schießanlage in Koselitz eingelegt und zugleich beantragt, die vom Landratsamt angeordnete sofortige Umsetzung der neuen Betriebszeiten wieder aufzuheben.

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Earth Overshoot Day: Ab heute übersteigen wir unsere jährlichen natürlichen Ressourcen

08.08.2016 - Die in diesem Jahr am heutigen Tag stattfindende jährliche Kampagne des Earth Overshoot Day verdeutlicht, wie verschwenderisch wir mit unseren Ressourcen umgehen. Der „Welterschöpfungstag" wurde von der Organisation Global Footprint Network ins Leben gerufen und markiert den Tag im Jahr, ab dem wir in ökologischer Hinsicht über unsere Verhältnisse leben.

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Tag der Katze am 8. August - Faszination Wildkatze in Deutschland

07.08.2016 - Chemnitz, zum 8. August 2016. Anmutig und vorsichtig schleicht sie durch die Wälder Sachsens und ist für viele noch immer unbekannt: Die Europäische Wildkatze. Als echte Ureinwohnerin ist sie schon seit vielen zehntausend Jahren in Europa zu Hause. Doch ihre Bestände wurden weit zurückgedrängt.

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Das BUNDte Lastenrad gesellt sich ab dem 8. August zu Frieda & Friedrich

04.08.2016 - Frieda & Friedrich haben einen neuen Freund: ab sofort steht neben den Lastenrädern des ADFC Dresden im Rahmen des Projekts "Frieda & Friedrich - freie Lastenräder für Dresden" auch das Lastenrad des BUND Sachsen, "das BUNDte Lastenrad", zur kostenlosen Ausleihe bereit.

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Gemeinsam in Erinnerungen schwelgen - Unser Jahresbericht 2015

Der Jahresbericht 2015 des BUND Sachsen ist da! 

"Der BUND ist der große deutsche Nachhaltigkeitsverband. Naturschutzverbände gibt es viele, doch uns geht es um den Umweltschutz insgesamt."

"Wir sind unverändert ein stark wachsender Verband. Seit 2011 haben sich unsere Mitgliederzahlen um 50 % erhöht. Das freut uns, nicht nur aus Umweltgründen und weil mehr Mitglieder uns zunehmend ermöglichen, mehr zu tun und mehr engagierte Hauptamtliche einzustellen"

Zum Jahresbericht 2015

EU-Beschwerde gegen Deutschland wegen großzügiger Verschmutzungssonderrechte für Vattenfall

26.07.2016 - Das Europäische Umweltbüro EEB und der BUND Sachsen, unterstützt von der Anwaltskanzlei Baumann, haben eine EU-Beschwerde gegen die Bundesrepublik Deutschland bei der EU-Kommission eingereicht. Der Regierung und den Vollzugsbehörden in Sachsen wird vorgeworfen, Vattenfall/EnBW für das Braunkohlekraftwerk Lippendorf eine unberechtigte Ausnahme von strikteren Grenzwerten für Schwefeldioxid gestattet zu haben, welches nicht die Bedingungen der EU-Vorgaben – so die Einschätzung EEB und BUND Sachsen – erfülle.

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Der BUND Sachsen im Global Village bei Neil Youngs Konzert

20.07.2016 - Der BUND Sachsen war mit einem Stand im Global Village auf Neil Youngs Konzert in Leipzig anzutreffen. Interessierte konnten Buttons drucken und Tetrapak-Portemonnaies basteln. Der Musiker setzt sich für den Umweltschutz ein, und das nicht nur, indem er darüber singt. Neben dem BUND waren auch attac, Ende Gelände und Meine Landwirtschaft zugegen und informierten über aktuelle Projekte.

Leak: Naturschutz-Richtlinien praxisbewährt, trotzdem EU Einschnitte für Naturschutzstandards geplant

06.07.2016 - Die europäischen Naturschutzstandards sollen demnächst möglicherweise gelockert werden, denn der Vogelschutzrichtlinie und die Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie droht eine Überarbeitung durch die EU-Kommission. Ein von ihr beauftragtes, aber bisher noch unveröffentlichtes Gutachten zeigt allerdings, dass sich die Vorschriften bewährt haben. In der nun geleakten Studie wurden die fünf Kriterien Wirksamkeit, Effizienz, Kohärenz, Relevanz sowie Mehrwert für die EU untersucht. Sie zeigt auf, dass alle Kriterien erfüllt sind. Lediglich an der Umsetzung auf nationaler Ebene mangele es.

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Es geht erneut auf die Straße gegen TTIP & CETA - jetzt vormerken!

23.06.2016 - Im Herbst will die EU-Kommission Fakten schaffen und CETA, das Handelsabkommen mit Kanada, unter Dach und Fach bringen. Und die Verhandlungen um TTIP gehen in die heiße Phase. Deshalb ist es höchste Zeit, unseren Protest weiter zu verstärken. Mit Demonstrationen in sieben Städten werden wir am Samstag, den 17. September ein starkes Zeichen setzen. Gemeinsam fordern wir: TTIP und CETA stoppen - Für einen gerechten Welthandel!

Der BUND Sachsen mobilisiert nach Leipzig und wird wie üblich Mitfahrgelegenheiten anbieten. Weitere Informationen folgen in Kürze.

Zum Aufruf zur Demonstration

Für weniger Gift in der Landwirtschaft – und faire Preise

23. 06.16 - Am Donnerstag steht Landwirtschaft gleich zweimal auf der Agenda des sächsischen Landtags. Diskutiert wird ein Antrag von Bündnis90/Die Grünen, in dem eine bessere Kontrolle von Rückständen von Glyphosat und dem Hauptabbauprodukt Aminomethyl-Phosphonsäure (AMPA) gefordert wird. Zudem wird die Staatsregierung aufgefordert, Maßnahmen zur Reduktion von Glyphosat zu ergreifen. In einem weiteren Antrag wird von SPD und CDU schnelle finanzielle Unterstützung von sächsischen Bauern gefordert, die u.a. aufgrund der niedrigen Milchpreise vor dem Aus stehen.

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GEO-Tag der Artenvielfalt – Biotopverbund am Rande des Ballungsraumes

17.06.2016 - „Biotopverbund am Rande des Ballungsraumes“ ist das Thema des 18. Tags der Artenvielfalt, den das GEO-Magazin veranstaltet. Vom 18. bis 19. Juni 2016 werden vorrangig im Areal der Bergischen Heidetrassen auf Burg Wissem im nordrhein-westfälischen Troisdorf möglichst viele Tier- und Pflanzenarten erfasst. Ziel ist es, Kindern das Thema Biotopvernetzung exemplarisch anhand der von ihnen gezählten Arten zu erläutern und sie somit für das Themenfeld Biodiversität in Ballungsraumnähe zu sensibilisieren. Der BUND Sachsen unterstützt als Kooperationspartner den Landesverband des BUND in Nordrhein-Westfalen und das GEO-Magazin bei dieser wichtigen Umweltbildungsaktion.

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Der BUND Sachsen präsentiert: Der Lastenesel des 21. Jahrhunderts!

14.06.16 - Ab sofort können Sie sich das neue Lastenrad des BUND Sachsen gegen eine Spende ausleihen. Es steht zu den Öffnungszeiten des Hauptstadtbüros in Dresden - Neustadt, Kamenzer Str. 35, zur freien Verfügung. Das Lastenrad transportiert bis zu 100 kg klimafreundlich und ressourcensparend - eine echte Alternative!

Ein BUNDtes Lastenrad für Dresden

Neue Webseite der BUNDjugend Sachsen ist online!

08.06.2016 - Die neue Webseite www.bundjugend-sachsen.de ist gefüllt mit spannenden und aktuellen Beiträgen, die darauf warten von Dir entdeckt zu werden.

Hier findest Du nur noch Berichte vergangener Veranstaltungen, um in Erinnerungen zu schwelgen.

Neue Studie zu Braunkohle-Folgekosten: Ausreichende Sicherung auf Konzernseite fehlt!

07.06.2016 - Die finanziellen Mittel zur Beseitigung der Folgeschäden der Braunkohletagebaue sind bei Vattenfall und MIBRAG nicht ausreichend gesichert. Ohne rasches politisches Handeln könnten Steuerzahler und betroffene Bundesländer auf den Folgekosten der Braunkohle sitzen bleiben. Das ist die Kernaussage einer neuen Studie des Forum Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft (FÖS) und des Institute for Advanced Sustainability Studies (IASS). Auftraggeber sind die Klima-Allianz Deutschland, der BUND, die Heinrich-Böll-Stiftung und die Rosa-Luxemburg-Stiftung.

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Erlebnisreiche BFD-Seminare beim BUND Sachsen

07.06.2016 - BFDler*innen (Bundesfreiwilligendienstleistende) nutzen bis zu 27 Tagen ihrer Dienstzeit für die Teilnahme an Weiterbildungsseminaren. Zu diesem Zweck bietet der BUND Sachsen seinen BFDler*innen inzwischen eigene Fortbildungsseminare an, welche durch Angebote anderer Landesverbände erweitert werden können. „Bei den Schulungen ist es uns wichtig, dass wir Kompetenzen und Fachthemen vermitteln können, mit denen unsere Freiwilligen beim BUND, während ihrer Dienstzeit tatsächlich in Berührung kommen; Inhalte auf die sie nach erfolgreicher Schulung in ihrem Arbeitsalltag zurückgreifen können.“ erklärt Paul Stöcker, Jugendbildungsreferent beim BUND Sachsen. 

Weitere Informationen

Der BUND Sachsen holt die Dunkle Europäische Biene zurück

06.06.2016 - Der BUND Sachsen unterstützt die erneute Verbreitung der Dunklen Europäischen Biene, daher wurden mehrere Völker in Sachsen angesiedelt. Die Völker leben in einem so genannten Lehrbienenstand, so dass zugleich Wissen über diese besondere, einheimische Biene vermittelt wird. Besucher*innen sind herzlich Willkommen! Jedoch brauchen die Bienen eine Phase der Eingewöhnung vor der Eröffnung des Lehrbienenstandes.

Weitere Informationen zum Lehrbienenstand "Dunkle Biene"

Internationaler Tag der Milch: BUND Sachsen fordert nachhaltige Milchproduktion

31.05.2016 - Am 1. Juni rufen Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) und der Internationale Milchwirtschaftsverband (IDF) zum neunten Mal zum internationalen Tag der Milch auf, passend zur laufenden politischen Debatte. Der BUND Sachsen weist zu diesem Anlass auf die zahlreichen negativen Konsequenzen zunehmend sinkender Milchpreise hin. Auch bei uns im Freistaat Sachsen, insbesondere im Erzgebirge, droht zahlreichen Milchbauern aufgrund aktueller Tiefstpreise von 22 bis 24 Cent pro Liter das Aus.

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Landtagsdebatte zur Braunkohle: BUND Sachsen erwartet Ideen zum Strukturwandel in der Lausitz.

26.05.2016 - Der BUND Sachsen begrüßt, dass die Regierungsparteien endlich zum Ausstieg aus der Braunkohle debattieren. Die starken Proteste gegen die Kohle an Pfingsten haben deutlich gezeigt, dass der Klimaschutz kein regionales Thema ist, aber dass er nur gelingt, wenn auch vor Ort gehandelt wird. Die Menschen in der Lausitz erwarten zu Recht, dass die Landesregierung endlich Antworten gibt, wie der Strukturwandel erfolgreich gestaltet werden kann. Der Verkauf des Braunkohlegeschäfts an einen spekulativen Investor trübt die Aussichten für einen sozial gerechten Ausstieg. Die Landesregierung muss dafür Sorge tragen, dass sich dieser Investor hier nicht aus der Verantwortung stiehlt und auch die Bewältigung Tagebaufolgen am Ende bei der die Allgemeinheit ablädt.

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Deutsche NGOs fordern, den Verkauf der Vattenfall-Braunkohlesparte zu stoppen - Offener Brief an schwedisches Parlament

23.05.2016 - Zwölf umwelt- und entwicklungspolitische Organisationen mit Sitz in Deutschland fordern, den Verkauf der Vattenfall-Braunkohlesparte in Deutschland zu stoppen. Einen Tag vor der am morgigen Dienstag in Schweden stattfindenden parlamentarischen Debatte zum Thema richten die NGOs ihre Kritik mittels eines Offenen Briefs an die Abgeordneten des schwedischen Parlaments. Statt die Braunkohlesparte an EPH zu verkaufen, muss Vattenfall Verantwortung für Klima, Umwelt und die Bevölkerung in der Lausitz übernehmen, so ihre Forderung. Anlässlich der Parlamentsdebatte wird es morgen in Berlin und Stockholm Demonstrationen gegen den Verkauf der Vattenfall-Braunkohlesparte geben.

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No TTIP! BUND Sachsen ruft auf zur Demonstration gegen TTIP & Co. in Leipzig

23.05.2016 - Der BUND Sachsen ruft zur Teilnahme an der Demonstration gegen die Freihandelsabkommen TTIP und CETA am kommenden Samstag um 12:00 Uhr in Leipzig auf.
Die EU-Kommission plant, das mit Kanada ausgehandelte Abkommen CETA noch in diesem Jahr zu beschließen. Die Verhandlungen mit den USA zu TTIP sollen nach Wunsch von US-Präsident Obama ebenfalls in diesem Jahr abgeschlossen sein. Dabei stehen die beiden Abkommen in der Kritik, die demokratische Handlungsfähigkeit, den Umweltschutz sowie Sozialstandards enorm einzuschränken. Gleichzeitig gewännen Konzerne durch die Abkommen noch mehr Macht.

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BUND-Prozession für freie Elbe, Magdeburg

22.05.2016 - Anlässlich der Elbe-Regionalkonferenz am 23. Mai in Magdeburg hat der BUND zusammen mit dem Gott der Flüsse und Meere, Neptun, die sachsen-anhaltinische Umweltministerin, Prof. Dr. Claudia Dalbert aufgefordert, mehr für den Elbe-Schutz zu tun.

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Zur Positionierung des BUND

Internationaler Tag zur Erhaltung der Artenvielfalt: BUND Sachsen fordert mehr Einsatz für den Artenschutz

20.05.2016 - Am kommenden Sonntag wird der Internationale Tag zur Erhaltung der Artenvielfalt begangen. Der BUND Sachsen nimmt diesen Tag zum Anlass, um nicht nur auf den weltweiten, sondern gerade auch auf den hiesigen Artenschwund hinzuweisen, der nach wie vor fast ungebremst voranschreitet. Denn auch in Sachsen stehen viele Arten von den Amphibien über Insekten bis hin zu vielen Pflanzenarten vor dem Aussterben oder sind bereits ausgestorben.

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Wildkatzen im Leipziger Auwald - Infotag in der Auwaldstation am 22. Mai 2016

17.05.16 - Zu den erst kürzlich nachgewiesenen Wildkatzen im Leipziger Auwald gibt es noch viele Fragen: Woher stammen die Wildkatzen? Wie viele Tiere sind es? Und wie leben die Wildkatzen im Leipziger Auwald? Diese und viele weitere spannende Fragen rund um die Wildkatze wird Almut Gaisbauer, Projektkoordinatorin Rettungsnetz Wildkatze vom BUND Sachsen, bei einem Vortrag am 22. Mai 2016 im Rahmen eines Wildkatzen-Infotages der Auwaldstation Leipzig beantworten. Ab 15 Uhr laden der BUND Sachsen und die Auwaldstation Leipzig alle Wildkatzenfreunde zu einem bunten Programm rund um den kleinen Tiger Deutschlands ein.

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G20 Fossil Fuel Subsidies Sign-On Statement

17.05.2016 - Der BUND Sachsen unterzeichnete, gemeinsam mit anderen zivilen Organisationen weltweit, eine Erklärung an die G20 Finanzminister in der sie aufgefordert werden, die Verpflichtung, Subventionen für fossile Energieträger einzustellen, auch wirklich umzusetzen. Die Forderung wird auf der Klimarahmenkonvention der Vereinten Nationen im Mai in Bonn vorgetragen werden.

 

Keine Zukunft mit der Kohle

17.05.16 - 1.500 Menschen haben in Welzow am 14. Mai friedlich gegen die Braunkohle demonstriert. Der BUND Sachsen war Teil dieses breiten Aktionsbündnis von Umweltverbänden und anderen NGOs, sowie Bergbaugeschädigten aus der Region. Durch die Demo solidarisierten sich die Teilnehmer*innen mit der gleichzeitig stattfinden gewaltfreien Besetzung des Tagebaus Welzow.

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Strampelei gegen CO2

17.05.2016 - Am 12. Mai veranstaltete der BUND die Raddemo "Strampelei gegen CO2" mit dem Lausitzer Energie- und Klimacamp als Ziel. Die 25 Radler*innen waren dabei mit Fahnen geschmückt, um entlang der Strecke auf unser Anliegen aufmerksam zu machen und zur Demonstration zu mobilisieren.

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MIBRAG-Tagebauerweiterung stoppen - BUND stellt sich gegen Planungen des Energiekonzerns

11.05.2016 - Der BUND Sachsen wehrt sich gegen die Pläne der MIBRAG, ihren Tagebau Vereinigtes Schleenhain um die beiden bislang ausgenommenen Abbaugebiete Pödelwitz und Obertitz mit 11,4 bzw. 15 Mio t abbaubarer Braunkohle zur Arrondierung der bereits genehmigten Abbaugebiete Peres und Groitzscher Dreieck mit geschätzten Vorkommen von rund 208 Mio t Braunkohle zu erweitern.

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De-facto-Moratorium für Windräder muss in Sachsen endlich ein Ende haben!

10.05.2016 - Gemeinsam mit dem Bundesverband Windenergie - Landesverband Sachsen demonstrierte der BUND Sachsen gestern vor der Staatskanzlei in Dresden gegen die, von Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) angekündigten, Eingriffe in das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG), welche den Ausbau der Windenergie gefährden.

BUND lehnt Elbe-Staustufe im tschechischen Děčín ab

09.05.16 - Heute wird der BUND Sachsen firstgerecht seine ausführliche Stellungnahme zum geplanten Bau einer Elbe-Staustufe im tschechischen Děčín einreichen. Neben der kurzen Frist für die Erarbeitung der Stellungnahme zu den teilweise unzureichenden Unterlagen, die trotz grenzüberschreitender Auswirkungen des Bauwerks in Teilen nur auf Tschechisch vorlagen, ist die eigentlich zentrale Frage: Wäre der Bau dieser Staustufe von wirtschaftlichem Vorteil, überwiegendem sonstigen öffentlichen Interesse und umweltverträglich realisierbar?

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Zur Stellungnahme

Strampelei gegen CO2 BUND demonstriert gegen Braunkohleabbau in der Lausitz

09.05.2016 - Am 12. Mai um 10:00 Uhr startet die Fahrraddemonstration des BUND Sachsen in die Lausitz. Ziel des radelnden Demonstrationszuges ist das Klimacamp in der Lausitz im Brandenburgischen Proschim und die Anti-Kohle-Demonstration in Welzow am 14. Mai ab 13:00 Uhr. Beide Demonstrationen und das Klimacamp setzen sich für einen Ausstieg aus der Braunkohleverstromung ein, damit die im Paris-Abkommen vorgegebene Begrenzung der globalen Erwärmung auf deutlich unter 2 Grad Celsius und besser noch 1,5 Grad gegenüber dem vorindustriellen Zeitalter erreicht werden.

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Klima-Limbo im Alaunpark

04.05.2016 - Letzten Samstag fand im Dresdner Alaunpark die Aktion „Klima-Limbo“ - "Wie tief kannst Du gehen? Schaffen wir das 1,5 °C Ziel?" - der BUNDjugend statt. Die motivierten Eisbären und Pinguine gaben Ihr Bestes das 1,5 °C Ziel zu erreichen, letztendlich schaffte es aber nur der BUND-Held.

Und hier geht`s zum Video

Zukunft statt Braunkohle

30.04.2016 - Die aktualisierte Neuauflage der Broschüre "Zukunft statt Braunkohle" ist da!

 

 

E-Mail an Agrarminister Schmidt und Umweltministerin Hendricks

25.04.2016 - Glyphosat ist das meistgespritzte Unkrautvernichtungsmittel in Deutschland und der Welt. Bekannt ist es vor allem unter dem Handelsnamen "Roundup". Es steht im Verdacht, Embryonen zu schädigen und Krebs auszulösen. Die Bundesregierung muss bei der EU-Kommission ein Veto gegen die Wiederzulassung von Glyphosat einlegen.

Schreiben Sie jetzt hier eine E-Mail an Agrarminister Schmidt und Umweltministerin Hendricks!

