Projekt: "Luchsland Sachsen - Die Rückkehr der Pinselohren in Sachsens Wälder"
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Einst in Deutschland ausgestorben, findet nun der Eurasische Luchs (Lynx lynx) langsam seinen Weg zurück. Dies ist vor allem Wiederansiedlungsprojekten im Harz, Pfälzerwald und Bayrischen Wald zu verdanken. Auch in Sachsen gibt es mittlerweile wieder Nachweise von einzelnen Luchsen. Meist handelt es sich um Männchen, die auf der Suche nach einem geeigneten Revier den Freistaat durchqueren.
Der Luchs ist eine der größten Raubtiere Deutschlands und dessen Rückkehr kann von vielen Leuten kritisch gesehen werden. Es ist wichtig, dass diese Vorbehalte geäußert werden können, aber auch, dass die Bevölkerung eine Akzeptanz zu der heimischen Flora und Fauna entwickelt.
Nur was man kennt, kann man auch schützen
Im Rahmen des Projektes „Luchsland Sachsen – die Rückkehr der Pinselohren in Sachsens Wälder“ wurden Vorträge zur Ökologie, Vorkommen und Gefährdungen des Luchs‘ gehalten. So soll die breite Öffentlichkeit Informationen über den scheuen Waldbewohner erhalten. Gleichzeitig dienen die Vorträge auch als Diskussionsforum, in dem Bedenken geäußert und Ideen zum Schutz und Umgang mit den Raubkatzen eingebracht werden können.
Die Wissensvermittlung durch Vorträge und Flyer stellt eine wichtige Säule des Projektes dar. Durch die vermittelten Kenntnisse über den Luchs können Vorurteilen entgegengewirkt und die Akzeptanz gesteigert werden. Das sind gute Voraussetzungen, damit der Luchs nach Sachsen zurückkehren kann.
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Akzeptanzstudie
Neben der Aufklärungsarbeit wurde zusammen mit der Technischen Universität (TU) Dresden, Professur für Forstzoologie, eine Akzeptanzstudie durchgeführt. Das ist hilfreich, um besser einschätzen zu können, wie die Menschen in Sachsen gegenüber der Rückkehr des Luchs‘ eingestellt sind. Außerdem lassen sich so Konflikte ausfindig machen und nachhaltige Lösungsansätze entwickeln.
