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BUND Landesverband Sachsen

Mehr Wildnis wagen!

29. Juli 2019 | BUND, Lebensräume, Wälder

BUND Sachsen und NABU Sachsen stellen am 8. August neue Studie vor

Sachsens Landschaft ist eine Kulturlandschaft, der Oasen für Natur- und Umweltschutz trotz gegenteiliger Beteuerungen fehlen. Das gilt auch für Sachsens Wälder, die weitestgehend einer ökonomisch ausgerichteten Plantagenwirtschaft entsprechen. Der Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND) Sachsen und der NABU (Naturschutzbund) Sachsen stellen jetzt eine Studie vor, wie der Freistaat Sachsen auf seinen Flächen mehr Wildnis und damit Naturschutz umsetzen kann.

Um die Studie und die dahinterliegenden Beweggründe vorzustellen, laden der BUND Sachsen und der NABU Sachsen am Donnerstag, dem 8. August, 11.00 Uhr zu einem Hintergrundgespräch ein im

Stadtteilhaus Dresden-Äußere Neustadt e. V., Prießnitzstraße 18, 01099 Dresden, Raum „Anton“.

Im Rahmen der Nationalen Biodiversitätsstrategie gibt es in Deutschland seit 2007 verbindliche Ziele für die Ausweisung von Wildnisflächen und für den Prozessschutz im Wald. Bis zum Jahr 2020 soll sich die Natur auf mindestens zwei Prozent der Landfläche Deutschlands ungestört nach ihren eigenen Gesetzmäßigkeiten entwickeln können. Der Freistaat erfüllt seinen Anteil an diesen Zielen nicht. Die einzigen ausgewiesenen Wildnisflächen in Sachsen sind die Königsbrücker Heide und Teile des Nationalparks Sächsische Schweiz. Zusammen mit einigen anderen, kleineren Flächen machen diese nicht einmal 0,4 Prozent der sächsischen Fläche aus.

In Wildnisgebieten kann sich die Natur nach ihren eigenen Regeln entwickeln und Schatzkammern biologischer Vielfalt hervorbringen. Mehr Wildnis zuzulassen zeugt von Weitsicht – als Ressource im Umgang mit den Folgen des bereits stattfindenden Klimawandels, zum Erhalt der Artenvielfalt und damit letztlich auch für den Menschen.

Die Studie haben der NABU und BUND Sachsen im März 2019 gemeinsam in Auftrag gegeben. Ziel war es, zehn potenzielle Flächen in Sachsen zu finden, die möglichst schnell als Wildnis ausgewiesen werden könnten, ohne dass dabei große Konflikte mit Politik oder Anwohnerinnen und Anwohnern entstehen würden. Am 8. August stellen Ihnen Vertreter beider Verbände und des beauftragten Planungsbüros die zentralen Ergebnisse der Studie vor.

Eine Pressemitteilung wird nach der Veranstaltung versendet.

Termin: 8. August 2019, 11.00 Uhr

Ort: Raum „Anton“, Stadtteilhaus Dresden-Äußere Neustadt e. V., Prießnitzstraße 18, 01099 Dresden

Um vorherige Anmeldung wird gebeten an:

Juliane Dölitzsch, NABU Sachsen Pressestelle, Tel.: 0341 337415-42

E-Mail: doelitzsch@NABU-Sachsen.de

Mehr Informationen:

www.bund-sachsen.de

Für Rückfragen:

Dr. David Greve, BUND Sachsen Landesgeschäftsführer, Tel.: 0351 874 761-40

E-Mail: david.greve@bund-sachsen.de

Presseeinladung als PDF

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