Unterschriftenliste als PDF

TTIP ist unverhandelbar - BUND demonstriert gegen transatlantisches Freihandelsabkommen

21.04.16 - Am kommenden Samstag werden Tausende in Hannover gegen die transatlantischen Freihandelsabkommen CETA und TTIP demonstrieren. Anlass ist das Treffen von US-Präsident Barack Obama mit Bundeskanzlerin Angela Merkel während der Industriemesse in Hannover.
Obama hat angekündigt, nach Möglichkeit noch während seiner Amtszeit TTIP mit der EU zu Ende zu verhandeln.

Der BUND Sachsen ruft zur Teilnahme an der Demonstration in Hannover auf und bietet Busmitfahrten an:
Samstag, 23. April 2016
8:00 Uhr ab Leipzig-Hauptbahnhof
Fahrtkosten: EUR 25,00 für Hin- und Rückfahrt
Anmeldung: umwelt@bund-leipzig.de

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Wildkatzen im Leipziger Auwald - BUND fordert: Rücksicht nehmen und Abstand halten

19.04.16 - Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) Sachsen hat die Europäische Wildkatze auch im Leipziger Auwald entdeckt. Mit Hilfe von Fotofallen des Sächsischen Wildtiermonitorings und der sogenannten Lockstockkontrolle konnte der Verband den sicheren Nachweis für einen kleinen Bestand der seltenen und scheuen Art zu erbringen.

„Wir sind selbst überrascht von dieser schönen Nachricht“, erklärt Prof. Dr. Felix Ekardt, Vorsitzender des BUND Sachsen. „In einer Großstadt haben wir nicht mit Nachweisen der Wildkatze gerechnet. Umso wichtiger ist es, dass wir Menschen sie weiter in Ruhe lassen, um ihr Überleben nicht zu gefährden.“

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Vattenfall verkauft an EPH - BUND resümiert: Chance für den frühzeitigen Braunkohleausstieg vertan

18.04.16 - Seit dem gestrigen Beschluss des Aufsichtsrats der deutschen Vattenfall-Tochter ist es konkret: Vattenfall verkauft seine ostdeutsche Braunkohlesparte an den tschechischen Energiekonzern EPH. Und während der Preis noch unbekannt ist, ist der Preis für Natur und Klima klar: Die Naturzerstörung durch den Braunkohletagebau und die klimaschädliche Verbrennung der Braunkohle wird weitergehen.

Prof. Dr. Felix Ekardt, Nachhaltigkeitsforscher und Vorsitzender des BUND Sachsen, erklärt: „Jetzt hat das Bieterrennen ein Ende, und verloren hat – wie so oft – Mensch, Natur und Umwelt. Denn auch wenn der EPH-Vorstandsvorsitzenden Křetínský in einer Pressemitteilung des Konzerns vom gestrigen Montag die deutsche Energiewende begrüßt: Braunkohleverstromung ist mitnichten ein Partner der Energiewende, sondern behindert im Gegenteil den Ausbau der erneuerbaren Energien und ist gleichzeitig für immense Natur- und Landschaftszerstörung verantwortlich sowie ein gewaltiger Klimakiller. Wir hatten gefordert, dass die Vattenfall-Braunkohlesparte in ein Stiftungsmodell überführt worden wäre – mit einem möglichst schnellen, schrittweisen Ausstieg aus der Braunkohlenutzung, einer Perspektive für die Beschäftigten und die Region durch einen gleichzeitigen Strukturwandel. Nur so wären die Klimaziele der Bundesrepublik in Reichweite geblieben und die Region hätte eine Zukunftschance jenseits der Braunkohle erhalten.“

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Landwirtschaftsminister Schmidt, wir erwarten ein klares Bekenntnis gegen Glyphosat!

14.04.16 - BUND Sachsen fordert Landwirtschaftsminister Schmidt auf, bei der Agrarministerkonferenz in Mecklenburg-Vorpommern am 14. April 2016 gegen die weitere Nutzung von Glyphosat Stellung zu beziehen.

In einem Schreiben vom 11. April ruft der Vorsitzende Felix Ekardt den sächsischen Staatsminister zur Verantwortung, die Wiederzulassung von Glyphosat in Brüssel zu verhindern. Glyphosat ist Gift für Mensch, Umwelt und Natur und darf nicht für weitere 15 Jahre zugelassen werden! 

Am 7. und 8. März hat die EU-Kommission für ihr Genehmigungsvorlage zu Glyphosat keine Mehrheit erhalten, zu viele Mitgliedsstaaten waren zu skeptisch. Auch Deutschland hat sich bei der Probeabstimmung unterhalten. Voraussichtlich steht Glyphosat am 18. und 19. Mai erneut auf der Agenda. Die EU-Kommission hatte den Mitgliedsstaaten zuvor die Möglichkeit gegeben, Änderungsvorschläge einzureichen. 

Aber Bundeslandwirtschaftsminister Schmidt schweigt hartnäckig, obwohl ihn fast 30.000 Bürger*innen in einer E-Mail Aktion darum gebeten hatten, die deutsche Position offen zu legen.

BUND Sachsen begrüßt geplante Einführung der blauen Plakette: Positive Auswirkungen auf NOx-Belastung in Ballungszentren erwartet.

09.04.16 - Am Donnerstag haben die Bundesumweltministerkonferenz und das Bundesministerium für Umwelt und Bau die Einführung der sogenannten Blauen Plakette verkündet. Die Umweltminister waren zu einer Sondersitzung zusammengekommen, um über Maßnahmen gegen die anhaltend hohe Schadstoffbelastung zu debattieren. Die Blaue Plakette wird den städtischen Zentren in Sachsen die Möglichkeit geben, analog zur Umweltzone Fahrzeuge mit besonders hohem Stickoxidausstoß aus besonders hoch belasteten Gebieten zu verdrängen.

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Aufruf zur überregionalen Demonstration am 23. April 2016 in Hannover

Die Hannover Messe 2016 wird zusammen von Bundeskanzlerin Angela Merkel und US-Präsident Barack Obama eröffnet: Ihr Ziel ist es, die TTIP-Verhandlungen gemeinsam voranzubringen. Doch das Handels-und Investitionsabkommen der EU mit den USA droht Demokratie und Rechtsstaatlichkeit zu untergraben.

Ebenfalls in diesem Jahr will die Europäische Kommission das CETA-Abkommen mit Kanada dem Rat und dem Europäischen Parlament zur Ratifizierung vorlegen.

Dagegen tragen wir unseren Protest auf die Straße! Getragen von einem breiten Bündnis demonstrieren wir mit zehntausenden Menschen am Samstag, den 23. April in Hannover – unmittelbar vor dem Besuch Obamas.

Aufruf zur Demonstration

Mitfahrt im BUND-Bus von Dresden über Leipzig

Atomkraft muss Geschichte werden

08.04.2016 - Sauber, sicher und kostengünstig – so wird sie seit Jahrzehnten angepriesen und war und ist es doch nicht: die Atomkraft. Der BUND setzt sich seit seiner Gründung für die sofortige Abschaltung aller Atomanlagen in Deutschland und weltweit ein. Uranabbau, Atommüllendlagerung sowie der "Normalbetrieb" sind lebensbedrohlich für Umwelt und Mensch – und unnötig für die Energieversorgung der Welt. Die Kosten werden von der Allgemeinheit getragen, die Gewinne fließen in die Taschen weniger.

Die Bundesregierung hat den Atomausstieg bis Ende 2022 beschlossen, das heißt aber noch lange nicht, dass es so kommt. Atomlobby und die großen Energieversorger sticheln immer wieder gegen die Energiewende. Ob bei den Themen Versorgungssicherheit, Netzausbau oder vermeintlich explodierenden Kosten: Sie versuchen, die Menschen zu verunsichern und den Ausstieg aus der Atomkraft zu verzögern.

Jetzt Protest-Mail senden!

Zerstörung letzter freifließender Flussabschnitte in Tschechien in Planung – BUND beklagt mangelnde Öffentlichkeitsbeteiligung zur Staustufe Děčín

05.04.16 - Anlässlich der beginnenden Öffentlichkeitsbeteiligung zur tschechischen Staustufe in Děčín kritisiert der BUND das übereilte Vorgehen bei der Prüfung der Umweltauswirkungen und die mangelnde Bürgerbeteiligung.

Seit diesem Wochenende sind die Unterlagen zur Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) zur tschechischen Staustufenplanung an der Elbe in Děčín online veröffentlicht. Frist zur Stellungnahme direkt an das tschechische Ministerium für Umwelt ist der 9. Mai 2016. Die vorliegenden Unterlagen haben einen Umfang von mehreren 1.000 Seiten. Die dazugehörigen Gutachten sind weitestgehend in tschechischer Sprache verfasst.

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Die BUNDjugend Sachsen lädt euch zum Medienworkshop und Landesjugendversammlung vom 22. bis 24. April nach Schwarzkollm (Lausitz) ein.

Wir wollen ein abwechslungsreiches Wochenende mit euch verbringen. Auf dem Programm steht das Thema: Klimawandel als Fluchtursache. Daneben wird es praktische Workshops geben, wie Flyergestaltung, Pressearbeit und die Erstellung von kurzen Image-Filmen.

Mehr Infos zur Veranstaltung findet ihr unter: www.bund-sachsen.de/ljv2016

und zur Anmeldung geht es hier!!!

Ein BUNDtes Lastenrad für Dresden

Wir wollen ressourcenschonend und CO2-frei unterwegs sein und Ihnen ebenfalls die Möglichkeit dazu bieten. Mit Ihrer Spende wollen wir bis zum 30. April 2016 ein Lastenrad aufbauen um in Zukunft lärm- und abgasfrei zu Veranstaltungen zu radeln.

Allen Spender*innen stellen wir das Lastenrad am 21. Mai 2016 ab 14:00 Uhr bei Kaffee und Kuchen im Hauptstadtbüro vor. Wir legen letzte Hand an und Sie können probefahren – oder das Rad gleich buchen: In Zukunft können Sie es gerne mal ausleihen.

Spenden Sie jetzt!

Weltwassertag 2016 – BUND Sachsen fordert: Chancen für neue Jobs durch schönere Gewässer nutzen!

21.03.16 - Anlässlich des morgigen Weltwassertages fordert der BUND Sachsen, Synergien zwischen der ökologischen Aufwertung von Flüssen und Bächen sowie den Jobpotenzialen für Landschaftsbau und Tourismus in Sachsen stärker zu nutzen. Ein wirksamer Schutz und mehr Entwicklungsmaßnahmen für aquatische Ökosysteme im Freistaat sind notwendig, damit die biologische Vielfalt und wichtige Gewässerfunktionen insgesamt wiederhergestellt werden.

Motto des Weltwassertages 2016 ist „Wasser und Arbeitsplätze“. Damit rückt in diesem Jahr die Wasserwirtschaft in den Fokus des Aktionstages.

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Delegiertenversammlung: BUND Sachsen fordert grundlegend wirksamere Naturschutzpolitik und einen geringeren Konsum tierischer Nahrungsmittel

20.03.16 - Auf seiner gestrigen Landesdelegiertenversammlung hat der BUND Sachsen in seinem Leitantrag fast einstimmig Forderungen für eine Kehrtwende in der Biodiversitäts- und Naturschutzpolitik beschlossen.

Der BUND Sachsen nimmt den weiterhin voranschreitenden Verlust von Arten und Lebensräumen und das Ausbleiben einer Kehrtwende im Ökosystem- und Biodiversitätsschutz sowie eines Stopps des Verlustes an biologischer Vielfalt in Sachsen mit großer Besorgnis wahr – ebenso wie auch die mangelhafte oder gegenläufige Wirksamkeit politischer Maßnahmen mit Bezug zum Naturschutz.

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Fünf Jahre nach Fukushima-Katastrophe: BUND Sachsen gedenkt der Opfer und warnt vor Gefahren

10.03.16 - Morgen jährt sich zum fünften Mal die Atomkatastrophe von Fukushima. Am 11. März 2011 kam es in Folge eines schweren Erdbebens zu einer Reihe verheerender Stör- und Unfälle in dem japanischen AKW. BUND-Aktive gedenken mit Mahnwachen in Dresden und Leipzig der Katastrophe.

"An Deutschlands Grenzen stehen mit Tihange in Belgien, Fessenheim in Frankreich und Temelin unweit der sächsischen Grenze AKWs, die erst kürzlich mit ihrer Störanfälligkeit Schlagzeilen gemacht haben. Und in einer Welt, in der der internationale Terrorismus auf eine Eskalation der Terrorschläge setzt, bleibt die Gefahr durch die Kernkraft weiter präsent“, so Prof. Dr. Felix Ekardt, Vorsitzender des BUND Sachsen.

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Sachsens Natur bewahren! Petition an den Sächsischen Landtag

Noch bis zum 19.03.2016 werden Unterschriften gesammelt! Unterstützen auch Sie den Naturschutz in Sachsen!

Mit dieser Petition, initiiert von Jens Weber und anderen engagierten Naturschützern aus dem Erzgebirge, wird der Landtag des Freistaates zu konsequentem Handeln für die Bewahrung der Biologischen Vielfalt auf- und rasche und entschiedene Maßnahmen zur Stärkung der Akteure und der Instrumente des Naturschutzes eingefordert. Der Freistaat Sachsen muss seiner Verantwortung für die Biologische Vielfalt gerecht werden! Der BUND Sachsen unterstützt die Petition.

Petitionstext & Unterschriftenliste als pdf

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BUND Sachsen fordert weiter Rücknahme des Baum-ab-Gesetzes

04.03.16 - Der BUND Sachsen setzt sein Engagement gegen das derzeit geltende „Baum-ab-Gesetz“ fort. Heute berät der Ausschuss für Umwelt und Landwirtschaft des Landtags über einen neuen Gesetzentwurf, welcher darauf abzielt, einen nachhaltigen Baumbestand in Sachsen zu erhalten. Dr. David Greve, Landesgeschäftsführer des BUND Sachsen, ist als Sachverständiger geladen und plädiert für die Rücknahme des „Baum-ab-Gesetzes“ und stattdessen für die Ausweitung des Schutzes von Stadtgrün.

Bereits um 09:30 Uhr führten Aktive des BUND Sachsen vor dem Landtag eine Protestaktion durch (Video & Fotos), mit der sie die Gefahren für Mensch und Umwelt verdeutlichten, die mit den unkontrollierten und übermäßigen Baumfällungen einhergehen.

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Internationaler Tag des Artenschutzes: BUND Sachsen fordert Bewahrung von Lebensräumen

03.03.16 - Anlässlich des heutigen Internationalen Tages des Artenschutzes weist der BUND Sachsen auf die weiterhin akute Bedrohung zahlreicher Arten auch im Freistaat hin. Dramatisch ist insbesondere die Zerstörung von Lebensräumen und damit der Verlust ganzer Ökosysteme.

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Glyphosat im sächsischen Bier: BUND fordert erneut Verbot von Roundup

26.02.16 - Die gestern veröffentlichte Studie des Umweltinstituts München hat ergeben, dass die 14 meistgetrunkenen Biere Deutschlands Rückstände von Glyphosat aufweisen. Die ermittelten Werte lagen zwischen dem fünf- und dreihundertfachen des Grenzwertes für Trinkwasser von 0,1 Mikrogramm/Liter. Auch das beliebte sächsische Bier Radeberger wies eine Belastung von 12,01 Mikrogramm/Liter auf.

Der BUND Sachsen nimmt diese Studie zum Anlass, noch einmal das Verbot von Glyphosat zu fordern, wenn selbst das nach Reinheitsgebot gebraute Bier nicht rein ist, sondern erhebliche Pestizidrückstände aufweist.

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Projekt „Vermeidung von Vogelschlag an Glas“

23.02.16 - In Europa führt die Gefahrenquelle Glas zu geschätzt 90 Millionen Vogelopfern jährlich. Vogelschlag ist damit einer der größten Faktoren für die Gefährdung von Vogelbeständen geworden, auch, weil die bisher als hilfreich erachteten Maßnahmen, wie das Aufkleben von Vogelsilhouetten und UV-reflektierende Fenster, nachweislich nicht ausreichend helfen. 

Doch es geht auch anders: Österreich hat bereits eine Norm zur Prüfung der Wirksamkeit von Mustern auf Glas, sodass Kriterien für eine vogelfreundliche Gestaltung bekannt sind. Die Broschüre „Vogelfreundliches Bauen mit Glas und Licht“ beschreibt die derzeitigen Grundlagen zum Thema. Weitere Informationen auf der BUND Projekt-Homepage www.vogelsicherheit-an-glas.de.

BUND Sachsen fragt: Plant Prag eine illegale Staustufe in Děčin?

20.02.16 - Die Regierung in Prag hat kürzlich beschlossen, das Elbtal von der deutsch-tschechischen Grenze bis Děčin nicht unter Schutz (als Natura 2000-Gebiet) zu stellen. Und das, obwohl Brüssel die tschechische Regierung wiederholt genau dazu aufgefordert hat.

Offenbar ist die tschechische Regierung bereit, geltendes EU-Recht zu brechen, nur um die umstrittene Staustufe bei Děčin vielleicht bauen zu können. Der BUND Sachsen fordert deshalb die sächsische Landesregierung auf, sich bei ihren tschechischen Nachbarn dafür einzusetzen, das Elbtal, welches direkt an die Sächsische Schweiz angrenzt, ebenfalls unter Schutz zu stellen.

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Baumfällung in Wachau gestoppt – Widerspruch des BUND zeigt Wirkung

17.02.16 - 16 große Eschen sollten am Kirchweg in Wachau gefällt werden. Im Rahmen der ländlichen Neuordnung soll dort ein Weg mittels eines Straßenaufbaus und -querschnitts ausgebaut werden.

Nach Einschätzung des BUND Sachsen und von Experten ist die geplante Fällung nach Sichtung der Unterlagen und Ortsbegehung nicht notwendig. Folgerichtig hat der BUND am vergangenen Montag Widerspruch gegen die Baumfällungen beim Landratsamt Bautzen und bei der Gemeinde Wachau eingelegt – mit unerwartet schnellem Erfolg.

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Steinbruch Brößnitz plant Wasseraufbereitungsanlage – Antrag des BUND Sachsen auf Ermittlung und Sanierung von Umweltschäden am Flächennaturdenkmal „Kasseln“ erfolgreich

15.02.16 - Die Betreiberfirma des Steinbruchs in Brößnitz plant die Errichtung und den Betrieb einer Wasseraufbereitungsanlage zur Reinigung des im Tagebau anfallenden Wassers.

Auf Antrag des BUND Sachsen hat das Sächsische Oberbergamt in Zusammenarbeit mit den zuständigen Umweltbehörden im vergangenen Jahr umfangreiche Ermittlungen durchgeführt, um den Verdacht einer Einleitung saurer Wässer aus dem Tagebau in das benachbarte Flächennaturdenkmal „Kasseln“  aufzuklären.

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Nach Pariser Klima-Abkommen: Kohle das Kapital entziehen! BUND Sachsen ruft zur Teilnahme am Global Divestment Day auf

12.02.16 - Raus aus den fossilen Brennstoffen – raus aus der Kohle! Diese Forderung richtet sich gemeinhin an Energiekonzerne und Politik. Aber auch andere Institutionen wie Städte und Kommunen, Universitäten, Banken und Versicherungen können ihren Teil beitragen, aus der Kohle auszusteigen – indem sie ihre „Kohle“ aus dem Investment in fossile Energieträger abziehen. Zahlreiche Organisationen – unter ihnen der BUND Sachsen – rufen deshalb morgen zum Global Divestment Day auf.

In Leipzig veranstaltet die größte sächsische BUND-Regionalgruppe einen Protest zum Global Divestment Day. Ab 14:00 Uhr wird es morgen auf dem Leipziger Burgplatz eine Fotoaktion geben, bei der Aktive Flagge gegen klimaschädliche Finanzgeschäfte der Stadt zeigen wollen.

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BUND Sachsen kritisiert Landesdirektion und fordert weitere Verbesserungen durch die Elbe Stahlwerke Feralpi

08.02.16 - Unter anderem aufgrund zu hoher Dioxin-Emissionen hatte die Betreiberfirma im vergangenen Jahr den Kondirator (Schredder) des Werks für mehrere Monate außer Betrieb genommen. Sie war damit einer Entscheidung des Verwaltungsgerichts Dresden über einen Eilantrag des BUND Sachsen auf einstweilige Untersagung des weiteren Betriebs des Kondirators zuvorgekommen.

Die Landesdirektion Dresden ist aber zwischenzeitlich der ESF - aus dem BUND Sachsen nicht nachvollziehbaren Gründen - entgegengekommen und hat angeordnete Umweltschutzauflagen für den Kondirator teilweise widerrufen.

