BUND Landesverband Sachsen

Insekten

Als Nahrungsmittelproduzenten und durch ihre Leistung als Bestäuber sind Insekten in unser Natur- und Kulturlandschaft von enormer Bedeutung für den Menschen. Für den Schutz der Insekten, insbesondere der Dunklen Biene setzt sich der BUND Sachsen ein.

Der BUND Sachsen fordert

  • Bienensterben stoppen
  • Pestizide weitgehend zurückdrängen
  • Blühstreifen in der Landwirtschaft fördern

Honig aus der BUND Schau-Imkerei

Kostprobe gefällig?

Rückgang der Biomasse

Monokultur © AdobeStock

Das Schwirren, Summen und Brummen vieler tausend Insektenarten aus Büschen, Bäumen und Wiesen hat in Deutschland unseren Alltag schon immer begleitet – auf dem Land, aber auch mitten in der Stadt. Doch überall fällt auf: die Insekten befinden sich auf dem Rückzug. Weniger Schmetterlinge, Bienen, Fliegen & Co. begegnen uns auf unseren Wegen. Das Insektensterben in Deutschland ist dramatisch. Schuld trägt hauptsächlich der Mensch, indem er auf vielfältige Weise in die Natur eingreift, Lebensräume zerstört und Schadstoffe freisetzt.

Der BUND setzt sich deshalb auf EU-, Bundes-, Landes- und lokaler Ebene für den Schutz der biologischen Vielfalt ein.

Insekten in Gefahr – Ein Rückgang mit Folgen

Landwirt sprüht Pestizide ©AdobeStock

In den vergangenen Jahrzehnten haben sowohl die Artenvielfalt als auch die Zahl der Insekten rapide abgenommen. Dies zeigen die sogenannten Roten Listen. Das sind Verzeichnisse ausgestorbener, verschollener und gefährdeter Tier-, Pflanzen- und Pilzarten.

Eine 2017 veröffentlichte Langzeitstudie zur Veränderung der Menge – genauer: der Biomasse – von Fluginsekten in deutschen Schutzgebieten, die Krefelder Studie, verdeutlicht dieses Bild. Hierfür wurden zwischen 1989 und 2014 an 63 Standorten in Deutschland Insekten in einer sog. „Malaise-Falle“ gefangen und gewogen.

Die Studie zeigt einen Rückgang der Biomasse von Fluginsekten um 76 %.

Ansprechpartnerin

Maxi Weber

Projektkoordination Stadt.Land.Biene
Bürgerstr. 14 01127 Dresden E-Mail schreiben Tel.: Tel.: 0351-847 544 62

Der BUND Sachsen holt die Dunkle Europäische Biene zurück

©BUND Sachsen

Die Dunkle Biene (Apis mellifera mellifera) war seit Ende der letzten Eiszeit vor etwa 10.000 Jahren in Mittel-, Nordost- und Nordeuropa die einzige einheimische Honigbiene, die als Wildtier in den Wäldern von Frankreich bis Sibirien lebte.  

Sie ist eine natürlich entstandene Rasse der Westlichen Honigbiene (Apis mellifera).

Die frühen Imker*innen bearbeiteten die Völker zu Beginn der Imkerei in Stülpnerbeuten, in denen die Bienen die Möglichkeit des Naturwabenbaus hatten.

Ab der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts begann die Durchkreuzung mit südlichen und östlichen Bienenrassen. Im Jahr 1937 wurden tausende von Königinnen aus dem österreichischen Kärnten (Apis mellifera carnica) importiert und die Dunkle Biene somit fast vollständig verdrängt. Seit dem Zweiten Weltkrieg ist die Dunkle Biene in Deutschland nahezu ausgestorben.

Die Ausstellung

"Insekten in Gefahr – Ein Rückgang mit Folgen"

Hirschkäfer © AdobeStock abet

Die Ausstellung richtet sich an die ganze Familie und kann kostenfrei ausgeliehen werden.

Aus welchen Elementen besteht die Ausstellung?

  • 10 Roll-ups inkl. Taschen (85x200 cm)
  • 6 Infotafeln (Tischsäulen + A3)
  • 6 Fototafeln (A3)
  • 1 Holztafel "Wildbienengarten (A1)
  • 2 Wildbienenhotels 
  • 2 Insektenbrillen
  • Flyerständer

Wenn Sie die Ausstellung ausleihen möchten, schreiben Sie uns eine E-Mail.

Alles zum Ausleih der Ausstellung (Download PDF)

Kontakt

Aglaia Rasch

Büromanagement
E-Mail schreiben Tel.: 0351 847 544 62

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