Verbunduntersuchung und Artdokumentation des Feuersalamanders im Landkreis Zwickau, Mittelsachsen, Erzgebirge und Stadtgebiet Chemnitz
(Erwin Martin)
Versteckt in schattig kühlen Laubwäldern, entlang naturnaher Quellbäche halten sich die schwarz-gelben Amphibien bevorzugt auf und zeigen durch ihr Vorkommen intakte Ökosysteme und gute Gewässerqualität an.
Im Einzugsgebiet der Freiberger und Zwickauer Mulde im sächsischen Mittelgebirge existieren nur noch Reliktpopulationen der Feuersalamander. Ihre Bestände und der Reproduktionserfolg sind im Rückgang begriffen. Das Projekt "Verbunduntersuchung und Artdokumentation des Feuersalamanders im Landkreis Zwickau, Mittelsachsen, Erzgebirge und Stadtgebiet Chemnitz“ des BUND Sachsen e.V. will die Datenlage zum Feuersalamander Vorkommen in der Region verbessern, lokale Gefährdungsursachen ermitteln und regionale Hilfsmaßnahmen für die Feuersalamander initiieren.
Im Zeitraum zwischen 2025 bis 2028 werden kleine Fließgewässer in den Landkreisen auf das Vorkommen des Feuersalamanders hin untersucht. Damit soll der aktuelle Erhaltungszustand der Art und deren Habitatqualitäten erfasst und Gefährdungspotentiale ermittelt werden. Auf dieser Grundlage sollen gezielte und flächenkonkrete Artenschutzmaßnahmen abgeleitet werden, die zu einem günstigen Erhaltungszustand der Art führen können.
Förderhinweis
Dieses Vorhaben wird Kofinanziert von der Europäischen Union
Fördervorhaben: Verbunduntersuchung und Artdokumentation des Feuersalamanders im Landkreis Zwickau, Mittelsachsen, Erzgebirge und Stadtgebiet Chemnitz
Förderrichtline: Natürliches Erbe 2023, Studien zur Dokumentation von Arten und Lebensraumtypen (B.2)
Das Projekt zielt auf eine verbesserte Datenlage und die Vorbereitung von Maßnahmen zum Schutz der Sächsischen Amphibien-Populationen ab.
Projektlaufzeit: 01.07.2025 – 28.02.2028