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Wildkatze kehrt nach Nordsachsen zurück

04.02.16 - Nach über 100 Jahren kann der BUND in Sachsen eine kleine Natur-Sensation verkünden: Die Europäische Wildkatze ist nach Nordsachsen zurückgekehrt.

Die Wildkatze galt seit Anfang des letzten Jahrhunderts in Sachsen als ausgestorben. Ihre Bestände wurden früher vor allem durch die Jagd dezimiert. Dass sie sich bislang noch nicht wieder hatte ausbreiten können, lag dagegen vor allem an der Verkleinerung und Zerschneidung ihrer Lebensräume, den naturnahen Wäldern.

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Anhörung im Landtag zum Einsatz von Glyphosat - BUND-Aktive protestieren!

22.01.16 - Heute fand im Sächsischen Landtag eine öffentliche Anhörung des Antrages "Einsatz von Pflanzenschutzmitteln insbesondere mit den Wirkstoffen Clomazone und Glyphosat stärker reglementieren und Auswirkungen weiter erforschen" statt. Glyphosat ist das weltweit meist eingesetzte Breitbandherbizid und wurde im März vergangenen Jahres von der WHO als „wahrscheinlich krebserzeugend bei Menschen“ eingestuft. Zu den geladenen Expert*innen der Sitzung gehörte Heike Moldenhauer, Leiterin Gentechnik-Politik beim BUND. Ihre Einschätzungen können Sie in dieser Präsentation nachlesen.

Der BUND Sachsen nahm die Behandlung dieses Themas im Landtag zum Anlass, um mit einer Bild-Aktion gegen die Nutzung von Glyphosat zu demonstrieren. Fotos der Aktion finden Sie hier.

Weitere Informationen zu gegenwärtigen Problemen in der Landwirtschaft und Empfehlungen für eine erfolgreiche Agrarwende finden Sie in unserem Landwirtschaftskonzept für Sachsen.

Neuer Fleischatlas veröffentlicht: Sachsens Mastanlagen platzen aus allen Nähten

15.01.16 - Am Mittwoch ist der erste „Fleischatlas Deutschland Regional 2016“ in Berlin vorgestellt worden. Die Publikation informiert über „Tiere als Nahrungsmittel“ – die Fleischproduktion und den Fleischkonsum in den einzelnen deutschen Bundesländern.

Hierzulande konzentriert sich die Produktion von Fleisch auf immer weniger große Betriebe, während kleinere Höfe weiter sterben. In der sächsischen Geflügelhaltung z.B. gab es im Jahr 2013 10,8 Millionen Hühner. Im Vergleich zu 1996 hat sich diese Zahl fast verdoppelt. In Sachsen zeigt sich der drastische Konzentrationsprozess bei den Betrieben besonders markant: Gab es im Jahr 1999 2.200 Betriebe mit durchschnittlich 2.766 Hühnern, sind es derzeit etwa 1.600 Betriebe mit durchschnittlich 6.771 Tieren.

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"Wir haben Agrarindustrie satt!"-Demo – fahren Sie mit nach Berlin!

Die Landwirtschaft steht am Scheideweg: Wird unser Essen zukünftig noch von Bäuerinnen und Bauern erzeugt oder von Agrarkonzernen, die auf Agrogentechnik und Tierfabriken setzen und zu Dumpingpreisen für den Weltmarkt produzieren?

Bereits zum sechsten Mal organisiert ein breites Bündnis anlässlich der „Grünen Woche“ die „Wir haben es satt!“ - Demo in Berlin. Wie schon in den vergangenen Jahren wollen wir als BUND auf dieser Demo in einem großen, gut sichtbaren Block unseren Forderungen für eine ökologische und soziale Agrarwende Nachdruck verleihen!

Der BUND Sachsen organisiert wieder Mitfahrgelegenheiten per Bus & Zug aus Chemnitz, Dresden und Leipzig - fahren Sie mit!

Offener Brief des BUND Sachsen an Ministerpräsident Tillich: Sind Koalitionsverträge auch nur Wahlversprechen?

16.12.15 - In einem Offenen Brief hat sich gestern der BUND Sachsen an Ministerpräsident Tillich gewandt. So wurde in einer gemeinsamen Kabinettssitzung der sachsen-anhaltinischen und sächsischen Landesregierung Ende November die Braunkohle als „Partner der Energiewende“ bezeichnet und die Vertiefung der Elbe auf 1,60 m Fahrtiefe gefordert - entgegen dem eigenen Koalitionsvertrag.

Ähnlich kritikwürdig: Der Flughafen Leipzig/Halle soll weiter entwickelt werden, obwohl schon heute die Schallschutzmaßnahmen in der Region nicht ausreichen. Kein Wort fällt dagegen darüber den Öffentlichen Verkehr, wie vereinbart, auszubauen. Auch bezüglich des Hochwasserschutzes gab es kaum konkrete Aussagen.

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Klarstellung: Der BUND und der BUND Sachsen distanzieren sich hiermit ausdrücklich von einem Flyer, der von der Landesarbeitsgemeinschaft Imkerei und Landwirtschaft (LAGIL) in Umlauf gebracht wurde. Der Flyer suggeriert, dass der BUND Mitglied der LAGIL wäre – das ist nicht korrekt. Weiter können wir nicht allen erhobenen Forderungen vorbehaltlos zustimmen.

Dresdner Weltklimaabkommen wurde verabschiedet. Abschluss der Veranstaltung „Es gipfelt in Dresden“

10.12.15 - Während die UN-Klimakonferenz in Paris ins Finale geht und dort vor allem weiter um die Finanzierung des Klimaschutzes gerungen wird, ist man in Dresden bereits einen Schritt weiter. Bei „Es gipfelt in Dresden“, einer von BUND Sachsen und BUND Dresden initiierten Simulation des Klimagipfels, stritten seit Montag interessierte junge Menschen über ein geeignetes Klimaabkommen. Heute verabschiedeten die „Delegierten“ ihren ambitionierten Vertrag. Zur Pressemitteilung

Am Nachmittag veranstalteten die Konferenzteilnehmer*innen zudem einen Klimaprotest auf dem Dresdner Theaterplatz und forderten "Winter retten - Klima retten!". Zum Foto-Album

Menschenkette für Klimaschutz und Kohleausstieg

10.12.15 - Anlässlich der am Wochenende zu Ende gehenden Weltklimakonferenz COP21 wird es am Samstag in zahlreichen Städten Deutschlands und anderer Länder dezentrale Protestaktionen geben. Es soll für einen starken Klimaschutz, den Kohleausstieg sowie einen ehrgeizigen Weltklimavertrag demonstriert werden.
Auch in Leipzig und Chemnitz werden friedliche Aktionen stattfinden. Der BUND Sachsen ruft dazu auf, sich an den Protesten zu beteiligen und sich gemeinsam lautstark für den Klimaschutz auszusprechen!

Wann: Samstag, 12. Dezember 2015, 12:00 Uhr

Wo: "Doppel-M" an der Alten Messe (Prager Straße), Leipzig und
        Karl-Marx-Monument (Brückenstraße), Chemnitz

Der BUND Sachsen fordert: Tritt den Boden nicht mit Füßen!

05.12.15 - Anlässlich des heutigen Weltbodentags ruft der BUND Sachsen zum verstärkten Schutz der Böden, die letztlich Grundlage des Lebens an Land und der weltweiten Ernährung sind, auf.

„Weltweit haben wir mit einem dramatischen Verlust von Böden im Wesentlichen durch die drei Faktoren Erosion, Versiegelung und Verschmutzung zu kämpfen. Insbesondere der erste Faktor spielt im Zuge des Klimawandels eine immer größere Rolle." Auch in Sachsen sind rund 60 % der Böden potenziell von Erosion bedroht.

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Internationaler Tag des Ehrenamts - BUND Sachsen bedankt sich bei allen Aktiven!

05.12.15 - Zum heutigen Internationalen Tag des Ehrenamts bedankt sich der BUND Sachsen bei all seinen ehrenamtlich Aktiven – sei es im Vorstand des Landesverbandes oder der Regionalgruppen, bei der Flächenpflege oder im Wildkatzenmonitoring oder all den großen und kleinen Aufgaben, ohne die Natur- und Umweltschutz nicht funktionieren würde!

Der BUND ist ein Mitmachverein: Erst die Aktiven vor Ort erwecken den Verband zum Leben.

Stachelbeerspanner ist Schmetterling des Jahres 2016

26.11.15 - Die Naturschutzstiftung des nordrhein-westfälischen BUND-Landesverbandes und der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) haben heute den Schmetterling des Jahres 2016 bekanntgegeben. Gekürt wurde der Stachelbeerspanner (Abraxas grossulariata), ein Nachtfalter, der auf der Roten Liste steht und bundesweit als gefährdet eingestuft wird.

Über die Verbreitung und Situation des Stachelbeerspanners in Sachsen ist aktuell nichts bekannt. Auf der Roten Liste über die Schmetterlingsfamilie der Spanner, die das Sächsische Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie (LfULG) zuletzt im Jahr 1996 herausgegeben hat, wurde der Stachelbeerspanner in der Gefährdungskategorie 2 eingestuft und galt somit seinerzeit als stark gefährdet. Derzeit werden im Naturschutz nur wenige Nachtfalter durch Monitorings erfasst.

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Klimaschutzgesetz im Landtag beraten. BUND fordert: Jetzt Verantwortung im Klimaschutz übernehmen

24.11.15 - Der Sächsische Landtag verwies am Wochenende nach drei Wortbeiträgen und zehn Minuten Redezeit einen Gesetzentwurf zur Förderung des Klimaschutzes in Sachsen zur Weiterbearbeitung in die Fachausschüsse.

Prof. Dr. Felix Ekardt, Landesvorsitzender des BUND, erklärt: „In Sachsen scheint nur wenige Tage vor Beginn der COP21-Klimaverhandlungen in Paris der Klimaschutz immer noch einen allzu geringen Stellenwert zu haben. Genügen den Abgeordneten weltweite Temperaturrekorde, die monatelange Trockenheit mit Elbe-Niedrigwasser, Umsatzeinbußen bei den Landwirten genauso wie bei der Sächsischen Dampfschifffahrt noch nicht, den Ernst der Lage zu erfassen und den Klimaschutz in Sachsen ernsthaft anzugehen?“

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Lausitzer Kohle bald auch in tschechischen Kraftwerken?

23.11.15 - Ein Gutachten im Auftrag der Klima-Allianz Deutschland zeigt, dass die aktuelle Praxis der Braunkohleexporte in Brandenburg, Sachsen und Sachsen-Anhalt angesichts der erheblichen Eingriffe in Umwelt- und Eigentumsrechte rechtswidrig ist. Demnach hätten die Landesregierungen festschreiben müssen, in welchen Kraftwerken die geförderte Braunkohle verwendet werden darf.

Mit einem Kauf der Vattenfall-Braunkohle wollen tschechische Bieter wie CEZ, EPH oder die Czech Coal Group auch die Versorgung ihrer eigenen Braunkohlekraftwerke sichern. Durch ein Verbot von Zwangsumsiedlungen und starke gesetzliche Einschränkungen bei der Erweiterung von Tagebauen sind die Möglichkeiten zur Braunkohleförderung in Tschechien erheblich eingeschränkt.

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BUND Sachsen unterzeichnet Brief an norwegisches Parlament zu Kohle-Divestment

15.11.15 - Vergangene Woche unterzeichnete der BUND Sachsen einen Brief an Norwegens Parlamentarier mit der Aufforderung, das bereits beschlossene Kohle-Divestment des norwegischen Staatsfonds nicht aufzuweichen. Insgesamt 102 zivilgesellschaftliche Organisationen aus 33 Ländern unterzeichneten den Aufruf.

Zum Brief als pdf (in englischer Sprache)

Pflanzenschutzmittel Glyphosat in Sachsen: BUND fordert Neubewertung der Gesundheitsgefährdung

28.10.15 - Die Weltgesundheitsorganisation WHO hat in ihrem aktuellen Bericht über die Krebsgefahr, die durch das Pflanzenschutzmittel Glyphosat ausgeht einen erheblichen Gefährdungsgrad für Tiere nachgewiesen und zumindest auf die Gefahr von Krebserkrankungen für Menschen verwiesen.

Prof. Dr. Felix Ekardt, Vorsitzender des BUND Sachsen, erklärt dazu: „Mir ist unverständlich, warum ein Herbizid, bei dem starke Anzeichen darauf hindeuten, dass es krebserregend für Mensch und Tier ist, weiterhin in Deutschland zugelassen ist und in der Landwirtschaft angewendet wird. In diesem Zusammenhang finde ich die Antwort der sächsischen Verbraucherschutzministerin Barbara Klepsch auf eine kleine Anfrage irritierend, den wissenschaftlichen Meinungsbildungsprozess abzuwarten. Wäre es nicht Aufgabe des Verbraucherschutzes, Gefährdungen von den Verbrauchern abzuwenden?“

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EuGH stärkt Klagerecht der Umweltschutzverbände – Auswirkungen auf Sachsen

27.10.15 - Kürzlich hat der Europäische Gerichtshof die sogenannte Präklusion als europarechtswidrig eingestuft, ebenso wie die bisher in Deutschland oft geltende Folgenlosigkeit behördlicher Verfahrensfehler. Dieses Urteil hat weitreichende Folgen für zahllose Infrastrukturprojekte, bei denen das Klagerecht von Umweltverbänden bislang eingeschränkt war.

Ob bei der Erweiterung des Tagebaus Nochten, den Planungen für eine weitere Start- und Landebahn des Flughafens Halle-Leipzig, der Eisenbahn-Untertunnelung des Osterzgebirges oder den zahlreichen Straßenbauprojekten wie der Ortsumgehung Freiberg: in Zukunft können Behörden weit weniger freihändig verfahren als bislang.

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BUNDjugend Chemnitz: Herbst- und Recycling-Basteln mit geflüchteten Kindern

26.10.15 - Um asylsuchenden Familien in Chemnitz einen Ausgleich zum oft tristen und wenig abwechslungsreichen Alltag zu ermöglichen, organisiert die BUNDjugend Chemnitz am kommenden Sonntag, den 1. November 2015, einen Bastelnachmittag für und mit Kindern in der Flüchtlingsunterkunft am Adalbert-Stifter-Weg in Chemnitz. Hier soll einer der Räume zu einer „Bastelstraße“ mit verschiedenen Stationen umgestaltet werden.

Der Kontakt mit Materialien aus der herbstlichen Natur soll nicht nur die Kreativität der Kinder fördern, Abwechslung und Spaß bringen, sondern auch einen Bezug zu typischen Naturerscheinungen für diese Jahreszeit herstellen. Neben Naturmaterialien wird auch Recyclinggut zum Basteln verwendet.

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BUND Sachsen erwartet: Zeichen setzen für Flüchtlinge und gegen den Klimawandel

19.10.15 - Die derzeitige Politik suggeriert, der Zustrom von Flüchtlingen wäre ein temporäres und rein organisatorisches Problem, das allein durch verschärfte Asyl-Gesetzgebung und mehr Solidarität unter den EU-Partnern zu lösen wäre. Dieser Wahrnehmung widerspricht der BUND Sachsen: Tatsächlich hat das Problem der Flüchtlingsströme jetzt auch Europa eingeholt – in vielen Teilen der Welt sind diese schon seit längerem Normalität.

In Syrien zum Beispiel ist der Klimawandel bereits deutlich zu spüren und der Kampf um Ressourcen hat längst begonnen: Die Region leidet derzeit unter der zweiten schweren Dürre der vergangenen fünf Jahre.

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BUND Sachsen beim Umundu-Festival „Unter uns der Boden“: „Die Gesellschaft droht ins Bodenlose abzusacken.“

„Mit den Füßen fest auf dem Boden stehen“ – diese Metapher wird immer schwieriger in der Realität umzusetzen: Böden erodieren, Unter-Tage-Bergbaulandschaften sacken ab, Fracking-Erdbeben lassen den Boden wackeln, Tagebaue baggern den Boden ab, Pestizide verseuchen den Boden, Straßen und Einkaufszentren versiegeln den Boden, …

Der BUND Sachsen richtet deshalb drei Veranstaltungen beim Umundu-Festival in Dresden zum Thema Boden im internationalen Jahr des Bodens aus, um den Blick auf eine zentrale Grundlage des Seins zu lenken, damit wir nicht ins Bodenlose absacken. Zur Pressemitteilung

17. Oktober 2015: Podiumsdiskussion "Der Fall ins Bodenlose – wie unsere Lebensgrundlage langsam verschwindet"

19. Oktober 2015: Planspiel "Die Zukunft fossiler Energien"

20. Oktober 2015: Fishbowl-Diskussion "Kohle vs. Kartoffeln vs. Kiefern – wer Kohle sät, wird nichts ernten"

Demonstration in Berlin: Rund 250.000 fordern "Stoppt TTIP und CETA - Für einen gerechten Welthandel"

10.10.15 - Unter dem Motto „TTIP & CETA stoppen! Für einen gerechten Welthandel“ haben heute etwa 250.000 Menschen protestiert. Nie zuvor sind in Europa mehr Menschen zu diesem Thema auf die Straße gegangen. Zur Demonstration aufgerufen hatte ein breites zivilgesellschaftliches Bündnis. Auch der BUND Sachsen war mit Bus und Bahn aus Chemnitz, Dresden und Leipzig nach Berlin gereist.

"Heute ist ein großer Tag für die Demokratie“, erklärten die Organisatoren. „Von der Demonstration gehe eine klare Botschaft aus: Wir stehen auf gegen TTIP und CETA. Gemeinsam verteidigen wir unsere Demokratie und gehen für gerechten Handel auf die Straße. Die Verhandlungen zu TTIP auf Grundlage des jetzigen Mandates müssen gestoppt werden. Der vorliegende CETA-Vertrag darf so nicht ratifiziert werden.“

Mehr Informationen zur Demo

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BUND Sachsen veranstaltet Interkulturelles Grillen mit Geflüchteten in Dresden

30.09.15 - Sachsen erfährt zur Zeit einen starken Zustrom an vor Krieg und Elend geflohenen Menschen. Auch der BUND Sachsen möchte Geflüchtete dabei unterstützen, sich in die hiesige Gemeinschaft zu integrieren, Orientierungshilfe anbieten und die Möglichkeit schaffen, interkulturelle Kontakte zu knüpfen. Deshalb laden wir am morgigen Donnerstag zu einer Grillfeier in den Garten des Lindenhofs im Dresdener Westen und freuen uns über rege Teilnahme und Unterstützung interessierter DresdnerInnen.

Prof. Dr. Felix Ekardt, Vorsitzender des BUND Sachsen: „Wer glaubt, dass die oft schlechten Lebensbedingungen im Nahen Osten und in Afrika, die die Menschen zur Flucht zwingen, nicht im Zusammenhang stehen mit dem Lebensstil der Industrienationen, verleugnet die Realität. Und wenn es aktuell nicht mehr rückgängig zu machen ist, dass Millionen Menschen aufgrund von Krieg, politischer Verfolgung oder schlicht Hunger ihre Heimat verlassen mussten, dann müssen wir einen Teil dieser Menschen hier empfangen und ihnen Perspektiven bieten.“

Zu den Fotos auf Facebook

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Gründungstreffen des Landesarbeitskreises Mobilität am 17. Oktober in Dresden

Zum Gründungstreffen des Landesarbeitskreises Mobilität sind alle Interessierten herzlich willkommen!

Das Treffen findet am 17. Oktober 2015 von 10:00 bis 14:00 Uhr im Dresdner Büro des BUND Sachsen in der Kamenzer Straße 35 statt. Um eine frühzeitige Anmeldung unter kontakt.dresden@bund-sachsen.de wird gebeten (bitte gebt bei der Anmeldung auch Euren Themenwunsch an).

TTIP-Großdemo am 10. Oktober in Berlin - fahren Sie mit!

Im Herbst 2015 geht die Auseinandersetzung um die Handels- und Investitionsabkommen TTIP und CETA in die heiße Phase. Beide Abkommen drohen Demokratie und Rechtsstaatlichkeit zu untergraben und auszuhebeln. Es ist höchste Zeit, unseren Protest gegen die Abkommen auf die Straße zu tragen! Wir fordern: TTIP & CETA stoppen! Für einen gerechten Welthandel!

Mit einer bundesweiten Großdemonstration werden wir am 10. Oktober in Berlin ein kraftvolles Zeichen setzen und deutlich machen, dass gesellschaftliche Errungenschaften wie Umweltschutz, Verbraucherschutz und ArbeitnehmerInnenrechte unverhandelbar sind. Auch eine nachhaltige, bäuerliche Landwirtschaft und die kulturelle Vielfalt sind Werte, die es zu schützen und auszubauen gilt.

