BUND Landesverband Sachsen

Naturverträgliche Energiewende in Sachsen

Die erneuerbaren Energien sind Schlüsseltechnologie für eine klimaschonende und unabhängige Energieversorgung von morgen.

Es ist höchste Zeit eine der größten Menschheitsaufgaben unserer Gegenwart anzugehen: der Kampf gegen die menschengemachte Klimakrise. Ob nachhaltiges Produzieren, saubere Energieerzeugung, klimafreundliches Wohnen, umweltschonende Mobilität oder zukunftsfähiges Konsumieren und Handeln – in der heutigen Aufgabe liegt die Chance eine nachhaltige und gerechte Zukunft für kommende Generationen zu gestalten.

Packt die Energiewende selbst an mit Balkon-PV

Balkon-PV Adobe Stock/Maryana

Wir haben für Euch die relevantesten Infos für Balkonsolaranlagen zusammengestellt und viele spannende Links, um ab sofort die Energiewende und damit Klimaschutz selbst anzupacken.

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Wind im Wald

Wind im Wald ©BUND Sachsen

Der BUND Sachsen denkt Natur- und Umweltschutz zusammen. Für eine entschlossene Energiewende brauchen wir auch Windkraft im Wald in Sachsen. Dies sollte jedoch nur auf einer geringen Fläche und unter klaren Regeln passieren. Hier können Sie die Position des BUND Sachsen zu Windkraft in Wäldern nachlesen. 

POSITIONSPAPIER DES BUND SACHSEN

Kurzstudie 2023 zum Kohleausstieg in der Lausitz

Die 2023 vom BUND Sachsen veröffentlichte Kurzstudie des unabhängigen Forschungsinstituts Energy Brainpool unter dem Titel „Kohleausstieg in der Lausitz bei linearer Emissionsminderung“ belegt die Notwendigkeit eines Kohleausstiegs bis 2030 und veranschaulicht: eine Fortführung der aktuellen Kohleausstiegspläne unterwandert Deutschlands Klimaschutzgesetz.

STUDIE ZUR ANSICHT

Sachsens Klimawende ist vor allem eine Energiewende.

Grafik Emissionen ©Sächsisches Staatsministerium für Energie, Klimaschutz, Umwelt und Landwirtschaft

Der aktuelle Treibhausgasbericht (2022) der sächsischen Staatsregierung zeigt deutlich – seit 20 Jahren stagniert der klimaschädliche Treibhausgasausstoß im Freistaat. Die größte Emissionsquelle (knapp 60 Prozent) ist dabei das Verbrennen von Braunkohle zur Energiegewinnung. Um den Kohleausstieg bis spätestens 2030 zu schaffen und damit das umweltzerstörende Abbaggern von Dörfern und ganzer Landstriche zu beenden, braucht es eine Energiewende. Zeitgleich sparen wir dabei massiv an klimaschädlichen Emissionen ein. Ein Wechsel zu regenerativen und nachhaltigen Energiequellen aus Sonne und Wind ist somit Klima-, Natur- und Umweltschutz in einem.

Sachsens Energiewende hat viel Potenzial

Windrad Wenig los in Sachsen im Bereich Windräder

Sachsen ist der Energiewende-Nachzügler. Im bundesweiten Vergleich liegt Sachsen auf den hinteren Plätzen beim Ausbau von Windenergie. Damit ist der Freistaat Letzter der Flächenländer (nach Sachsen kommt nur noch das kleine Saarland und die drei Stadtstaaten und Schlusslicht unter den Ostdeutschen Bundesländern (MDR). In Zahlen: 2022 wurden in Sachen elf Windräder in Betrieb genommen. Im selben Zeitraum sind in Brandenburg 91 Windräder ans Netz gegangen. Zudem stehen im bundesvergleich die ältesten und leistungsschwächsten Anlagen (Altersdurchschnitt 18,5 Jahre) in Sachsen. Auch der Solarausbau kommt erst langsam in Fahrt und bleibt weit hinter den sächsischen Regierungszielen zurück. Es besteht also viel Potential nach oben.

Sachsens Zukunft jetzt gestalten

Die nächsten Jahre legen den gesellschaftlichen Grundstein für die sozial-ökologische Transformation hier in Sachsen. Heute getroffene Investitionsentscheidungen, die Planungen von Windkraft- und Solaranlagen, der Ausbau von Netzen und das Speichern von grüner Energie sind entscheidend, um die Abhängigkeit von fossilen Importen zu beenden, weiterhin Versorgungssicherheit zu garantieren, preiswerte und nachhaltige Stromerzeugung zu realisieren und letztlich damit die regionale Wertschöpfung zu sichern und die Attraktivität einer ganzen Region erhöhen.

Ansprechpartnerin

Maria Fomina

Referentin für Energiepolitik
maria.fomina(at)bund-sachsen.de E-Mail schreiben Tel.: 0351 84 75 44 62

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