Durch die weitere Nutzung dieser Webseite erklären Sie sich mit der hier beschriebenen Verwendung von Cookies durch den BUND einverstanden. An dieser Stelle können Sie auch der Verwendung von Cookies widersprechen bzw. eine erteilte Einwilligung widerrufen. Der Einsatz von Cookies erfolgt, um Ihre Nutzung unserer Webseiten zu analysieren und unser Angebot zu personalisieren. 

OK
BUND Landesverband Sachsen

Parlamentarischer Sommerabend

27. Juni 2018 | Lebensräume, Naturschutz, Schmetterlinge, Wildbienen

Ein großer Erfolg für Nachhaltigkeit und Umweltschutz in Sachsen

Parlamentarischer Sommerabend des BUND Sachsen 2018  ( BUND Sachsen )

Der erste Parlamentarische Abend des BUND Sachsen war ein großer Erfolg für Nachhaltigkeit und Umweltschutz in Sachsen. Am Dienstag lud der BUND Sachsen Abgeordnete aller Fraktionen des Sächsischen Landtags, der sächsischen Verwaltung und verschiedener Umweltverbände zu seinem ersten Parlamentarischen Abend im Dresdner Riesa Efau ein. Zum Thema Insektensterben und nachhaltige Landwirtschaft sprachen und diskutierten im Anschluss der Vorsitzende des BUND Sachsen, Felix Ekardt, Josef Settele vom Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung, Katharina Winter, Geschäftsführerin der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft Sachsen-Anhalt und Lars Stratmann, stellvertretender Vorsitzender des BUND Sachsen.

„Wir erwarten vom Land Sachsen und den Kommunen, dass das rechtlich maximal Mögliche im Insektenschutz unternommen wird“, sagte Felix Ekardt und betonte die Position des BUND als Verband, der sich vor allem für Nachhaltigkeit einsetzt: „Es geht darum, andere Menschen und nachfolgende Generationen vor den Folgen unserer alltäglichen Entscheidungen zu schützen.“ Biodiversitäts- und Klimaschutz bedeuten Insektenschutz. Auch für Sachsen sei das Pariser Klimaschutz-Abkommen rechtlich bindend. Ein vollständiger Ausstieg aus fossilen Brennstoffen in ein bis zwei Jahrzehnten und einer extensiven, monokulturell ausgerichteten Landwirtschaft sei darum geboten. Würden weniger tierische Nahrungsmittel konsumiert und produziert, könnten weniger Flächen genutzt und der Natur mehr Raum gegeben werden. Auch dem Insektensterben könnte so Einhalt geboten werden, zumal dann ein Wirtschaften mit deutlich weniger Pflanzenschutzmitteln möglich wäre. „Der gesellschaftliche Wandel braucht nicht nur entsprechende landespolitische Entscheidungen, sondern auch eine nationale und internationale Positionierung Sachsens für eine nachhaltige Landwirtschaft“, forderte er und formulierte einen ersten Wunsch an die Anwesenden des Parlamentarischen Abends: das Umsetzen der UN-Biodiversitätskonvention und des Pariser Klimaschutz-Abkommens auf Landesebene, um dem Insektensterben in Sachsen entgegen zu wirken.

 

Pressekontakt:
Prof. Dr. Felix Ekardt, Tel. 0341/ 49 27 78 66, felix.ekardt(at)bund-sachsen.de

Pressemitteilung als PDF herunterladen

 

 

Zur Übersicht

BUND-Bestellkorb