Der BUND fährt aus Chemnitz, Dresden und Leipzig zur Demo - kommen Sie mit!

Ostdeutsches Energieforum 2015: BUND erwartet Antworten auf zentrale Fragen der Energiewende

17.09.15 - Der BUND erwartet heute klare Worte über Sachsens Beitrag zur Energiewende, wenn Sachsens Ministerpräsident Stanislaw Tillich beim Ostdeutschen Energieforum in Leipzig über die „Energiewende in Sachsen – Status quo und nächste Schritte“ spricht.

Prof. Dr. Felix Ekardt, Vorsitzender des BUND Sachsen: „Fakt ist: Sachsens Beitrag zur Energiewende bleibt gering. Gegenüber anderen deutschen Bundesländern liegt der Ausbau der erneuerbaren Energien, der Netze und Bemühungen zu Energieeffizienz und –suffizienz weit zurück. Stattdessen setzt die Landesregierung weiter auf Braunkohle – definitiv keine Energie für die Zukunft.“

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BUND fordert Stopp der tschechischen Staustufenplanung und die Verlagerung von Gütertransporten von der Elbe auf die Schiene

11.09.15 - „Das Monate währende Niedrigwasser der Elbe hat den Schiffsverkehr lahm gelegt und zeigt einmal mehr: Die Vorstellung eines logistisch sicheren und planbaren Güterverkehrs auf der Elbe hat sich erneut als Chimäre erwiesen. Die sächsische Landesregierung und der Bund müssen sich endlich darauf einstellen und ihre Verkehrspolitik neu ausrichten“, sagte der BUND-Bundesvorsitzende Hubert Weiger.

Gegenüber dem BUND hat das Kanzleramt erstmals bestätigt, dass es keine garantierte Fahrrinnentiefe auf der Elbe geben muss. Die Bundesregierung erkennt außerdem an, dass ihr Tiefen-Ziel trotz umfänglicher baulicher Anstrengungen der letzten Jahrzehnte nicht herstellbar war.

Zum Foto-Album der Pressekonferenz am Dresdner Elbufer

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„WildkatzenSPRUNG − Rückkehr auf leisen Pfoten.“ Fotoausstellung eröffnet in Lichtenwalde

03.09.15 - Die Sonderausstellung „WildkatzenSPRUNG − Rückkehr auf leisen Pfoten“ des BUND wird am Freitag, 4. September 2015, um 11:00 Uhr gemeinsam mit der Sächsischen Landesstiftung Natur und Umwelt, im Kellerhaus am Schloss Lichtenwalde feierlich eröffnet.

Mit eindrucksvollen, großformatigen Fotos zeigt die Ausstellung des BUND-Projektes „Wildkatzensprung“ die heimliche Welt der Wildkatzen. Einzigartige Tierfotografien, Landschaftsbilder und Portraitaufnahmen wecken Neugier und Interesse für die anmutigen Tiere und das wichtige Thema Waldverbund.

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Zulassung des Mäusegifts Chlorphacinon: Todesgefahr für Greifvögel und bedrohte Arten wie Hamster

01.09.15 - BUND und NABU Sachsen verurteilen die Erlaubnis zum offenen Ausstreuen des Mäusegiftes Chlorphacinon auf landwirtschaftlichen Flächen. „Das BVL muss die Sonderzulassung für das Mäusegift sofort zurückziehen“, fordert Prof. Dr. Felix Ekardt, Vorsitzender des BUND Sachsen.

Die Anwendung des auch für Vögel und alle Säugetiere einschließlich des Menschen lebensgefährlichen Wirkstoffs wurde vom Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit zum 01. September 2015 genehmigt.

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BUND-Kohlekonferenz voller Erfolg

29.08.15 - Unter dem Titel „Unsere Lausitz, unsere Kohle – Einladung zum Dialog“ hat der BUND Sachsen heute zu einer Konferenz nach Weißwasser geladen.

Die TeilnehmerInnen der Konferenz diskutierten im Rahmen moderierter Workshops über Energiepolitik, Strukturwandel, Tagebaufolgen und rechtliche Fragen auf der Suche nach gemeinsamen Lösungsansätzen. Ziel der Konferenz war, die „Eiszeit“ zwischen BraunkohlebefürworterInnen und -gegnerInnen zu überwinden und im Dialog gemeinsam Wege in die Zukunft der Lausitz zu finden.

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Elbe Stahlwerke Feralpi (ESF) in Riesa nehmen Kondirator vorläufig außer Betrieb. Ziel des Eilantrags des BUND Sachsen beim Verwaltungsgericht Dresden erreicht

27.08.15 - Die ESF legen nach einem Bericht der Sächsischen Zeitung vom heutigen Tage den Kondirator auf dem Gelände des Stahl- und Walzwerkes in Riesa ab sofort für zwei Monate still.

Beim Kondirator handelt es sich um eine Anlage zum Zerkleinern von Schrott, vor allem in Form von Autowracks, die nach den Feststellungen der Sächsischen Fachbehörden für erhöhte Werte bei Dioxinen und Furanen in der Umgebung des Stahl- und Walzwerkes verantwortlich ist.

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Nochten-Kläger ziehen vor das Bundesverwaltungsgericht. Revision gegen Braunkohlenplan Nochten 2 eingelegt

27.08.15 - Heute haben der BUND Sachsen und ein Privatkläger, getragen von einem Klagebündnis, Revision beim Bundesverwaltungsgericht in Sachen Braunkohlenplan Nochten 2 eingelegt.

Im April hatte das Oberverwaltungsgericht Bautzen die Klage gegen den Braunkohlenplan in erster Instanz abgewiesen. Die Kläger wurden auf ihr Klagerecht gegen die noch ausstehende bergrechtliche Genehmigung (Rahmenbetriebsplan) verwiesen. Ein Klagerecht gegen den formaljuristisch vorgelagerten raumordnerischen Braunkohlenplan dagegen wurde verneint. Das Bündnis hat sich nach eingehender Prüfung zur Revision entschieden, da sehr wohl ein Klagerecht besteht und auch inhaltlich schwere Bedenken gegen die Braunkohlenplanung in der Lausitz bestehen.

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Botschafter für die Wildkatze

07.08.15 - Anlässlich des Internationalen Tags der Katze am 8. August weist der BUND darauf hin, dass die Europäische Wildkatze in Sachsen noch immer stark bedroht ist. Die scheue Jägerin galt hier noch bis vor wenigen Jahren als ausgestorben und kehrt bisher nur vereinzelt in die Wälder des Freistaates zurück.

Der BUND Sachsen lädt deshalb Interessierte ein, sich aktiv für die Wildkatze und Waldverbund in der Region zu engagieren und am Wildkatzenbotschafter-Einstiegsseminar vom 12. bis 13. September 2015 im Vogtland teilzunehmen.

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BUND Sachsen untersucht Koalitionsvertrag auf wachstumsrelevante Inhalte

06.08.15 - Der Landesarbeitskreis Wirtschaft & Wachstum des BUND Sachsen hat den Koalitionsvertrag der sächsischen Landesregierung von CDU und SPD unter die Lupe genommen. Einzelne Kapitel des Vertrages vom Oktober 2014 wurden hinsichtlich wachstumsrelevanter Inhalte analysiert und die Ergebnisse in einem Hintergrundpapier zusammengefasst.

Wachstum, vor allem wirtschaftliches, und Umweltschutz stehen in einem Spannungsverhältnis. Inwiefern die Staatsregierung in Sachsen die Wachstumsproblematik in ihrer Arbeit aufgreift, lesen Sie hier.

Elbe schrumpft weiter

04.08.15 - Der Elbpegel ist weiterhin viel zu niedrig. Durch den extrem geringen Wasserstand ist der Schiffsverkehr in Dresden stark beeinträchtigt.

Containerschiffe können den Fluss schon seit Wochen nicht mehr befahren, die Sächsische Dampfschifffahrt ist nur eingeschränkt unterwegs.

Zu den Dresdner Pegelständen

Zu den Fahrrinnen- und Tauchtiefen

BUND Sachsen erklärt sich solidarisch mit friedlichen Anti-Kohle-Protesten

24.07.15 - Der sächsische Landesverband des BUND unterzeichnete gemeinsam mit weiteren NGOs eine Erklärung, in der die Organisationen ihre Solidarität mit der Kampagne "Ende Gelände" bekunden. Diese setzt ein deutliches Signal für den Ausstieg aus der Kohlekraft.

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BUND Sachsen startet Schadstoffmessungen in Riesa. Endlich Klarheit über Schadstoffbelastung durch Stahlwerk Feralpi

19.07.15 - Der BUND Sachsen hat in der vergangenen Woche eigene Messungen in Riesa gestartet, um endlich Klarheit über den Schadstoffausstoß des Stahlwerkes Feralpi zu gewinnen.

Gemessen werden die Belastungen durch verschiedene Schwermetalle aber auch sogenannte PCBs, Furane, Dioxine und Feinstaub – allesamt Substanzen, die krebserregend sind oder im Verdacht stehen, Krebserkrankungen beim Menschen auszulösen. Auch für die Tiere in der Umgebung können die Schadstoffe gesundheits- oder gar lebensgefährdend sein. Bereits seit Ende 2009 gibt es keine ausreichende Kontrolle der Schadstoffwerte in der Umgebung, behördliche Messungen wurden eingestellt bzw. eingeschränkt.

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Anti-Kohle-Protest bei Gabriel-Vortrag in Dresden

09.07.15 - Anlässlich eines Vortrages des Bundesministers für Wirtschaft und Energie Sigmar Gabriel im Hörsaalzentrum der Uni Dresden haben BUND und Greenpeace Sachsen heute eine Mahnwache für den Kohleausstieg vor der Uni abgehalten.

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Landwirtschaft – Geschenk oder Geißel der Natur? BUND Sachsen veröffentlicht Landwirtschaftskonzept für Sachsen

07.07.15 - Heute veröffentlicht der BUND Sachsen offiziell sein Landwirtschaftskonzept für den Freistaat.

Das Konzept, erarbeitet vom BUND-Landesarbeitskreis Landwirtschaft, wendet sich an die Verantwortlichen in Politik, Verwaltung und Verbänden und stellt Konzepte für eine wünschenswerte zukünftige Entwicklung der Landwirtschaft vor.

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EuGH-Urteil zur Weservertiefung: BUND Sachsen sieht den Gewässerschutz gestärkt

02.07.15 - Das gestern ergangene Urteil des EuGH zur Weservertiefung bestärkt den BUND Sachsen in seiner Position zum Gewässerschutz.

Im Kern bestätigt das Urteil die Ziele der EU-Wasserrahmenrichtlinie (WRRL) aus dem Jahr 2000, die ein Verbesserungsgebot für Gewässer enthält. Mit der WRRL wird vorgeschrieben, dass EU-weit die Gewässer in bestimmten Fristen wieder in einen ökologisch guten Zustand versetzt werden sollen – ein Ziel, das Sachsen derzeit noch an fast allen sächsischen Gewässern verfehlt.

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300.000 Unterschriften übergeben und Anti-Kohle-Menschenkette vor dem Kanzleramt

01.07.15 - Heute haben 500 Menschen das Kanzleramt umzingelt. Sie stehen in Vertretung der 300.000, die den gemeinsamen Appell für ein Ende der Kohlekraft unterzeichnet haben.

Im Kanzleramt wurde währenddessen der schmutzige Deal mit der Kohle-Lobby besiegelt: Statt Klimaschutz gibt es milliardenschwere Subventionen für alte Kohlekraftwerke, die Steuerzahler und Stromkunden zahlen müssen.

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Vattenfall stoppt Umsiedlungen für Tagebau Nochten

26.06.15 - Aufgrund der „unsicheren energiepolitischen Rahmenbedingungen für den Braunkohlenbergbau und die Stromerzeugung aus Braunkohle in Deutschland“ hat Vattenfall die Planungen zur Umsiedlung von EinwohnerInnen zur Vergrößerung des Tagebaus Nochten in Sachsen gestoppt. Etwa 1.700 Personen wären davon betroffen.

Papst warnt vor Klimawandel, Tillich vor Arbeitsplatzverlusten. BUND fragt: Setzt der Ministerpräsident falsche Prioritäten?

19.06.15 - Die gestern veröffentlichte Enzyklika von Papst Franziskus ist ein Paukenschlag für den Klimaschutz. Der Papst fordert energisch den Ausstieg aus den fossilen Energien, um die Welt vor den schwerwiegenden Folgen des Klimawandels zu schützen. Er sieht dabei besonders die Industriestaaten in der Pflicht, die pro Kopf der Bevölkerung unverändert die höchsten Emissionen weltweit haben und damit Elend, Naturkatastrophen und gravierende ökonomische Schäden im globalen Süden verursachen.

Genau umgekehrt verhält sich Sachsens Ministerpräsident Stanislaw Tillich, der am Mittwoch in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung bekannte, dass Klimaschutz nicht zu Lasten von Arbeitsplätzen in Deutschland gehen dürfte.

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Bricht Ministerpräsident Stanislaw Tillich den Koalitionsvertrag mit der SPD? BUND fordert Klarstellung

12.06.15 - Der tschechische Premier Bohuslav Sobotka sagte heute in der Sächsischen Zeitung, dass auch Ministerpräsident Stanislaw Tillich den Ausbau der Elbe wolle.

Sollte diese Aussage korrekt sein, würde Tillich damit dem Koalitionsvertrag mit der SPD und früheren Stellungnahmen der Staatsregierung widersprechen.

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BUND veröffentlicht Kohleatlas: „Wie wir das Klima verheizen“

08.06.15 - Kohlenstoff in Form von Holz oder Erdöl, als Stein- oder Braunkohle ist die Normalität der westlichen Welt. Ohne die Verbrennung desselben wäre das gewaltige Wirtschaftswachstum seit dem Beginn der industriellen Revolution nicht möglich gewesen. Als Abfallprodukt entsteht ein Stoff, der das Weltklima verheizt: Kohlendioxid (CO2).

Über dieses größte Problem der Energieversorgung haben der BUND und die Heinrich-Böll-Stiftung jetzt einen Atlas veröffentlicht. Dieser zeigt nicht nur, dass endlich Schluss sein muss mit der Kohleverheizung, weil sonst das Weltklima vielleicht nicht mehr zu retten ist, sondern auch, dass Kohle nicht nur als Energieträger verheerend ist: Während die Energiekonzerne jahrelang jubelten über die Gewinne, mussten gleichzeitig die Steuerzahler die Schäden der Verbrennung beseitigen: ausgekohlte Tagebaue, abgesackte Landschaften, Gesundheitsschäden. Während einige wenige den Vormarsch von Braunkohlebaggern feierten, mussten andere für immer ihr Eigenheim verlassen.

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Elbe fast leer – Waldbrandwarnstufe hoch. BUND fragt: Reichen die Anzeichen des Klimawandels noch nicht?

05.06.15 - Am Dienstag ließen Pressemeldungen über die geringen Niederschläge in Sachsen im vergangenen Halbjahr aufmerken: Die Fahrgastschifffahrt auf der Elbe drohe wegen des geringen Wasserstandes eingestellt zu werden, die Containerschifffahrt sei gar schon eingestellt, die Landwirtschaft befürchte massive Ernteeinbußen und die Waldbrandwarnstufe sei hoch.

Nicht wenige werden sich jetzt fragen: Sind das Folgen des globalen Klimawandels? Der BUND fordert die Verantwortlichen auf, also insbesondere die Politik auf, alle erdenklichen Maßnahmen gegen den Klimawandel zu ergreifen und sich gleichzeitig auf mögliche Folgen des Klimawandels vorzubereiten.

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Elbe-Stahlwerke Feralpi in Riesa: BUND Sachsen beantragt einstweilige Stilllegung des Kondirators

04.06.15 - Der BUND Sachsen hat beim Verwaltungsgericht Dresden einen Antrag auf einstweilige Untersagung des weiteren Betriebs des Kondirators (= Schredder) der ESF Elbe-Stahlwerke Feralpi GmbH in Riesa eingereicht.

Hintergrund ist, dass die Landesdirektion bereits 2012 gegenüber der ESF zahlreiche Maßnahmen zur Reduzierung der Emissionen aus der Schrottzerkleinerungsanlage angeordnet hatte. Bei den Luftschadstoffmessungen in der Umgebung hatte sich eine sehr hohe Belastung mit Dioxinen gezeigt, für die seitens der Behörde der Kondirator der ESF identifiziert wurde. Für die Umsetzung der Maßnahmen gewährte sie der ESF großzügige Fristen, die auf deren Widerspruch noch verlängert wurden. Diese Hinhaltepolitik ist für Felix Ekardt, Vorsitzender des BUND Sachsen, nicht hinnehmbar: „Die erneute Verzögerung bei der Abstellung der seit Jahren bekannten Luftschadstoffproblematik ist nicht akzeptabel. Der Gesundheitsschutz muss Vorrang vor wirtschaftlichen Interessen haben.“

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G7-Länder wollen pseudo-nachhaltiges Wachstum – BUND Sachsen wachsende Nachhaltigkeit

29.05.15 - Seit Mittwoch debattieren die Finanzminister der G7-Staaten in Dresden über Themen der internationalen Finanz- und Wirtschaftspolitik. Es gehe um einen „offenen Dialog“ und „nachhaltiges Wachstum“ und um die Vorbereitung des Treffens der G7-Staatschefs im Juni in Bayern.

Aus Sicht des BUND gibt es auch und gerade im internationalen Wirtschafts- und Finanzwesen jenseits der allgegenwärtigen Wachstumsfragen einiges zu beraten. Denn wenn sich die G7-Länder treffen, dann treffen sich auch die Länder, die historisch für den meisten CO2-Ausstoss verantwortlich sind, von denen die meisten Rohstoffe ausgebeutet und weiter verbraucht werden, deren Mobilitäts- und Konsumverhalten mitnichten nachhaltig ist und zur negativen Blaupause für den gesamten Planeten zu werden droht.

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BUND veröffentlicht Braunkohlekonzept

28.05.15 - Heute hat der BUND Sachsen ein Konzept für den schrittweisen Ausstieg des Freistaates aus dem Klimaschädling Nr. 1., der Braunkohle, veröffentlicht. Das Konzept dokumentiert die Umweltschäden, die gesamtgesellschaftlichen Kosten und zeigt ein politisches Konzept auf, wie der schrittweise Ausstieg möglich wäre.

Prof. Dr. Felix Ekardt, Nachhaltigkeitsforscher und Landesvorsitzender des BUND Sachsen erklärt: „Das Konzept macht endlich Schluss mit all den Mythen über die vermeintliche Wirtschaftlichkeit der Braunkohle und ihren Nutzen als sogenannte Brückentechnologie für die Energiewende. Genau das Gegenteil ist richtig: Die Braunkohle ist höchst unwirtschaftlich und behindert die Energiewende."

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BUND widerspricht CDU-Landtagsfraktion: Elbe-Vertiefung bleibt nicht ohne Auswirkungen auf Flora und Fauna

16.05.15 - Am Donnerstag hat sich die CDU-Landtagsfraktion mit einer Pressemitteilung an die Öffentlichkeit gewandt, in der sie die Vertiefung der Elbe auf 1,60 m bzw. 1,50 m fordert. Sie widerspricht damit erstens ihrem eigenen Koalitionsvertrag mit der SPD und verkennt zweitens sowohl die Realitäten in wirtschaftlicher wie auch naturschutzfachlicher Sicht.

Der BUND Sachsen fordert die CDU-Landtagsfraktion deshalb auf, sich schnellstmöglich wieder von dieser Forderung zu distanzieren, sich auf den Koalitionsvertrag zu besinnen, sich nicht von fadenscheinigen wirtschaftspolitischen Erwägungen leiten zu lassen und finanzpolitisch sowie gesamtgesellschaftlich unsinnige Verpflichtungen einzugehen.

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Landtag will weiter Bäume fällen: BUND Sachsen bedauert Fehlentscheidung gegen Stadtgrün

04.05.15 - Vor Wochenfrist hat sich der sächsische Landtag gegen die Rücknahme des sogenannten Baum-ab-Gesetzes oder die Einführung einer neuen gesetzlichen Regelung, die mehr Schutz für Stadtgrün bedeutet hätte, ausgesprochen. Wie erst heute bekannt wurde, ist damit die Petition des BUND Sachsen, die von rund 6.000 Menschen unterschrieben und vom Petitionsausschuss an den Landtag zur Entscheidung weiter gereicht wurde, an den Stimmen der großen Koalition gescheitert.

