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BUND Landesverband Sachsen

LAK Naturschutz

Natur braucht Raum. Tiere und Pflanzen brauchen Rückzugsgebiete, in denen sie ungestört leben können. Und Menschen brauchen Orte, an denen sie Natur in Ruhe genießen und erleben können.

Seit Mai 2018 ist der Landesarbeitskreis Naturschutz des BUND wieder aktiv und setzt sich ein für:

  • die Förderung der Naturschutzarbeit innerhalb des BUND Sachsen
  • Förderung des Informations- und Erfahrungsaustausch zwischen den Regionalgruppen
  • Unterstützung kleinerer Gruppen
  • Initiierung naturschutzfachlicher (Groß-) Projekte auf Landesebene

Zu jeder Sitzung beschäftigten sich die Mitstreiter*innen im Landesarbeitskreis Naturschutz mit einem thematischen Schwerpunkt und Positionierung. U.a.: Insektensterben, Biotopverbund, Naturschutzkonzept Sachsenforst, Waldbehandlung im NP Sächsische Schweiz.

Der Landesarbeitskreis tagt vierteljährlich

Das nächste Treffen des LAKs finden Sie unter Termine

 

Forderungen des BUND Sachsen

  1. Ökologische Landwirtschaft ausbauen und von gerade mal 6,3 % auf mindestens 20 % bis 2025 erhöhen. Dazu müssen die Anreizsysteme aus dem Aktionsplan Ökolandbau von 2017 deutlich verstärkt und Pachtflächen des Freistaates größtenteils an ökologisch wirtschaftende Betriebe vergeben werden.
  2. Freistaatliche und kommunale Flächen auf pestizidfreies Wirtschaften umstellen – ob in Eigennutzung oder Verpachtung! Geltende Pachtverträge sind hierfür zu überprüfen und ggf. zu erneuern.
  3. Pestizideinsatz in jeglichen Schutzgebieten sofort verbieten, in der Landwirtschaft binnen 20 Jahren! Glyphosat und Neonicotinoide schon jetzt verbannen.
  4. Hecken, Bäume, blütenreiche Feldraine und kleine Gewässer usw. in der Landwirtschaft erhalten und neu anlegen – damit die Landschaft wieder strukturreicher wird! Nur so kommen wir der flächendeckenden (Wieder-)Vernetzung von Lebensräumen für bedrohte Arten und dem Erhalt der biologischen Vielfalt einen Schritt näher.
  5. Naturschutz ist eine Bildungsaufgabe und muss deshalb in die Lehrpläne an Schule und Universität eingebunden werden!
  6. Einführung einer Bodenpreisbremse und eines Bodenfonds – Um die Explosion der Bodenpreise zu unterbinden, Boden als Spekulationsobjekt uninteressant zu machen und (ökologisch wirtschaftenden) Junglandwirt*innen eine Chance zu geben.
  7. Reduzierung des Konsums tierischer Nahrungsmittel. Weniger Tierhaltung bedeutet weniger Fläche, die für die Landwirtschaft vorgehalten werden muss und der Natur zurückgegeben werden kann.
  8. Umbau der Agrarsubventionen – entsprechend den Möglichkeiten der jeweiligen Politikebene, Neuausrichtung auf eine alleinige Honorierung einer eindeutig umwelt-, klima- und ressourcenschonenden Betriebsweise für Arten- und Gewässerschutz, Boden und Klima!
  9. Änderung des Düngerechts – Um den Einsatz stärker zu regulieren und eine Überdüngung von Äckern und den umliegenden Gebieten zu verhindern.
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Ansprechpartner

Stefan Escher

Arbeitskreissprecher
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Ramona Hodam

stellv. Arbeitskreissprecherin
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