Sehr geehrte Frau Hoppe,
wir bedanken uns für die Bereitstellung der Planungsunterlagen und bitten um Verständnis, dass eine kurzfristige Bearbeitung für eine rein ehrenamtlich arbeitende Gruppe nicht immer möglich ist.
Grundsätzlich ist die Ergreifung von Schallschutzmaßnahmen sehr begrüßenswert.
Die geplanten Vermeidungs- und Ausgleichsmaßnahmen erscheinen sachgerecht und ausreichend. Sie sind konsequent auszuführen und von einer kompetenten ökologischen Baubegleitung zu überwachen.
Zu Ausgleichsmaßnahme 008 erlauben wir uns den Hinweis, dass die Auswahl der beiden Rosenarten doch ein wenig phantasielos erscheint. In Deutschland sind 28 Rosenarten heimisch. Auch wenn nicht jede einzelne für den gegebenen Standort geeignet sein dürfte, ist die Berücksichtigung anderer Arten als der allgegenwärtigen Hundsrose möglich und sinnvoll.
Bei der Artenzusammensetzung des Saatguts für Maßnahme 009_A sind die Artnachweise der vielzähligen Insektenarten und deren konkrete Anforderungen zu berücksichtigen.
Wir gehen davon aus, im künftigen Genehmigungsverfahren mit ausreichender Frist beteiligt zu werden, um Gelegenheit zu bekommen, die umfangreichen Unterlagen im gebotenen Detail zu beurteilen.
Mit freundlichen Grüßen
Brigitte Heyduck
Vorsitzende der Regionalgruppe Radebeul und Moritzburger Land, B.U.N.D. e.V.