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Internationaler Tag gegen Lärm am 29. April 2015: BUND Sachsen fordert dauerhafte Lärmmessstelle in Riesa

28.04.15 - Zum Internationalen Tag gegen Lärm fordert der BUND Politik und Verwaltung in Sachsen auf, sich dem Schutz vor gesundheitsgefährdendem Lärm stärker zu widmen. Lärm aus Verkehr ist ebenso wie Industrie- und Gewerbelärm in der Umweltmedizin inzwischen als Quelle von Gesundheitsschäden bis hin zu vermehrten Herz-Kreislauf-Erkrankungen anerkannt. Die bestehenden rechtlichen Regelungen werden dem nicht gerecht.

Der BUND nutzt diesen Tag, um erneut auf einen der vielen ungelösten Problemfälle aufmerksam zu machen: Das Stahl- und Walzwerk der Elbe Stahlwerke Feralpi (ESF) in Riesa ist seit Jahren in der Kritik, weil immer wieder bei Messungen von Behörden und Anwohnern Überschreitungen der Grenzwerte zur Nachtzeit festgestellt werden.

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Fotos der Anti-Kohle-Kette im Tagebau Garzweiler

25.04.15 - 6.000 Menschen bildeten in NRW eine Menschenkette gegen Braunkohleabbau und für die Energiewende! Danke an alle die dabei waren - insbesondere die Busladung Sachsen, die via Halle und Nordhausen ins andere deutsche Braunkohlerevier gereist ist!

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BUND Sachsen enttäuscht: Staatsminister Dulig beharrt auf Braunkohleindustrie und verkennt Zeichen der Zeit – Anti-Kohle-Kette dieses Wochenende

24.04.15 - Am Wochenende wird sich eine viele tausend Personen starke Menschenkette durch Nordrhein-Westfalen ziehen und gegen den weiteren Braunkohleabbau protestieren. Unter den Tausenden werden auch viele Sachsen sein, die mit ihrer Teilnahme an der Anti-Kohle-Kette ein Zeichen gegen die Braunkohleindustrie im eigenen Freistaat setzen wollen.

Der sächsische Staatsminister Martin Dulig jedoch wird als Redner auf einer Gegendemonstration in Berlin auftreten und hat am Mittwoch gemeinsam mit den Ministerkollegen aus Nordrhein-Westfalen und Brandenburg einen Brief an den Staatssekretär im Bundeswirtschaftsministerium (BMWI) Rainer Baake versandt, in dem er fordert, dass das BMWI seinen Klimaschutzplan zurücknimmt.

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Lassen Sie die Kirche im Dorf! Offener Brief an die Gewerkschaften IG BCE und Ver.di

24.04.15 - In einem offenen Brief (u.a. in der Lausitzer Rundschau) wenden sich heute BUND, WWF, NABU, Germanwatch, Klima-Allianz und Greenpeace an die Gewerkschaften Ver.di und IG BCE, welche die Braunkohleverstromung unterstützen.

Die Kirche auf dem Bild steht im Zentrum des gut 300 Einwohner zählenden brandenburgerischen Dorfes Proschim, das in den nächsten Jahren komplett abgerissen werden soll, um dem Braunkohle-Tagebau Welzow-Süd II Platz zu machen.

Gesamtkonzept Elbe – BUND Sachsen erwartet einen Plan zur ökologischen Nutzung der Elbe

21.04.15 - Vor Wochenfirst hat die Kammerunion Elbe/Oder (KEO) das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) aufgefordert, bis zum August 2015 das Gesamtkonzept Elbe vorzulegen und die Beratungen bis zum Frühjahr 2016 abzuschließen.

Der BUND Sachsen erwartet vom Gesamtkonzept insbesondere eine ökologisch ausgerichtete Konzeption für den Fluss, während die KEO das Wort „ökologisch“ immer wieder in den Mund nimmt, es aber gleichzeitig mit den Worten ökonomisch und verkehrlich verknüpft. Dazu gehören z. B. nicht die gebetsmühlenartig geforderten 1,60 m Wassertiefe an 345 Tagen im Jahr – sollte eine technologische Realisierung tatsächlich möglich sein, was nicht nur der BUND bezweifelt.

Lars Stratmann, stellvertretender Landesvorsitzender des BUND Sachsen, erklärt dazu: „Garantierte 1,60 m Wassertiefe für die Elbe wäre der Todesstoß für den letzten großen deutschen naturnahen Strom, denn sie bedeuten nichts anderes als eine milliardenschwere völlige Kanalisierung des Flusses."

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TTIP des Tages: Straßentheater auf der Prager Straße in Dresden anlässlich des TTIP-Aktionstages

Morgen macht der BUND Sachsen Theater auf der Prager Straße an der Plastik „Völkerfreundschaft“ anlässlich des weltweiten TTIP-Aktionstages. Gemeinsam mit anderen Verbänden und der Theaterschauspielerin Dana Wolter servieren die Aktiven von 10:00 bis 13:00 Uhr auf blütenweiß gedeckter Tafel das „TTIP-Menü des Tages“.

Im Anschluss besteht bis 17:00 Uhr die Möglichkeit, sich über TTIP, TiSA und CETA zu informieren und die selbstorganisierte europäische Bürgerinitiative „Stopp TTIP und CETA“ zu unterzeichnen.

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LAG hat Umweltminister Schmidt zu Gast und debattiert wichtige Anliegen des Naturschutzes in Sachsen

10.04.15 - Am 2. April ist die Landesarbeitsgemeinschaft (LAG) der sieben anerkannten Naturschutzvereinigungen Sachsens zu einem ersten Gespräch mit dem neuen sächsischen Staatsminister für Umwelt und Landwirtschaft Thomas Schmidt zusammengekommen.

Die LAG setzte sich nachdrücklich für die Rücknahme des sogenannten Baum-ab-Gesetzes und eine Novellierung der sachsenweiten Regelungen zum „Baumschutz“ ein. Bei der Umsetzung der Nationalen Strategie zur Biologischen Vielfalt, die verbindliche Ziele für die einzelnen Bundesländer bis 2020 festschreibt, sieht der Staatsminister den Freistaat auf einem guten Weg, während die anerkannten Naturschutzvereinigungen die Ansicht vertreten, dass zentrale Ziele zum Stopp der kontinuierlichen Verluste an Arten und Lebensräumen im Jahr 2010 weit verfehlt wurden.

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OVG Bautzen verweigert Klagebefugnis gegen Braunkohleplan - BUND und Privatkläger prüfen Rechtsmittel

09.04.15 - Wie das Oberverwaltungsgericht (OVG) Bautzen heute Morgen mitgeteilt hat, wird die Klage des BUND Sachsen und eines Betroffenen gegen den Braunkohleplan Nochten 2 nicht zugelassen. BUND und Betroffener sowie das gemeinsame Klagebündnis mit Greenpeace, Grüner Liga Cottbus und dem Bündnis Strukturwandel jetzt - kein Nochten 2 sind überrascht – entspricht dieses Urteil doch in keiner Weise dem Eindruck der mündlichen Verhandlung vom 26. März im OVG, in der die Argumentation der Kläger deutlich überzeugender präsentiert wurde.

Das heute ergangene Urteil kommentiert Prof. Dr. Felix Ekardt, Landesvorsitzender des BUND Sachsen: „Wir werden das Urteil genau prüfen und den Widerstand gegen Nochten 2 auf allen uns sinnvoll erscheinenden Ebenen fortsetzen. Wir prüfen mit unseren Partnern im Klagebündnis eine Revision vor dem Bundesverwaltungsgericht, ebenso wie wir entschlossen gegen den geplanten Rahmenbetriebsplan vorgehen werden."

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BUND-Landesdelegiertenversammlung bestätigt Vorstand

01.04.15 - Auf der Landesdelegiertenversammlung des BUND Sachsen in Dresden am vergangenen Wochenende wurde der Leipziger Nachhaltigkeitsforscher Prof. Dr. Felix Ekardt erneut zum Vorsitzenden gewählt. Als stellvertretende Vorsitzende wurden Lars Stratmann aus Dresden und Franziska Heß aus Leipzig ebenso wie die Beisitzerin Jutta Wieding und die Beisitzer Volker Kurz, Torsten Kohl, Jens Haubner und als Schatzmeister Andreas Müller bestätigt.

Gleichzeitig verabschiedete die Versammlung einen Leitantrag zu TTIP, in dem die sächsische Politik aufgefordert wurde, alles in ihrer Macht stehende zu tun, das transatlantische Freihandelsabkommen in seiner derzeitigen Form zu verhindern.

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BUND Sachsen veröffentlicht Wildkatzenwegeplan - Planungsgrundlage für Vernetzung der Wälder Sachsens

31.03.15 - Der BUND Sachsen hat heute den „Wildkatzenwegeplan“ für den Freistaat vorgestellt. Dieser Plan dient als Grundlage für die Wiedervernetzung der sächsischen Wälder. Er zeigt, welche Wälder für die Wildkatze optimal wären, wo ihre geeignetsten Wanderrouten verlaufen könnten und welche Konfliktpunkte mit den Verkehrsrouten Sachsens bestehen. 

„Unser langfristiges Ziel ist es, in Deutschland ein Netzwerk verbundener Waldgebiete von einer Länge von 20.000 Kilometern zu schaffen. Davon werden dann nicht nur der Wildkatze als Leitart, sondern zahlreiche andere an naturnahe Wälder gebundenen Arten profitieren.“, sagte die Präsidentin des Bundesamtes für Naturschutz (BfN), Prof. Beate Jessel.

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BUND Sachsen gegen TTIP - Die Landesdelegiertenversammlung spricht sich gegen das Freihandelsabkommen aus

28.03.15 - Auf seiner heutigen Landesdelegiertenversammlung hat sich der BUND Sachsen gegen das Freihandelsabkommen zwischen der EU und den USA, TTIP, ausgesprochen. Die Delegierten votierten einstimmig für den Leitantrag des Vorstandes, das Freihandelsabkommen in seiner derzeit geplanten Form abzulehnen und die Landespolitik – hier besonders die EU-Abgeordneten und die Zuständigen in den Ministerien und im Landtag – aufzufordern, sich in diesem Sinne im Bund und der EU stark zu machen.

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Betroffene und Umweltaktivisten protestieren gegen Braunkohle - Gericht verhandelt heute Klage gegen Nochten II / Kohlelobby will Klage stoppen

26.03.15 - Vor den katastrophalen Schäden für Umwelt, Klima und die Menschen durch die Braunkohle und für das Recht, sich dagegen zur Wehr zu setzen, demonstrieren heute Umweltaktivisten in Bautzen. Dort verhandelt das sächsische Oberverwaltungsgericht heute die Zulässigkeit einer Klage gegen den geplanten Braunkohletagebau Nochten II.

Der Kohlekonzern Vattenfall, Betreiber der Tagebaue und Braunkohlekraftwerke in der Lausitz, und der Regionale Planungsverband Oberlausitz-Niederschlesien fordern, die Klage der Verbände Greenpeace, BUND Sachsen, Strukturwandel jetzt, Grüne Liga Cottbus sowie eines Privatklägers nicht zuzulassen.

*** Update 14:30 Uhr: Über die Zulässigkeit der Klage entscheidet das Gericht innerhalb der nächsten 14 Tage per schriftlicher Urteilsverkündung ***

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Sonnenfinsternis in Deutschland - BUND beruhigt: Das Licht geht nur im übertragenen Sinn aus

19.03.15 - Morgen Vormittag zwischen 9:30 und 12:00 Uhr erwartet uns ein seltenes Naturschauspiel: eine partielle Sonnenfinsternis. Neben den üblichen Wo-und-wie-gucke-ich-am-besten- und Gesundheitshinweisen ist diesmal auch die Energiebranche alarmiert: Fast schlagartig wird die Verdunklung der Sonne dafür sorgen, dass die deutschen Photovoltaikanlagen keinen Strom mehr liefern.

Prof. Dr. Felix Ekardt, Landesvorsitzender des BUND Sachsen, erläutert: „Im weitgehend auf erneuerbare Energien wie Wind und Sonne setzenden Stromnetz der Zukunft werden natürlich wegen Flauten genauso wie Stürmen, dichten Wolkenfeldern oder einer – natürlich extrem seltenen – Sonnenfinsternis kurzfristig enorme Schwankungen im Netz ausgeglichen und die Bedarfslücke ausgefüllt werden müssen." Sie seien aber kein Grund, die Energiewende in Deutschland in Frage zu stellen, sondern geben vielmehr die Gelegenheit, Strategien für die Zukunft aufzuzeigen.

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BUND gewinnt gegen Bayer: Pestizidwirkstoff Thiacloprid ist als bienengefährdend zu bewerten

12.03.15 - Einen Rechtsstreit vor dem Landgericht Düsseldorf gegen die Bayer CropScience Deutschland GmbH hat der BUND Bundesverband gestern gewonnen. Bayer hatte sich dagegen gewehrt, dass der BUND zwei von Bayer hergestellte Produkte, ‚Schädlingsfrei Calypso‘ und ‚Zierpflanzenspray Lizetan‘, als für Bienen gefährlich bewertet hat. Die von Bayer selbst mit dem Aufdruck ‚nicht bienengefährlich‘ versehenen Produkte enthalten den Wirkstoff Thiacloprid, ein Neonikotinoid, das verschiedenen seriösen wissenschaftlichen Studien zu Folge sehr wohl als bienengefährdend einzustufen ist. Bayer muss jetzt die beiden Produkte vom Markt nehmen.

Der BUND Sachsen hat zuletzt Rückmeldungen insbesondere aus der Sächsischen Schweiz erhalten, dass dort Hobbyimker vermehrt das Sterben von Bienenvölkern beobachten würden. Die Vermutung der Hobbyimker, dies könnte mit dem Einsatz von Pestiziden zusammenhängen, hat das Gerichtsurteil nun als zulässig und von der Meinungsfreiheit gedeckt eingeordnet.

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BUND für Erhaltung des Elbe-Radwegs in Dresden

11.03.15 - Unlängst wurde der Verein Freiraum Elbtal vom Grundstück Leipziger Straße 33 in Dresden-Pieschen zwangsgeräumt. Hier wollen nun Investoren den Marina Garden bauen.

Die Projektentwicklerin des Bauvorhabens, Regine Töberich, reagiert jetzt – angesichts eines sich immer wieder ohne ihr Zutun verzögernden Planungsprozesses – über und kündigte an, dass sie den über das Grundstück verlaufenden Elbe-Radweg im April diesen Jahres wegbaggern und eine Wiesenfläche entstehen lassen würde.

Der BUND meint: Ein klassischer Fall von Aktionismus. Hiermit macht sich die Architektin nicht nur den Stadtrat sondern auch hunderte von Radfahrern zum Feind. Und nebenbei macht sie deutlich, dass ihr eine zügige Entwicklung des Marina Garden über alles geht und ihr das Wohl der Radfahrer relativ gleichgültig ist.

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Der Elbe fehlt nicht der Ausbau, sondern das Wasser

05.03.15 - In einer Lobby-Offensive fordert die Kammerunion Elbe/Oder gegenüber Bundes- und Landtagsabgeordneten aus sieben Bundesländern die Herstellung einer ganzjährigen Schiffbarkeit der Elbe mit einer Mindesttiefe von 1,60 m, sonst „drohe der Verkehrsinfarkt“. Die Elbe müsse deshalb in den neuen Bundesverkehrswegeplan aufgenommen werden.

Dazu der BUND Sachsen: Seit 25 Jahren führt die Elbe immer häufiger, länger und extremer Niedrigwasser. Im Jahre 2014 hatte sie an allen 365 Tagen Niedrigwasser, der langjährige Mittelwasserstand wurde an keinem Tag erreicht. Die fehlenden Wassermengen können weder herbeigebaut noch herbeigebaggert werden, wie das Bundesverkehrsministerium schon mehrfach dargelegt hat. Heute zügige „Sanierungsmaßnahmen“ im Zuge eines Gesamtkonzeptes Elbe für eine ganzjährige Schiffbarkeit einzufordern, geht an der Realität vorbei. Hauptaufgabe aller Maßnahmen am Fluss muss künftig sein, der Tiefenerosion entgegenzuwirken.

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Wildkatzen-Aktionstag mit Theater am 8. März und Fotoausstellung in Oberwiesenthal

03.03.15 - Die Eröffnung der Fotoausstellung "WildkatzenSPRUNG - Rückkehr auf leisen Pfoten" in Oberwiesenthal am 19. Februar war ein voller Erfolg. Einen Einblick über die Veranstaltung kann in unserem Fotoalbum gewonnen werden. 

Als besonderen Höhepunkt wird am 8. März beim Wildkatzen-Aktionstag das Theaterstück Fräulein Brehms Tierleben Felis silvestris – Die Wildkatze aufgeführt. Der Eintritt ist frei

Kein zweiter Tagebau in Nochten - Bündnis aus BUND und anderen Verbänden erhebt Einwendung

23.02.15 - Am vergangenen Mittwoch, 24.00 Uhr ist die Frist für Umweltverbände und Betroffene abgelaufen, Einwendungen gegen den Rahmenbetriebsplan Nochten II beim Oberbergamt in Freiberg zu erheben. Ein Bündnis aus BUND Sachsen, Greenpeace, der Umweltgruppe Cottbus, dem Bündnis Strukturwandel jetzt – kein Nochten II und zwölf vor Ort betroffenen Einzelpersonen hat sich in einer ausführlichen Einwendung gegen die Aufschließung des Tagebaus Nochten II ausgesprochen.

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Ablauf der Einwendungsfrist gegen Nochten II

18.02.15 - Seit gestern ist die Möglichkeit zur Abgabe von Stellungnahmen und Einwendungen gegen die Erweiterung des Tagebaus Nochten beendet. Der BUND Sachsen, weitere Verbände sowie Privatpersonen geben in einem gemeinsamen Schreiben an das Sächsische Oberbergamt Freiberg ihre Einwände kund. Die anwaltliche Vertretung übernimmt Frau Rechtsanwältin Dr. Roda Verheyen.

Unsere Einwendung können Sie hier downloaden.

Anti-Kohle-Kette 2015

Am 25.04.15 findet die diesjährige Anti-Kohle-Kette in Nordrhein-Westfalen statt. Hierzu ruft der BUND Sachsen auf und lädt zur gemeinsamen Busreise und Teilnahme an der Aktion ein.

Die Anreise erfolgt am 24.04.15:
Dresden 14:00 Uhr, Bahnhof Neustadt (Schlesischer Platz)
Leipzig 15:30 Uhr, Hauptbahnhof (Ostseite)
Halle 16:15 Uhr, Hauptbahnhof (Busparkplatz Volkmannstraße)

Weitere Informationen zur Veranstaltung finden Sie hier!

Mutmaßliche Versauerung des Flächennaturdenkmals ‚Kasseln‘ durch Tagebauwässer - BUND stellt Antrag nach § 10 Umweltschadensgesetz

09.02.15 - Das Flächennaturdenkmal (FND) ‚Kasseln‘ an der brandenburgisch-sächsischen Landesgrenze im Landschaftsschutzgebiet (LSG) Strauch-Ponickauer Höhenrücken gelegen, droht zu versauern. Dies weisen Wasseruntersuchungen des Vereins Sächsisch-Brandenburger-Höhenzug e.V. und der unteren Wasserbehörde des brandenburgischen Landkreises Elbe-Elster nach.

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Ist die Elbvertiefung jetzt vom Tisch?

05.02.15 - Dies fragt der BUND Sachsen, nachdem die Sächsische Binnenhäfen Oberelbe GmbH (SBO) in dieser Woche ihre Bilanz für 2014 vorgestellt hat. Laut deren Chef Heiko Loroff handelt es sich um das zweitbeste Ergebnis der SBO seit 1990 – und das, obwohl die Elbe 2014 monatelang Niedrigwasser geführt hat.

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BUND Sachsen trifft Staatsminister Schmidt

04.02.15 - Vertreter des BUND Sachsen haben sich zu ersten Gesprächen mit dem neuen sächsischen Staatsminister für Umwelt und Landwirtschaft Thomas Schmidt getroffen.
Ausgetauscht wurde sich zu Themen wie Inhalte des Koalitionsvertrages zum Umweltschutz und Landwirtschaft, Naturschutzstationen sowie mögliche Unterstützung bei Wildkatzen- und Gewässerprojekten. Darüber hinaus kamen kritische Anmerkungen bezüglich der Biodiversität in Sachsen zur Sprache. Vereinbart wurde auch zukünftig ein reger Austausch auch und insbesondere auf der Fachebene.

Eine Analyse der Umwelt- und Landwirtschaftsbereiche finden Sie in unserer Auswertung des Koalitionsvertrages. Weitere Informationen zur Biovidersitätsampel 2014 finden Sie hier.

