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BUND Landesverband Sachsen

Gemeinsam gegen Glyphosat

Glyphosat ist das meistverkaufte Unkrautvernichtungsmittel der Welt und ein sogenanntes "Totalherbizid". Es tötet jede Pflanze, die nicht gentechnisch so verändert wurde, dass sie den Herbizideinsatz überlebt. Bekannt ist es vor allem unter dem Markennamen "Roundup", ein Produkt von Monsanto. Glyphosat ist laut Krebsforschungsagentur der WHO wahrscheinlich krebserregend beim Menschen – und es trägt maßgeblich zum Artensterben in der Agrarlandschaft bei.

Der BUND Sachsen fordert

  • Bekenntnis gegen Glyphosat von der Sächsischen Landesregierung!
  • Den Einsatz von Glyphosat auf landwirtschaftlichen Flächen vollständig zu verbieten!
  • Den Einsatz von Glyphosat in Haus- und Kleingärten zu verbieten!
  • Glyphosat-Rückstände in Lebens- und Futtermitteln stärker zu überwachen!

Landwirtschaftsminister Schmidt, wir erwarten ein klares Bekenntnis gegen Glyphosat!

Ein Mähdrescher fährt über ein Feld  (Carola Kunze / BUND Sachsen )

14.04.16 - BUND Sachsen fordert Landwirtschaftsminister Schmidt auf, bei der Agrarministerkonferenz in Mecklenburg-Vorpommern am 14. April 2016 gegen die weitere Nutzung von Glyphosat Stellung zu beziehen.

In einem Schreiben vom 11. April ruft der Vorsitzende Felix Ekardt den sächsischen Staatsminister zur Verantwortung, die Wiederzulassung von Glyphosat in Brüssel zu verhindern. Glyphosat ist Gift für Mensch, Umwelt und Natur und darf nicht für weitere 15 Jahre zugelassen werden! 

Am 7. und 8. März hat die EU-Kommission für ihr Genehmigungsvorlage zu Glyphosat keine Mehrheit erhalten, zu viele Mitgliedsstaaten waren zu skeptisch. Auch Deutschland hat sich bei der Probeabstimmung unterhalten. Voraussichtlich steht Glyphosat am 18. und 19. Mai erneut auf der Agenda. Die EU-Kommission hatte den Mitgliedsstaaten zuvor die Möglichkeit gegeben, Änderungsvorschläge einzureichen. 

Aber Bundeslandwirtschaftsminister Schmidt schweigt hartnäckig, obwohl ihn fast 30.000 Bürger*innen in einer E-Mail Aktion darum gebeten hatten, die deutsche Position offen zu legen. 

Zu den Pressemitteilungen

 

 

Glyphosat im sächsischen Bier: BUND fordert erneut Verbot von Roundup

26.02.16 - Die gestern veröffentlichte Studie des Umweltinstituts München hat ergeben, dass die 14 meistgetrunkenen Biere Deutschlands Rückstände von Glyphosat aufweisen. Die ermittelten Werte lagen zwischen dem fünf- und dreihundertfachen des Grenzwertes für Trinkwasser von 0,1 Mikrogramm/Liter. Auch das beliebte sächsische Bier Radeberger wies eine Belastung von 12,01 Mikrogramm/Liter auf.

Der BUND Sachsen nimmt diese Studie zum Anlass, noch einmal das Verbot von Glyphosat zu fordern, wenn selbst das nach Reinheitsgebot gebraute Bier nicht rein ist, sondern erhebliche Pestizidrückstände aufweist.

Zur Pressemitteilung 

 

 

Anhörung im Landtag zum Einsatz von Glyphosat - BUND-Aktive protestieren!


22.01.16 - Heute fand im Sächsischen Landtag eine öffentliche Anhörung des Antrages "Einsatz von Pflanzenschutzmitteln insbesondere mit den Wirkstoffen Clomazone und Glyphosat stärker reglementieren und Auswirkungen weiter erforschen" statt. Glyphosat ist das weltweit meist eingesetzte Breitbandherbizid und wurde im März vergangenen Jahres von der WHO als „wahrscheinlich krebserzeugend bei Menschen“ eingestuft. Zu den geladenen Expert*innen der Sitzung gehörte Heike Moldenhauer, Leiterin Gentechnik-Politik beim BUND. Ihre Einschätzungen können Sie in dieser Präsentation nachlesen.

Der BUND Sachsen nahm die Behandlung dieses Themas im Landtag zum Anlass, um mit einer Bild-Aktion gegen die Nutzung von Glyphosat zu demonstrieren.

Weitere Informationen zu gegenwärtigen Problemen in der Landwirtschaft und Empfehlungen für eine erfolgreiche Agrarwende finden Sie in unserem Landwirtschaftskonzept für Sachsen.    

Hintergrundinformationen zu Glyphosat

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