Stickstoff bedroht Wasser, Land und Klima

28.01.15 - Der Sachverständigenrat für Umweltfragen der Bundesregierung (SRU) hat erst vor Wochenfrist eine ‚Stickstoffstrategie‘ für Deutschland gefordert. Hintergrund dafür ist der weiter steigende Stickstoffeintrag in Luft, Gewässer und Böden meist in Form von Nitraten – mit gravierenden Folgen für die Trinkwasserqualität, das Klima, die Biodiversität, teilweise auch die Feinstaubentwicklung und damit insgesamt für die Gesundheit der Menschen.

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Eröffnung des Planfeststellungsverfahrens zu Nochten II

23.01.15 - Das Planfeststellungsverfahren für die Erweiterung des Tagebaus Nochten I und das Gebiet Nochten II hat begonnen.

Hier erhalten Sie weitere Informationen und eine Musterstellungnahme.

Demonstrieren gegen den Klimawandel, nicht gegen Flüchtlinge

24.01.15 - Der menschgemachte Klimawandel schreitet global voran. Wo gestern noch ergiebige Niederschläge fielen, ist heute der Regen für die Landwirtschaft unberechenbar geworden. Nahrungs- und Wasserversorgung drohen in Teilen der Welt prekär zu werden, in Zentralafrika etwa zeichnet sich das schon heute ab. Bürgerkriege und Kriege drohen in der Folge wahrscheinlicher zu werden. 

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BUND Sachsen trifft Staatsminister Dulig

19.01.15 - Am heutigen Montag trafen sich Vertreter des BUND Sachsen mit dem sächsischen Staatsminister für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr sowie stellvertretenden Ministerpräsidenten Martin Dulig (SPD). Bei diesem ersten Austausch konnte ein Überblick über die Positionen des neuen Ministers gewonnen werden.

Besonders die Aussagen zur Elbe (keine Vertiefung auf 1,60m) und zur Förderung des umweltfreundlichen Verkehrs wurden begrüßt, in der Braunkohlefrage allerdings eine Lösung angemahnt. Ein weiterer Austausch wurde vereinbart.

Eine Analyse zu weiteren Themen finden Sie in unserer Auswertung des Koalitionsvertrages.

50.000 fordern den Stopp von Tierfabriken, Gentechnik und TTIP!

17.01.15 - In Berlin gingen zum fünften Mal BäuerInnen, ImkerInnen und VerbraucherInnen unter dem Motto "Wir haben es satt!" für eine grundlegend andere Agrarpolitik auf die Straße. Das Bündnis forderte von der Bundesregierung eine klare Absage an das EU-USA-Handelsabkommen TTIP, einen wirksamen gesetzlichen Schutz der Land- und Lebensmittelwirtschaft vor der Gentechnik sowie den sofortigen Stopp des weiteren Ausbaus von Mega-Ställen. 

Der BUND Sachsen reiste mit rund 300 MitfahrerInnen aus Chemnitz, Dresden und Leipzig per Bus & Bahn an. Zu den Fotos der Demo.

Unterschreiben Sie unseren Appell "Tierschutz statt Antibiotika-Missbrauch!"

Ist die Elbe ein Fluss oder ein Kanal?

09.01.15 - Diese Frage stellt der BUND Sachsen, nachdem in dieser Woche die Antwort der Bundesregierung auf eine kleine Anfrage der Linken im Bundestag bekannt geworden ist.

Es sei ein Gesamtkonzept Elbe in Arbeit, dessen Erarbeitung noch bis zu zwei Jahre in Anspruch nehmen wird. In diesem sollen die unterschiedlichen Ansprüche an die Elbe gleichberechtigt miteinander abgewogen werden. Auf die Frage, wie die Bundesregierung zu der tschechischen Forderung nach einer ganzjährigen Schiffbarkeit stehe, lautet die Antwort, dass man im permanenten Dialog mit der tschechischen Seite stünde und die Elbe bei der Bewältigung des steigenden Verkehrsaufkommens einen Beitrag leisten könne.

Der BUND Sachsen fragt, welches steigende Verkehrsaufkommen hier gemeint ist. Seit Jahren, wenn nicht Jahrzehnten ist zu beobachten, dass der Gütertransport auf der Elbe zurückgeht.

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Erneuerbare überholen Braunkohle - BUND fragt: Müssen dann neue Abbaugebiete erschlossen werden?

09.01.15 - Eine gute Nachricht aus der deutschen Stromwelt: Erstmals haben 2014 erneuerbaren Energieträger die Braunkohle im bundesdeutschen Strommix überholt. Sie hatten 2014 einen Gesamtanteil von 25,8% (2013: 24,1%) und sind damit die wichtigste Stromquelle in Deutschland. 2014 ist auch der Stromverbrauch um 3,8% gesunken, der bundesdeutsche CO2-Ausstoss zurückgegangen und der Strompreis an der Leipziger Strombörse hat einen historischen Tiefststand von rund 40 Euro pro MWh erreicht. Auch die Verbraucher können aufatmen: Die sinkenden Preise an der Strombörse und die sinkende EEG-Umlage werden 2015 für sinkende Endverbraucherpreise sorgen – erstmals seit 14 Jahren. Diese Zahlen hat der Thinktank Agora Energiewende jetzt veröffentlicht.

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Rückkehr auf leisen Pfoten - Tagungsband der 1. Regionalkonferenz „Wildkatzensprung“ erschienen

07.01.15 - Seit heute ist der Tagungsband der 1. Regionalkonferenz „Wildkatzensprung“ des BUND Sachsen, welche im Herbst 2014 in Plauen ausgerichtet wurde, erhältlich.

Der Band vereinigt die Exzerpte der Vortragenden der Konferenz und ermöglicht so einen guten Überblick über den Stand zur Rückkehr der Wildkatze auch in die sächsischen Wälder. Die Vorträge reichen über eine Zusammenfassung der deutschlandweiten Geninventur des Projektes „Wildkatzensprung“ über die Bemühungen zu einem sachsenweiten Biotopverbundnetz bis hin zu den konkreten Problemen der Wildkatzenwiederansiedlung im Vogtland.

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„WildkatzenSPRUNG − Rückkehr auf leisen Pfoten.“ Fotoausstellung eröffnet im sächsischen Vogtland.

06.01.15 - Am Sonntag, den 11. Januar 2015 eröffnet feierlich die Sonderausstellung „WildkatzenSPRUNG − Rückkehr auf leisen Pfoten“ des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) im Natur- und Umweltzentrum Vogtland (NUZ) in Oberlauterbach um 14 Uhr.

Mit zahlreichen eindrucksvollen, großformatigen Fotos entführt die Ausstellung in die heimliche Welt der Wildkatzen. Einzigartige Tierfotografien, Landschaftsbilder und Portraitaufnahmen wecken Neugier und Interesse für die anmutigen Wildkatzen und das Thema Waldverbund. Zur Eröffnung gibt es für alle kleinen und großen Gäste verschiedene kreative Mitmachangebote zum Thema Wildkatze und Waldverbund. Die Ausstellung wird im Natur- und Umweltzentrum Vogtland in Oberlauterbach sowie im Schloss Leubnitz zu sehen sein.

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25 Jahre BUND Sachsen: Verbesserte Umweltsituation seit DDR-Zeiten täuscht teilweise

29.12.14 - Am 28. Dezember 1989 wird der Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND) Sachsen in Zwönitz/Erzgebirge „zur Belebung einer wirksamen und konkreten Naturschutzarbeit im Lande Sachsen“ gegründet.

25 Jahre nach der Gründung – der Verein ist inzwischen von 6 auf fast 3.500 Mitglieder angewachsen – befindet der aktuelle Vorsitzende Prof. Dr. Felix Ekardt: „Der Anlass zur Gründung des BUND Sachsen ist heute so aktuell wie vor 25 Jahren. Die Luft- und Wasserqualität ist heute meist besser als in der DDR. Doch wir haben die dreckige Produktion unserer Wohlstandsgüter letztlich nur in die Schwellenländer verlagert. Und einige Umweltprobleme sind auch hierzulande sichtbar schlimmer geworden."

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Juncker will Elbe-Vertiefung – BUND Sachsen und sächsische Landesregierung dagegen!

10.12.14 - Am 9. Dezember hat EU-Kommissionspräsident Juncker ein milliardenschweres Investitionsprogramm vorgestellt. So soll u.a. die Elbe vertieft werden. Sie sei ein „Flaschenhals“ in der Verbindung zwischen See- und Binnenhandel, die fehlende Vertiefung ein „Hemmnis für wirtschaftliches Wachstum“, weil die immer größer werdenden Schiffe den Fluss nicht befahren könnten. Unklar bleibt, ob Juncker hier die Außen- oder die Binnenelbe meint – Investitionen sind in Höhe von 400 Mio. Euro geplant.

Hier hat Juncker offenbar nicht vor Ort nachgefragt. Denn im Koalitionsvertrag der neuen sächsischen Regierung steht: „Der Ausbau der Elbe steht [dem Ziel der umweltverträglichen Nutzung] entgegen und wird daher von den Koalitionspartnern ebenso abgelehnt wie eine weitere Vertiefung und der Bau neuer Staustufen. Dabei ist hinzunehmen, dass eine ganzjährige Schiffbarkeit nicht gewährleistet ist.“ 

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Im Kohlefieber: Hektisches Lavieren in Peru, Schweden und Deutschland

05.12.14 - Während in Lima beim Weltklimagipfel um verbindliche Klimaziele gerungen wird, zerbricht in Schweden die rot-grüne Regierungskoalition, die Vattenfall den Braunkohleausstieg auferlegt hat. EON verkündet, sich in Zukunft auf den Ökostrom- und Netzbetrieb zu konzentrieren und eine ‚bad company‘ mit den konventionellen Kraftwerken abzuspalten und in Berlin wird ein ‚Klimaschutzprogramm‘ verabschiedet, das auch die Abschaltung von Kohlekraftwerken vorsieht.

Inzwischen droht den Lausitzer Tagebaubetreibern weiteres Ungemach. In einer Pressemeldung von gestern vermeldet der BUND Berlin, dass die Sulfatkonzentration in der Berliner Spree – verursacht durch die Lausitzer Tagebaue – inzwischen so hoch sei, dass die Berliner Trinkwasserversorgung für rund 3,5 Millionen Einwohner bedroht sei.

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Aus für neue Schweinemastanlage in Claußnitz – BUND-Bedenken kippen Genehmigungsverfahren

03.12.14 - Am 26. November 2014 hat das Landratsamt Mittelsachsen bekannt gegeben, dass die St. Michaelis GmbH ihren Antrag auf Errichtung eines Kompaktstalles und weiterer Stallteile zurückgezogen habe. Die Anlage an der Chemnitzer Straße in Claußnitz/Mittelsachsen wird somit wohl nicht errichtet.

Im August diesen Jahres hatte der BUND Sachsen in seinen Einwendungen gegen den Genehmigungsantrag schwerwiegende Mängel in dem Antrag nachgewiesen. So waren nicht nur die Antragsunterlagen unzureichend und z. T. mit veraltetem Datenmaterial hinterlegt, sondern es wurden auch die Auswirkungen auf Mensch, Natur und Umwelt in erheblichem Umfang verkannt.

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Neue sächsische Regierung im Amt – Wir gratulieren und fragen: Hat Staatsminister Dulig das mit der Kohle wirklich so gemeint?

14.11.14 - Gestern hat der alte und neue sächsische Ministerpräsident Stanislaw Tillich sein neues Kabinett vorgestellt. Der BUND Sachsen gratuliert den neuen Ministerinnen und Ministern zu ihrem Amt und freut sich bereits auf den künftigen Austausch mit dem neuen Wirtschaftsminister Martin Dulig und dem Umweltminister Thomas Schmidt.

Gleichwohl hat Staatsminister Dulig in den Reihen des BUND Irritation ausgelöst mit seiner ersten Landtagsrede im neuen Amt. Die Braunkohle sei ein Partner der Energiewende, und eine Energiewende mit doppelten Ausstieg aus Kohle- und Atomkraft könne es nicht geben – so erklärte Dulig gestern. Doch niemand fordert einen sofortigen Braunkohleausstieg und Dulig bekämpft mit dem unmöglichen doppelten Ausstieg ein Phantom.

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BUND fragt: Kommt die „Kohle“ für die Braunkohle vom Steuerzahler – und das für nur 2.900 Braunkohle-Arbeitsplätze?

08.11.14 - In der vergangenen Woche hat der Vorstandschef von Vattenfall, Magnus Hall, faktisch angekündigt, dass das Unternehmen sein Braunkohlegeschäft in Deutschland verkaufen will. Doch wer übernimmt die Kosten für die Sanierung der Bergbaufolgelandschaften?

Vattenfall selbst hat dafür eine bilanzielle Rückstellung von rund einer Milliarde EUR gebildet – der 9,4 Milliarden EUR gegenüber stehen, die in Sachsen von 1991 bis 2012 durch den Freistaat für die Braunkohlesanierung aufgewendet wurden. Im Wesentlichen zahlt bislang also der Steuerzahler die Braunkohlefolgekosten.

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Feralpi-Schredder in Riesa: BUND fordert Betriebsstopp

07.11.14 - Mit Schreiben von heute hat der BUND Sachsen das Referat Immissionsschutz in der Landesdirektion Sachsen aufgefordert, den Weiterbetrieb des Schredders im ESF Stahlwerk Feralpi in Riesa zu untersagen.

Dem Stahlwerk waren in der Vergangenheit verschiedentliche Auflagen erteilt worden, unter deren Berücksichtigung ein Weiterbetrieb des Schredders statthaft wäre. Feralpi hat bis heute allerdings nur einen Teil dieser Auflagen umgesetzt, nutzt den Schredder dennoch weiter in vollem Umfang – und belastet so das Umfeld des Stahlwerks potenziell weiter mit Dioxinen und Furanen. Deutlich erhöhte Werte bei diesen Schadstoffen waren Ende 2012 zur Begründung der Auflagen für das Stahlwerk angeführt worden.

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TTIP = Trojanisches Pferd – Protestaktion auf dem Dresdner Neumarkt

06.11.14 - Auf dem Dresdner Neumarkt mahnte am 6. November 2014 ein gigantisches aufgeblasenes „Trojanisches Pferd“ vor dem "Trojaner" TTIP.

Bei der erfolgreichen Protestaktion konnten viele Unterschriften für die selbstorganisierte Europäische Bürgerinitiative gegen TTIP & CETA gesammelt werden, u.a. vom bekannten sächsischen Komiker Olaf Schubert.

Das trojanische Pferd symbolisiert das Freihandelsabkommen TTIP, weil mit ihm Genmais, giftige Chemikalien, Hormonfleisch und Fracking durch die Hintertür Einzug nach Europa erhalten könnten.

Zu den Fotos der Aktion

Vattenfall betreibt Greenwashing – und verliert Sachsen seine Braunkohletagebaue?

31.10.14 - Vattenfall-Chef Magnus Hall hat gestern geäußert, dass derzeit Optionen für eine nachhaltige neue Eigentümerstruktur geprüft würden. Aufbauend auf die Regierungserklärung des neuen schwedischen Regierungschefs Löfven Anfang Oktober ist offenbar gemeint: Der Lausitzer Braunkohlezweig von Vattenfall wird verkauft.

Prof. Dr. Felix Ekardt, Vorsitzender des BUND Sachsen, nennt das „Greenwashing. Vattenfall und der schwedische Staat als Unternehmens-Eigentümer versuchen, dem Konzern einen grünen Anstrich zu geben und die Emissionen auf den Erwerber von Braunkohlekraftwerken und Tagebauen zu verlagern. Dem Weltklima ist es egal, ob das CO2 durch Kraftwerke emittiert wird, die Vattenfall, der MIBRAG oder einem polnischen Konzern gehören. Der Klimaschutzbeitrag von Vattenfall und Schweden durch einen Verkauf ist daher null.“

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Sächsischer Koalitionsvertrag veröffentlicht – BUND-Chef Ekardt: Wir haben uns mehr Mut erwartet

24.10.14 - Der gestern veröffentlichte Koalitionsvertrag zwischen der sächsischen CDU und SPD entspricht in weiten Teilen den Prognosen des BUND Sachsen.

„Wir haben uns insgesamt mehr Mut erwartet. In den Bereichen Umwelt, Energie, Landwirtschaft und Verkehr bleibt vieles beim Alten. An der Braunkohle festzuhalten und sie in gewundenen Formulierungen als wirtschaftlich und für die Versorgungssicherheit nötig hinzustellen, ist fachlich unhaltbar. Die Aussagen zur Elbe und die Absage an die generelle Beschiffbarkeit und Mindesttiefen empfindet der BUND Sachsen als Fortschritt hin zu dem von ihm seit langem geforderten ökologischen Flusssystem Elbe. Gleiches gilt für die Aussagen zum Hochwasserschutz, die zumindest hoffen lassen."

Der BUND wird den Koalitionsvertrag in den nächsten Tagen weiter kritisch darauf abklopfen, ob hinter den meist sehr vagen Formulierungen wie etwa beim Ökolandbau, wo einfach nur bundesdeutsche Rahmenvereinbarungen umgesetzt werden sollen, weitere verwertbare Ansätze sichtbar werden. 

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Vattenfall-Braunkohleausstieg als Chance bewerten! BUND wendet sich in offenem Brief an Koalitionsverhandlungsführer

22.10.14 - Der BUND Sachsen hat sich in einem offenen Brief an die beiden Koalitionsverhandlungsführer in Sachsen, Stanislaw Tillich (CDU) und Martin Dulig (SPD), gewandt und sie aufgefordert, den möglichen Ausstieg Vattenfalls aus der Braunkohleverstromung als Chance und nicht als Gefahr aufzufassen.

Hintergrund ist die Ankündigung des neuen schwedischen Regierungschefs Stefan Löfven, den schwedischen Staatskonzern Vattenfall zu einem Vorzeigebetrieb für erneuerbare Energieerzeugung umzubauen und die schwedischen CO2-Emissionen radikal zu reduzieren, also aus der Braunkohleverstromung auszusteigen. Eine Vorstellung, die offenbar führende Politiker in Brandenburg und Sachsen verstört.

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Fotowettbewerb „Allee des Jahres 2014“ - Sächsische Allee bei Rathmannsdorf belegt 2. Platz

Anlässlich des „Tages der Allee“ am 20. Oktober hat der BUND die „Allee des Jahres 2014“ gekürt.

Aus den 139 Einsendungen eines bundesweiten Fotowettbewerbes wählte die Jury das Foto „Dem Nachwuchs eine Chance“ einer Allee bei Rathmannsdorf in der Sächsischen Schweiz auf Platz 2.

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Gebäude für Sonderabfallzwischenlager in Niederau bereits illegal errichtet - BUND Sachsen bezweifelt Zuverlässigkeit des Betreibers der Störfallanlage

10.10.14 – Anlässlich des gestern begonnenen Erörterungstermins im Genehmigungsverfahren für das in Niederau geplante Sonderabfallzwischenlager für gefährliche Abfälle hat sich gezeigt, dass die künftige Betreiberin (Nehlsen GmbH & Co. KG) die Gebäude für das Lager offenbar bereits ohne Genehmigung und damit illegal errichtet hat.

Franziska Heß: „Die fachlich sehr intensive Diskussion mit den zuständigen Behörden hat uns gezeigt, dass die bisher vorliegenden Unterlagen eine Erteilung der Genehmigung nicht zulassen. Es wurden keinerlei Gutachten über die künftige Lärm- und Luftschadstoffbelastung oder die Geruchsbelastung vorgelegt. Abfälle sollen entgegen dem durch unseren Fachgutachter überzeugend dargestellten Stand der Technik im Freien konditioniert werden. An der Vorgehensweise der Landesdirektion Sachsen kritisieren wir, dass trotz des bereits fortgeschrittenen Verfahrensstandes noch keine Entscheidung über die Notwendigkeit einer Umweltverträglichkeitsprüfung getroffen wurde."

Update vom 11.10.14:

Erörterungstermin zum Sonderabfallzwischenlager in Niederau - BUND Sachsen zieht positive Bilanz und bezweifelt Möglichkeit der vorzeitigen Inbetriebnahme

Zur Pressemitteilung vom 10. Oktober und zum Update vom 11. Oktober

Wildkatze findet Ihren Weg – 1. Regionalkonferenz „Wildkatzensprung“ in Plauen

Wie kann die Wildkatze in Sachsen wieder stabile Populationen bilden, nachdem es bisher nur wenige Einzelnachweise im Vogtland gab? Was leisten die verschiedenen Behörden, Verbände und Institutionen zum Schutz der Wildkatze und zur Umsetzung des Waldverbunds und wie kann ein gemeinsames Vorgehen möglich werden?

Antworten auf diese Fragen zu finden, war Ziel der 1. Regionalkonferenz „Wildkatzensprung“ des BUND Sachsen am 8. Oktober 2014. Rund 70 TeilnehmerInnen aus Politik, Behörden, Wissenschaft und Verbänden beteiligten sich an dem Vernetzungstreffen im vogtländischen Umwelt- und Naturschutzzentrum Pfaffengut Plauen.

Zur Pressemitteilung und den Fotos der Veranstaltung

Steigt Vattenfall aus der Braunkohle aus? Schwedischer Kurswechsel auch ein Erfolg der Protestbewegung

Foto: Jakob Huber

08.10.14 - Die Regierungserklärung des neuen schwedischen Regierungschefs Stefan Löfven sorgt für Unruhe in Sachsen: Er sieht den Klimawandel als eine der größten Herausforderungen unserer Zeit und betont, dass seine Regierung den Umstieg in ein Erneuerbare-Energien-Zeitalter einleiten will. Vattenfall als schwedischer Staatskonzern soll in diesem Umbruch ein weltweit führendes Unternehmen werden. Georg-Ludwig von Breitenbuch dagegen, in den derzeitigen Koalitionsverhandlungen mit der SPD Sprecher der CDU in der Arbeitsgruppe Umwelt und Landwirtschaft, appelliert an die Verantwortung des Staatskonzernes und meint, nur mit der Kohleverstromung wäre ein Ausstieg aus der Atomenergie bis 2022 möglich.

Diese Meinung teilt nicht nur offenbar Stefan Löfven, sondern auch der BUND Sachsen nicht. Der BUND hat sich gegenüber der Landesregierung und im Rahmen der Koalitionsverhandlungen mehrfach gegen die Fortführung der Braunkohleverstromung ausgesprochen. Folgerichtig klagt der BUND Sachsen auch gegen den Braunkohleplan Nochten II und bietet der sächsischen Regierung weiter an, das selbst entwickelte Energiekonzept für Sachsen mit dem Ziel einer Umstellung auf erneuerbare Energien bis 2050 als Grundlage der eigenen Umstiegsbemühungen zu nehmen.

 

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Abstandsregelung für Windkraftanlagen unsinnig: Menetekel für ökologisch gedankenlose Koalitionsverhandlungen?

Berndt Frankhauser/pixelio.de

Die Antwort auf eine kleine Anfrage der Bündnisgrünen im Sächsischen Landtag hat es zu Tage gebracht: Die sächsische Gesetzesinitiative für eine neue Straßenabstandsregelung für Windkraftanlagen entbehrt jeglicher empirischer Grundlage.
Verankert werden sollte im neuen Gesetz, dass neu zu errichtende Windenergieanlagen mindestens 150 m und im Extremfall bis zu 400 m Abstand zu Straßen – gemeint waren auch befestigte landwirtschaftliche Wege – haben sollten. Grund: Es bestünde eine Gefahr für den Straßenverkehr insbesondere im Winter durch Eisschlag oder falls die Windenergieanlagen Feuer fingen. In der Antwort auf die Anfrage musste das sächsische Wirtschaftsministerium einräumen, dass in Sachsen kein einziger Verkehrsunfall im Zusammenhang mit Windenergieanlagen bekannt ist.

Zur Pressemitteilung vom 06. Oktober 2014

Neues vom ToxFox ...

...es ist soweit: Unsere ToxFox-App ist jetzt auch für Android-Geräte erhältlich. Viele Körperpflegeprodukte enthalten hormonell wirksame Chemikalien. Diese Stoffe werden mit verschiedenen gesundheitlichen Problemen in Verbindung gebracht, zum Beispiel mit einem Rückgang der Spermienqualität. Der ToxFox bietet die Möglichkeit, Pflegeprodukte direkt im Laden auf hormonell wirksame Inhaltsstoffe zu überprüfen. Ab heute ist die Android-App kostenlos im Google Playstore zu finden!

Zur Pressemitteilung vom 30. September

Zum ToxFox-Factsheet

Zu den Folgen und Risiken der mobilen Kommunikationstechnologie lesen Sie unter: www.bund.net/emf

BUND Sachsen eröffnet Erlebnispfad „Wildkatzensprung“ – Mit allen Sinnen auf der Spur der Wildkatzen

Der BUND Sachsen eröffnet in Zusammenarbeit mit dem Förderverein Pfaffengut Plauen e.V. am Sonntag, den 28. September 2014 den Erlebnispfad „Wildkatzensprung“. Während der alljährlichen Familienkirmes werden zwischen 14:00 und 17:00 Uhr im vogtländischen Umwelt- und Naturschutzzentrum Pfaffengut die neuen Erlebnisstationen zur heimlichen Waldbewohnerin feierlich eingeweiht.

Der Erlebnispfad soll nicht nur neugierig machen auf eins der letzten Raubtiere in Deutschland, sondern auch über seine Gefährdung aufklären. Mehr...

Am 08. Oktober 2014 findet mit der 1. Regionalkonferenz „Wildkatzensprung“ im Pfaffengut Plauen außerdem ein Vernetzungstreffen der engagierten Akteure des BUND, aus Politik und Behörden sowie aus der Wissenschaft statt. Mit zahlreichen Experten/-innen wird von 9:30 - 17:30 Uhr über die Zukunft des Wildkatzenschutzes und die Chancen der Vernetzung der Wälder in Sachsen diskutiert. Mehr unter www.bund-sachsen.de/wildkatze.

Heute erster Atomschutttransport nach Grumbach – BUND ruft zur Demonstration am 13. September 2014 auf

Heute soll der erste Lastwagen rollen – mit Atombauschutt aus dem stillgelegten Atomkraftwerk Stade in Niedersachsen auf die Mülldeponie Grumbach nördlich des Tharandter Waldes. Der Bauschutt sei „freigemessen“ und deshalb absolut unschädlich – so hört man.

An derartigen „Freimessungen“ hat der BUND-Bundesverband bereits im Oktober 2013 mit einer Studie durch das Institut intac Zweifel angemeldet und die Deponierung auf konventionellen Mülldeponien auf Grund der unkalkulierbaren Risiken des einzulagernden Atomschutts in Frage gestellt.

Gemeinsam mit der BI gegen das Atomschutt-Endlager bei Grumbach ruft der BUND Sachsen zur Demonstration gegen die Ablagerung und für eine vernünftige sachgerechte Endlagerung auf – am Sonnabend, den 13. September 2014, 10:00 Uhr vor der Grumbacher Kirche.

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Ostdeutsches Energieforum 2014: Die Ost-Bundesländer verschlafen die Energiewende

Am 3. und 4. September treffen sich wieder die Mächtigen der Energiebranche, Politik, Wirtschaft und Verbände beim Ostdeutschen Energieforum 2014. Zumindest das Programm erscheint verheißungsvoll: Es geht um Energieeffizienz, die Länge der Brücke aus Gas und Braunkohle ins Erneuerbare-Energien-Zeitalter und die Chancen der Energiewende. Weniger verheißungsvoll ist die Ankündigung der Referenten – neben Vertretern der großen Energiekonzerne hätte sich der BUND auch Vertreter z.B. des Bundesverbandes für Erneuerbare Energien, von Wind- oder Solarkraftwerksbetreibern oder vielleicht eines Abgesandten der Insel Gomera gewünscht, wo gerade die 100%ige Umstellung auf erneuerbare Energien stattfindet.

Kommen Sie am 4. September um 8:30 Uhr zu unserer Protest-Aktion "Energiewende heißt Kohleausstieg!" vor dem Westin Hotel in Leipzig und lesen Sie in unserem Energie- und Klimakonzept für Sachsen, wie 100 % erneuerbare Energien bei Strom, Wärme, Treibstoff und stofflichen Nutzungen wie Dünger in Sachsen funktionieren können.

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Ausgewachsen? BUND trägt Degrowth-Konferenz in Leipzig mit

Wirtschaftswachstum, Gehaltserhöhung, Weiter-weg-Fliegen, Höher-Schneller-Weiter, Bestleistung, Gewinne, Produktionssteigerung … Unsere Welt ist voll mit Begriffen, die immer mehr Wachstum propagieren, und nicht zuletzt Wirtschaft und Politik wollen uns weismachen: Ohne Wachstum geht es nicht.

Dabei wird vieles außer Acht gelassen: Mehr haben macht oft nicht glücklicher. Und unsere Erde wächst nicht – es gibt nur eine, und Wachstum heißt meist Ressourcenschwund für unsere unverzichtbaren Lebensgrundlagen. Ist deshalb eine radikale Wende nötig? Darüber diskutieren Wissenschaftler, Politiker, Verbandsvertreter und Bürger bei der diesjährigen vierten internationalen Degrowth-Konferenz vom 2. bis 6. September in Leipzig, zu der rund 2.500 Teilnehmende erwartet werden. Sie klären auf über Mythen und Wahrheiten zum Thema Wachstum, zeigen neue Wege auf und entwerfen eine Vision für eine sozial und ökologisch gerechte Welt der Zukunft.

Mehr Informationen

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BUND übergibt fast 5.500 Unterschriften gegen Baum-ab-Gesetz an sächsischen Petitionsausschuss

26. August 2014 – Baumloses Sachsen? Nein danke! Unter diesem Motto hat der BUND Sachsen im Mai 2014 eine Kampagne gegen das Baum-ab-Gesetz gestartet. Kernpunkt dieser Kampagne ist eine Petition an den Sächsischen Landtag, in der die Unterzeichner die Rücknahme des Gesetzes fordern. Bis heute haben fast 5.500 Menschen die Petition online oder analog unterzeichnet, die heute der Landesgeschäftsführer des BUND, Dr. David Greve, an den Petitionsausschuss des Sächsischen Landtages übergeben hat.

Prof. Dr. Felix Ekardt, Vorsitzender des BUND Sachsen: „Wir erwarten, dass der am kommenden Wochenende neu zu wählende sächsische Landtag die Petition zum Anlass nimmt, das Gesetz zurückzunehmen und die frühere gesetzliche Regelung zum Baumschutz wieder einzuführen bzw. durch eine äquivalente Gesetzgebung zu ersetzen."

Mehr Infos und die Auswertung unserer Umfrage unter 72 sächsischen Kommunen zu den Folgen des Gesetzes finden Sie hier: www.baumloses-sachsen.de

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Neuer Tagebau in der Lausitz längst nicht rechtssicher - Klagebündnis reicht Klage gegen Braunkohlenplan Nochten II ein

Dresden, 20. August 2014 – Ein Betroffener, die Umweltverbände BUND, Greenpeace und das Bündnis „Strukturwandel jetzt – Kein Nochten II“ klagen gegen den geplanten Tagebau Nochten II.

Die Klage zeigt, dass der Tagebau Nochten II noch längst nicht rechtssicher ist. Der Braunkohlenplan, gegen den sich die Klage richtet, ist nur ein Schritt auf dem Weg zur Genehmigung des Tagebaus. Auch jeder weitere Schritt kann rechtlich angegriffen werden. „Für Vattenfall wird Nochten II ein sehr langwieriger Prozess. Es ist längst nicht ausgemacht, dass der Tagebau tatsächlich genehmigt wird“, sagt Rechtsanwältin Dr. Roda Verheyen, die die Kläger vertritt.

Gegen die Braunkohlenpläne organisieren lokale Initiativen, unterstützt von Umweltorganisationen wie BUND und Greenpeace, am 23. August eine deutsch-polnische Menschenkette. Sie findet von 13.45 bis 14.15 Uhr zwischen Grabice (PL) und Kerkwitz (DE) statt. Alle Infos dazu: www.humanchain.org.

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5.000 Unterschriften für ökologischere Landwirtschaft in Sachsen

Anfang Mai dieses Jahres initiierte das neu gegründete Bündnis Meine Landwirtschaft Sachsen, dem Bioanbauverbände, Umweltorganisationen, das Entwicklungspolitische Netzwerk Sachsen und Bürgerinitiativen angehören, eine Petition an den Sächsischen Landtag für eine zukunftsfähige und ökologischere Landwirtschaft in Sachsen. Über 5.000 Unterschriften kamen in nur drei Monaten zusammen, zwei Drittel der Unterschriften wurden bei Bürgern auf der Straße gesammelt, ein Drittel online.

Am Mittwoch, den 20. August 2014 werden die Unterschriften an den Präsidenten des Sächsischen Landtags übergeben.

Atommüll in Sachsen? - BUND fragt nach

Anfang der Woche kommt die Meldung über den Ticker: 2.000 Tonnen schwach radioaktiven Mülls aus dem stillgelegten Atomkraftwerk Stade in Niedersachsen sollen in der Deponie Grumbach nördlich des Tharandter Waldes endgelagert werden. Laut Behörden bestünde keine gesundheitliche Gefährdung für die Bevölkerung, der Bauschutt sei „freigemessen“, die radioaktive Strahlung läge weit unter den gesetzlich vorgeschriebenen Grenzwerten.

Das will der BUND Sachsen genauer wissen und hat deshalb eine Anfrage gemäß dem Sächsischen Umweltinformationsgesetz (SächsUIG) an das sächsische Umweltministerium gestellt.

Der BUND Sachsen wird den möglichen Fortgang dieses Vorhabens weiter im Auge behalten. Ebenso verfolgt er die Kosten der Endlagerung weiter – berücksichtigt man diese, ist die Atomenergie alles andere als wirtschaftlich.

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10 Jahre und fast 40.000 Bäume für die Katz - Jubiläum des BUND-„Rettungsnetzes Wildkatze“

Seit 2004 setzt sich der BUND intensiv für die Wildkatze und ihren Lebensraum, naturnahe Laub- und Mischwälder, ein. Denn größte Gefahr für die Wildkatze und viele andere gefährdete Arten ist die Zerschneidung der Wälder durch Straßen, sich ausdehnende Städte und monotone Ackerflächen. Der BUND setzt genau hier an: Er verbindet die verbliebenen Waldinseln wieder miteinander, indem er Korridore aus Bäumen und Büschen pflanzt.

Auch in Sachsen laufen die Vorbereitungen für die Wildkatzen-Wanderkorridore. Das bisherige Unterstützungsnetzwerk von lokalen Akteuren soll durch die Regionalkonferenz „Wildkatzensprung“ am 8. Oktober 2014 im Pfaffengut Plauen weiter gestärkt werden.

Zum BUND-Flyer "10 Jahre Rettungsnetz für die Wildkatze"

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BUND erhebt schwerwiegende Bedenken gegen Rechtmäßigkeit der Genehmigung für Legehennenanlage in Neustadt/Langburkersdorf

Der BUND Sachsen e.V. hat fristgerecht Widerspruch gegen die Genehmigung des Landkreises Sächsische Schweiz-Osterzgebirge für die Errichtung und den Betrieb einer Legehennenfarm in Neustadt/Langburkersdorf eingelegt. Nunmehr wurde dem Landratsamt eine ausführliche Begründung vorgelegt, in der nachgewiesen wird, dass die erteilte Genehmigung für die Massentierhaltungsanlage mit 30.000 Hennenplätzen an schwerwiegenden Mängeln leidet.

„Wir haben uns nach reiflicher Überlegung für die Einlegung des Widerspruchs entschieden, da der gewählte Standort für die Anlage in unmittelbarer Nähe zu einem besonders streng zu schützenden Fauna-Flora-Habitat-Gebiet aus Sicht des Naturschutzes unvertretbar ist. Außerdem leidet der Vorgang an mangelnder Bürgerbeteiligung und Transparenz."

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Sächsisches Baum-ab-Gesetz: Keine Kommune weiß, wie viele Bäume gefällt werden!

Von November 2013 bis März 2014 hat der BUND Sachsen 72 sächsische Kommunen über die Auswirkungen des sogenannten Baum-ab-Gesetzes vom 19. Oktober 2010 befragt. Die Ergebnisse dieser Umfrage sind jetzt ausgewertet und online einsehbar.

Ein zentrales Ergebnis der Umfrage ist, dass die Mehrzahl der Städte und Gemeinden nicht darüber auskunftsfähig ist, wie viele Bäume in ihrer Kommune gefällt werden. Durch das neue Gesetz ist ihnen der Überblick darüber vollständig entglitten, mitunter wird von „Kahlschlag“ oder dem Eindruck eines deutlichen Verlustes von Stadtgrün berichtet.

Der BUND will das Baum-ab-Gesetz mit seinen Folgen nicht weiter hinnehmen und hat deshalb eine Petition zur Rücknahme des Gesetzes gestartet. Die gesammelten Unterschriften werden am 26. August 2014 dem Petitionsausschuss des sächsischen Landtags übergeben.

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Qual der Wahl - BUND Sachsen veröffentlicht Wahlprüfsteine zur Landtagswahl 2014

Der BUND Sachsen hat seine sogenannten Wahlprüfsteine zur Landtagswahl 2014 veröffentlicht. Die acht Prüfsteine beziehen sich auf zentrale Fragen des Natur- und Umweltschutzes in Sachsen, die anzugehen der BUND als unabdingbar in der nächsten Legislaturperiode ansieht.

Die Antworten der Parteien hat der BUND im Ampelprinzip bewertet: Antworten, die dem Ansinnen des BUND entsprechen und damit den Natur- und Umweltschutz im Land befördern, sind mit einer grünen Ampel bewertet. Gelb steht für unzureichende, nur Teilbereiche betreffende oder wenig engagierte aber prinzipiell dem Umwelt- und Naturschutz dienliche Antworten. Eine rote Ampel kennzeichnet Antworten, die Natur- und Umweltschutzbelangen weitestgehend entgegenstehen.

Wahlprüfsteine & Antworten der Parteien: www.bund-sachsen.de/wahlprüfsteine

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Energiewende Sachsen jetzt! BUND Sachsen präsentiert Energiekonzept für den Freistaat ohne Atom- und Kohlestrom

Strom kommt aus der Steckdose – dieser Witz karikiert leider immer noch zutreffend die Konzeptlosigkeit der dominierenden Energiepolitik. Aktuell wird Strom in Deutschland in einem Mix aus der Verstromung fossiler Energieträger wie Braunkohle, aus Atomenergie und laut aktueller Daten des Bundesenergieministeriums zu 25,4 % aus erneuerbaren Energien bereitgestellt. Bei Wärme und Treibstoff ist der Anteil wesentlich geringer, so dass der Gesamtenergieeinsatz nur zu gut einem Zehntel aus erneuerbaren Energien erfolgt. Es sind dauerhaft jedoch 100 % nötig, um nicht einen existenziell bedrohlichen und wirtschaftlich verheerenden Klimawandel zu riskieren.

Der BUND Sachsen hat nun ein Energie- und Klimakonzept für Sachsen entwickelt, wie 100 % erneuerbare Energien ohne Braunkohle und Atom möglich und wirtschaftlich sind.

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Erste „Wir haben Agrarindustrie satt“-Demo in Sachsen: Über 3000 Menschen demonstrieren in Dresden

Am 5. Juli haben in Dresden über 3000 Menschen für gutes Essen und eine zukunftsfähige Landwirtschaft in Sachsen demonstriert. Das Agrar- und Verbraucherbündnis „Meine Landwirtschaft Sachsen“ hatte zum Protest aufgerufen. Das Bündnis setzt sich u.a. gegen Massentierhaltung, riesige Monokulturen, den Einsatz von Pestiziden und für eine Neuordnung der Agrarsubventionen, Förderung von Klein- und Jungbauern und den Ausbau des Ökolandbaus ein.

Hier finden Sie Fotos zur Demo und hier die Mitschnitte der Redebeiträge.

 

Mehr Infos: www.wir-haben-es-satt.de/sachsen

Wer übernimmt die Verantwortung für unsere Energiewende? Diskussion zur Zukunft der sächsischen Braunkohleverstromung

Foto: Uwe Schlick  / pixelio.de
Foto: Uwe Schlick / pixelio.de

Kann es einen Ausstieg aus der Braunkohle geben? Wie sähe das Szenario aus? Welche Akteure wären beteiligt? Welche gesellschaftlichen und sozialen Auswirkungen hätte das? Darüber diskutierten am 3. Juli 2014 in der Martin-Luther-Gemeinde in Dresden-Neustadt:

Jan Schubert (Energiegenossenschaft egNEOS)
Iris Kloppich (Deutscher Gewerkschaftsbund/DGB)
Dr. Wolfgang Rolland (Vattenfall)
Johannes Lichdi (MdL für Bündnis 90/Die Grünen)
Pfarrer Jörg Michel (Hoyerswerda)

Der Abend brachte eine spannende Diskussion, insbesondere über den Zeitpunkt des Ausstiegs und die Frage, ob Braunkohle eine geeignete Brückentechnologie ist.

Die Position des BUND Sachsen können Sie in unserem Leitantrag 2014 nachlesen.

Wähl Natur und Umwelt! Podiumsdiskussion zur sächsischen Landtagswahl 2014

Im Vorlauf zur sächsischen Landtagswahl 2014 veranstaltet der BUND Sachsen am Montag, den 30. Juni 2014 um 19:00 Uhr eine Podiumsdiskussion im Werk 2 in Leipzig unter dem oben genannten Motto. Dazu hat der BUND die Leipziger SpitzenkandidatInnen aussichtsreicher Parteien für die nächsten Landtagswahlen zur Diskussion eingeladen.

Die Parteien wurden ebenfalls gebeten, zu den acht Wahlprüfsteinen des BUND, die gestern im Rahmen einer ersten Podiumsdiskussion in Dresden offiziell der Öffentlichkeit vorgestellt wurden, vorab Stellung zu nehmen. Diese Prüfsteine werden Grundlage der Diskussion am 30. Juni sein. Eine Veröffentlichung der Antworten der sächsischen Parteien ist für Ende Juli 2014 geplant.

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BUND-Landesdelegierte fordern Ausstieg aus der Braunkohle

Auf ihrer Landesdelegiertenversammlung in Leipzig haben die Delegierten des BUND Sachsen einstimmig dem Leitantrag des Vorstandes zugestimmt und den unverzüglichen Ausstieg Sachsens aus der Braunkohleverstromung gefordert.

Angesichts der dramatischen Folgen des Klimawandels, zu dem der hohe CO2-Ausstoß durch Braunkohlekraftwerke erheblich beitrage, sei die weitere Nutzung der Braunkohle unvertretbar. Hinzu kämen die zahlreichen weiteren negativen Folgen der Braunkohleverstromung, wie die Belastung des Trinkwassers, die Vernichtung von Naturräumen für den Braunkohleabbau und natürlich auch die sozialen Vertreibung der ansässigen Bevölkerung. Prof. Dr. Felix Ekardt, Landesvorsitzender des BUND Sachsen, erklärt: „Wir senden hiermit ein klares Signal an die sächsische Landespolitik im Vorfeld der Landtagswahl, ihre Politik zur Braunkohle zu überdenken."

Den vollständigen Text des BUND-Leitantrages finden Sie hier.

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Beim Verkehr denkt der Freistaat vor allem an die Straße

Ende Mai wurde ein Zwischenbericht zur Aufstellung des neuen Bundesverkehrswegeplans (BVWP) 2015 bekannt. Während sich die Zahl der Vorschläge für den Ausbau des Schienenverkehrs sehr übersichtlich gestaltet, sind für Sachsen gleich 68 neue Straßenbauprojekte aufgeführt.

Prof. Dr. Felix Ekardt, Vorsitzender des BUND Sachsen, sieht bei den Projekten die Vorgabe des Bundesverkehrsministeriums sich „intensiv mit alternativen Lösungsmöglichkeiten“ auseinanderzusetzen missachtet und fragt: „Warum gebietet der Freistaat der Flächenzerschneidung durch Straßenbau nicht endlich Einhalt? Neue Straßen schaffen nach langjährigen verkehrswissenschaftlichen Erkenntnissen neuen Verkehr, führen aber nicht zu mehr wirtschaftlicher Entwicklung. Zudem fehlen die Straßenneubaumittel dann für die Straßenerhaltung. Gleichzeitig fällt dem Freistaat beim klimafreundlichen Schienenverkehr nicht viel ein.“

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Freistaat seit Elbehochwasser 2013 weitgehend tatenlos

Ein Jahr nach der Hochwasserkatastrophe von 2013 an der Elbe hat der BUND Sachsen Defizite beim Hochwasserschutz kritisiert. Insbesondere fehle weiterhin eine länderübergreifende Strategie mit Schwerpunktsetzung auf ökologische Hochwasserschutzmaßnahmen.

„Vorbeugender Hochwasserschutz darf nicht auf den Bau von Stauanlagen oder die Erhöhung von Deichen reduziert werden. Dies suggeriert den Anwohnern zwar mehr Sicherheit, steigere aber zugleich die Gefahr stärkerer Flutwellen am Unterlauf der Flüsse. Eine zeitgemäße und zukunftsfähige Flusspolitik stellt sich der Aufgabe, die ökologischen Potentiale der Gewässer zu erkennen, sie wiederherzustellen und zu sichern. Von daher ist es unerlässlich, dass ökologische Hochwasserschutzmaßnahmen wie beispielsweise Deichrückverlegungen Vorrang erhalten."

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BUND kritisiert weiteren getarnten Angriff der sächsischen Staatsregierung auf die Windenergie

Nach einem Gesetzentwurf der Staatsregierung dürfen künftig Windenergieanlagen längs der Staats- und Kreisstraßen nur errichtet werden, wenn sie eine Entfernung von mindestens 150 Meter einhalten. Haben die Anlagen keinen Eisschutz, sind sogar 400 Meter vorgeschrieben. Angeblich soll dies den Verkehr vor vereisten oder gar brennenden Windrädern schützen.

Dazu erklärt Felix Ekardt, Vorsitzender des BUND Sachsen: "Würde es wirklich um die Verkehrssicherheit gehen, wären einfache technische Lösungen denkbar. So könnten bei bestimmten Windrichtungen und Windstärken sowie Vereisungsgefahr der Rotoren die Windenergieanlagen abgeschaltet werden. Das würde nur einzelne Tage im Jahr betreffen, statt mal eben mit einem Federstrich ein Sechstel der Landesfläche für die Windenergie zu sperren. Dass Windräder selbst an Stellen verhindert werden sollen, wo sie weder Ruhe suchende Menschen noch schützenswerte Vögel stören, legt nahe, dass es mehr um Investitionssicherheit für alte und neue Braunkohletagebaue und -kraftwerke gehen dürfte."

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BUND protestiert gegen Braunkohle-Jahrestreffen

Am 22. und 23. Mai 2014 findet in Leipzig das Jahrestreffen des Bundesverbandes Braunkohle (DEBRIV) statt. Es ist zu befürchten, dass sich die „deutsche Braunkohle“ hier erneut als „Brückentechnologie“ der Energiewende und unverzichtbar für die energetische Versorgungssicherheit präsentieren wird. Die Befürchtungen werden dadurch genährt, dass der sächsische Wirtschaftsminister Sven Morlok (FDP), der als Braunkohleverfechter und Kritiker der Energiewende bekannt ist, als Festredner auftreten wird.

Gegen diese Sicht der Dinge protestiert der BUND Sachsen energisch und fordert den Ausstieg aus der Braunkohleverstromung bis spätestens 2030. Um seinem Protest Ausdruck zu verleihen, ruft der BUND Sachsen gemeinsam mit einem breiten Bündnis von Umweltverbänden zu einer Kundgebung am 22. Mai von 14.30 bis 19.30 Uhr auf dem Leipziger Augustusplatz auf.

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Baumloses Sachsen? Nein, danke! BUND startet Kampagne gegen Baum-ab-Gesetz

Anfang Mai startete der BUND Sachsen eine Kampagne mit dem Titel „Baumloses Sachsen? Nein, danke!" gegen das sächsische „Baum-ab-Gesetz“. Wie schon bei Einführung des Gesetzes befürchtet, ist die Zahl der innerörtlichen Baumfällungen gestiegen, die Zahl der Ersatzpflanzungen dagegen nicht, wie eine aktuelle BUND-Umfrage unter 73 sächsischen Gemeinden zeigt.

Zu befürchten ist, dass die Gemeinden nicht nur immer mehr Stadtgrün verlieren, sondern auch, dass die Artenvielfalt und die Luftqualität abnimmt und ein innerstädtisches „Einheitsgrün“ entsteht.

Unterzeichnen Sie unsere Petition gegen das „Baum-ab-Gesetz“!

Mehr Infos in unserer Pressemitteilung und auf www.baumloses-sachsen.de.

12000 Menschen demonstrierten am 10. Mai in Berlin unter dem Motto "Energiewende nicht kentern lassen!" - wir waren dabei!

Mit ihrer Reform des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) will die Regierung die Energiewende ausbremsen - und setzt wieder auf Kohle- und Atomkraft. Kurz bevor in Bundestag und Bundesrat über den Gesetzentwurf entschieden wird, gab es deswegen eine Großdemo in Berlin - zu Lande und zu Wasser. Damit die Energiewende nicht kentert.

Der BUND organisierte Mitfahrgelegenheiten per Bus und Zug aus Dresden und Leipzig.

Mehr Informationen: www.energiewende-demo.de

Die Bauern kommen - Gründung des Agrarbündnisses "Meine Landwirtschaft Sachsen"

Die Bauern kommen - unter diesem Motto stellte sich das neue Bündnis "Meine Landwirtschaft Sachsen" am 9. Mai 2014 in Dresden das erste Mal der Öffentlichkeit vor.

"Meine Landwirtschaft Sachsen" ist ein Bündnis aus Landwirten und Verbrauchern, die sich für eine zukunftsfähige Landwirtschaft in Sachsen einsetzen, der BUND ist einer der zentralen Träger.

Anbau-, Umwelt- und Verbraucherschutzverbände appellieren in einer gemeinsamen Petition an die sächsische Regierung, sich für mehr Bodenschutz, gute Lebensmittel und Tierwohl einzusetzen.

Der Wildkatzentag im Pfaffengut - ein voller Erfolg!

Das Natur- und Umweltzentrum Pfaffengut stand am Sonntag, 27. April, ganz im Zeichen der Wildkatze. Insgesamt kamen rund 170 begeisterte BesucherInnen, denen unter anderem das Theaterstück "Fräulein Brehms Tierleben" geboten wurde. Dabei konnten Kinder sowie Erwachsene auf unterhaltsame Weise Interessantes über das Leben der scheuen Jäger lernen. Neben einem Glücksrad wurde für die Kleinen außerdem der Kinderatlas Deutschland – Umwelt – Tiere vorgestellt. Im Zuge einer Fütterung gab es die Tiere anschließend in Aktion zu sehen. Bei sonnigem Wetter, Kaffee und Kuchen konnten die BesucherInnen danach die schöne Atmosphäre des Pfaffenguts genießen.

Der Wildkatzentag soll über die Gefährdung der Wildkatze aufklären sowie die Bedeutung des scheuen Tieres als "Botschafterin der Wildnis" für die Wiedervernetzung unsere Wälder verdeutlichen. Im Herbst wird hierzu auch ein Wildkatzenlehrpfad eröffnet.

Tag des Baumes: zahlreiche Aktionen des BUND in Sachsen

Zum heutigen Tag des Baumes gab es an verschiedenen Orten in Sachsen Aktionen des BUND. So fand in Rietschen in der Lausitz eine Wanderung zum Tag des Baumes - Auf den Spuren des Wolfes statt. Dort wie in Chemnitz wurden Traubeneichen - der Baum des Jahres - gepflanzt, in Chemnitz in Gegenwart der Baubürgermeisterin Petra Wesseler (s. Foto). Der BUND in Leipzig übernahm heute feierlich die Patenschaft für eine Resista-Ulme.

Der Tag des Baumes wird seit 1951 begangen und soll die immense Bedeutung der Bäume und des Waldes im Bewusstsein halten.

Sachsen nutzt Spielräume bei EU-Subventionen zulasten des Umweltschutzes und zugunsten der Umweltschädiger

Am 9. April wird eine Regierungserklärung zur sächsischen Fördermittelpolitik für den ländlichen Raum und die Landwirtschaft erwartet. Mit einem Entwicklungsprogramm für den ländlichen Raum (EPLR) konkretisiert die Staatsregierung die Vorgaben des EU-Subventionsrechts. Dabei eröffnet das Europarecht zahlreiche sinnvolle Spielräume: vom öffentlichen Beschaffungswesen mit Lebenszyklusbetrachtung bis hin zur Naturschutzförderung und dem ressourcenschonenden Ökolandbau im Bereich der Agrarsubventionen.

Stattdessen gefördert werden sollen nun beispielsweise wieder der flächendeckende agrarische Glyphosateinsatz und Tierhaltungsanlagen, die an den derzeit als unzureichend erkannten gesetzlichen Basis-Reglungen orientiert sind. 

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Zum Bericht des Weltklimarats: Klimaschutz auch in Sachsen endlich ernst nehmen

Gletscherschmelze, Meeresspiegelanstieg, Hitzewellen, Hungersnöte, Bürgerkriege – angesichts der heute veröffentlichten Prognosen des Weltklimarates fordert Prof. Dr. Felix Ekardt, BUND-Sachsen-Vorsitzender, auch auf nationaler und speziell sächsischer Ebene verstärkte Anstrengungen beim Klimaschutz zu ergreifen. Er erklärt: „Auch in Sachsen haben wir bislang etwa fünfmal mehr Klimagasemissionen pro Kopf, als verträglich wären, wenn alle Menschen weltweit und auf Dauer so leben würden wie wir."

"Gelingt der Ausstieg aus den fossilen Brennstoffen nicht bis 2050, scheitert der Klimaschutz, mit fatalen Folgen für die Menschheit."

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Energiewende retten - Demos in sieben deutschen Landeshauptstädten

Fronttransparent Energiewende-Demo Potsdam

Über 30.000 Menschen haben in sieben Landeshauptstädten (München, Kassel, Hannover, Mainz/Wiesbaden, Potsdam und Kiel) für die Fortführung der Energiewende demonstriert.
Sie haben sich für die schnelle Energiewende, weg von Atomstrom und Energie aus fossilen Quellen hin zu den erneuerbaren Energien wie Windenergie und Photovoltaik ausgesprochen.

Bei der Potsdamer Demo waren gut 2.000 Menschen trotz teilweise strömenden Regens auf der Straße - unter Ihnen 85 Sachsen, die mit Bussen aus Chemnitz/Leipzig und Dresden angereist waren.

Zur Energiewende-Demo-Website

Biodiversitätsschutz stagniert in Sachsen – Staat verfehlt eigene Ziele: Naturschutzverbände stellen gemeinsame Studie vor

Der BUND und der Naturschutzbund Deutschland (NABU) haben bundesweit die Biodiversitätsampel 2014 vorgestellt. Die gemeinsame Studie beurteilt die Entwicklung bei bestimmten Schutzgebieten, Wildnisflächen, Aspekten des Waldschutzes und beim Ökolandbau und zeigt, wie weit Bundesregierung und Länder in einzelnen ausgewählten Kategorien den zum Jahr 2020 selbst gesetzten Zielen zum Thema Biodiversität sind. 

„Der Freistaat Sachsen reiht sich hier munter unter den Rotsündern ein“, konstatiert Prof. Dr. Felix Ekardt, Nachhaltigkeitsforscher und Vorsitzender des BUND Sachsen.

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BUND Sachsen kritisiert Behörden bezüglich Sonderabfallzwischenlager und geplanter Deponiesanierung in Schneidenbach

Nach Presseberichten plant die Landesdirektion Chemnitz weder im Zusammenhang mit der anstehenden Deponiesanierung noch mit der Erweiterung des Sonderabfallzwischenlagers der Firma Glitzner in Schneidenbach eine Beteiligung der Öffentlichkeit und sieht für eine solche Beteiligung auch keinerlei Spielraum.

 

Der BUND Sachsen kritisiert die Vorgehensweise der Behörden und befürchtet erhebliche Umweltauswirkungen durch das Vorhaben.


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Landesregierung muss sich im Bundesrat für Windenergie einsetzen – Bundesregierung beflügelt Träume der Windkraftgegner

Mit Bestürzung reagiert der BUND Sachsen auf einen Gesetzentwurf des Bundesumweltministeriums, der aktuell auch den Bundesländern für Stellungnahmen vorliegt. Der Entwurf eröffnet im Ergebnis die Möglichkeit für eine Behinderung des Ausbaus der Windkraft an Land. Sollte der Entwurf Gesetzeskraft erlangen, wäre das ein weiterer Rückschlag für den Ausbau der erneuerbaren Energien und damit die Energiewende in Deutschland.

 

Deshalb fordert der BUND Sachsen die Sächsische Staatsregierung auf, diesen Entwurf nicht mitzutragen und ihn im Bundesrat abzulehnen.

 

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Hochwasserschutz nicht rein technisch und nicht ohne Bürgerbeteiligung – Kritik am geplanten Wiederaufbaubegleitgesetz

Am Mittwoch wird der Sächsische Landtag voraussichtlich das Wiederaufbaubegleitgesetz zum Hochwasserschutz verabschieden.

 

Felix Ekardt, BUND-Sachsen-Vorsitzender dazu: „Pauschale Beschleunigungsregelungen für Genehmigungsverfahren etwa von Straßen, die keineswegs nur hochwasserbezogenen Intentionen folgen, sondern generell die Bürgerbeteiligung und den Rechtsschutz für Umweltbelange ausbremsen, lehnen wir ab. So halten wir den Verzicht auf Erörterungstermine für ökologisch und demokratisch falsch. Ebenso kritisieren wir die einseitige Fokussierung auf den technischen Hochwasserschutz.“

 

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Verschläft Sachsen die Energiewende? BUND ruft zur Fukushima-Mahnwache auf und kritisiert Tagebauerweiterung „Nochten II“

Das Innenministerium in Dresden genehmigte am Mittwoch im Grundsatz – vorbehaltlich des folgenden Planfeststellungsverfahrens – die Erweiterung des Braunkohletagebaus in Nochten. Rund 1.500 Menschen sollen dem neuen Tagebauloch („Nochten II“) weichen.

Professor Felix Ekardt, Landesvorsitzender des BUND Sachsen, kritisierte die Entscheidung scharf.

Anläßlich des 3. Jahrestages der Atomkatastrophe von Fukushima ruft der BUND außerdem zur Teilnahme an den Mahnwachen am 10. März auf. In Sachsen finden diese in Chemnitz, Dresden und Leipzig statt.

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BUND-Broschüre: Radverkehr fördern!

Der BUND tritt ein für mehr Radverkehr. Auf vielen Ebenen wird daran gearbeitet, die Bedingungen für RadfahrerInnen zu verbessern und ein breiteres Bewusstsein für das Fahrrad als Verkehrsmittel zu kreieren.

 

Die Förderung des Radverkehrs erfordert eine Mischung unterschiedlicher Maßnahmen. Die neue BUND-Broschüre "Radverkehr fördern" beschreibt für Bund, Länder und Kommunen kurz und knapp die wichtigsten Handlungsfelder.

 

Werden Sie jetzt online BUND-Mitglied und erhalten unser reflektierendes Fahrradband als Begrüßungsgeschenk!

 

Aufruf zum „Plastikfasten“

Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) ruft deutschlandweit Verbraucher/innen dazu auf, parallel zur christlichen Fastenzeit bis Ostern so weit wie möglich auf Plastik zu verzichten. In Deutschland würden jährlich rund 12 Millionen Tonnen Plastik verbraucht. Damit lägen die Deutschen europaweit an der Spitze.

„Fünf Millionen Tonnen Plastik landen pro Jahr umgehend im Müll. Dies stellt eine enorme Verschwendung von Ressourcen und eine unzumutbare Umweltbelastung dar“, sagte der BUND-Sachsen-Vorsitzende und Nachhaltigkeitsforscher Professor Felix Ekardt.

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Rodung geschützter Auengehölze in Grimma erfordert Ersatzpflanzung

In der letzten Februarwoche hat der Oberbürgermeister Grimmas nach seinem Bekunden in der guten Absicht, den Hochwasserschutz für das Stadtgebiet zu verbessern, Auenwald der Mulde südlich des Stadtgebietes fällen lassen. Hierbei hat er es versäumt, eine Fällgenehmigung einzuholen. Die ca. 1,5 ha große Waldfläche der Hartholzaue liegt vollständig innerhalb des europarechtlich geschützten Fauna-Flora-Habitat-Gebietes (FFH-Gebiet) „Vereinigte Mulde und Muldeauen“.

 

Der BUND Sachsen zweifelt sowohl die Notwendigkeit als auch die Dringlichkeit der Rodung an und fordert eine Ersatzpflanzung. 


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Aktuelle BFD-Stellen beim BUND Sachsen

Allianz für Weltoffenheit, Solidarität, Demokratie und Rechtsstaat - gegen Intoleranz, Menschen- feindlichkeit und Gewalt

Fleischatlas 2016 "Deutschland Regional"

Positionspapiere für Sachsen:

Landwirtschaftskonzept für Sachsen
Für einen geordneten Braunkohleausstieg
Energie- und Klimakonzept für Sachsen
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