Reger Austausch bei den Fachforen ©BUND Sachsen
Unter der zentralen Frage: „Wie kann die Akzeptanz für die Energiewende in Sachsens Kommunen gesteigert werden?“ lud der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) Sachsen e.V. und die Vereinigung zur Förderung der Nutzung Erneuerbarer Energien (VEE) e.V. gemeinsam am 18. November 2025 zu einer ganztägigen Strukturwandelkonferenz auf das Bildungsgut Schmochtitz ein. Im Fokus stand der offene Austausch zwischen Zivilgesellschaft, Kommunen, Wirtschaft und Wissenschaft. Ziel war hierbei, eine Energiewende voranzutreiben, die Bürger:innen mitnimmt und den Schutz der Natur vor Ort beachtet. Das es hierfür viel Wissen und Hilfen gibt, zeigten die Fachforen und der Austausch unter den Gästen.
Rund 50 Teilnehmende sind der Konferenzeinladung gefolgt – mit dabei u.a. Bürgermeisterinnen aus der Lausitz, Wissenschaftler:innen und Mitarbeiter:innen aus der Erneuerbare-Energien-Branche.
Fachforen mit Blick nach vorne
Die vier angebotenen Fachforen gaben Einblick in relevante Aspekte der naturverträglichen Energiewende:
Im ersten Forum wurde das Licht auf die Solarenergie und die naturverträgliche Umsetzung von Freiflächen-PV-Anlagen gelegt. Dr. Julia Thiele vom „Kompetenzzentrums Naturschutz und Energiewende“ (KNE) zeigte auf, wie Solarparks durch gezielte Maßnahmen zur Artenvielfalt beitragen können.
Zeitgleich entspannte sich mit Hannes Gerold, Berater – Energieerzeugung und Energiesysteme, Dialog- und Servicestelle der SAENA und seinem Fachvortrag: „Akzeptanz durch Teilhabe: Verstehen, Mitreden, Profitieren“, eine lebhafte Diskussion über Kommunikationsstrategien zur Förderung der Zustimmung vor Ort und praktikable Teilhabemöglichkeiten.
Zwei weitere Fachforen rundeten den Tag ab.
Das Fachforum: „Vögel, Fledermäuse und Windkraft – Zwischen Mythen und Möglichkeiten“, mit Peter Horntrich, Leiter Umweltplanung und Sprecher des BWE-AK Naturschutz, VSB Neue Energien Deutschland GmbH sowie Robin Denz, Wissenschaftlicher Mitarbeiter Naturschutz und Erneuerbare Energien, BUND e.V. Bundesverband gaben einen kompakten Überblick zur aktuellen Gesetzeslage. Dabei wurden innovative Möglichkeiten des Artenschutzes an Windenergieanlagen vorgestellt und Gemeinsamkeiten festgestellt, wie Natur- und Energiewende zusammengebracht werden.
Mit einem weiterem Fachforum stellte Kristina Wittig vom VEE e.V. Bürgerenergiegemeinschaften vor, die zu mehr Akzeptanz in den Gemeinden führen. Hierbei wurde deutlich wie die Menschen konkret von der Energiewende profitieren können.
Gemeinsam mit Mut und Schwung in die Zukunft
Die Konferenz setzte die erfolgreiche Tradition der Strukturwandelkonferenzen des BUND Sachsen e.V. in der Lausitz fort. Gemeinsam mit den Akteur:innen in vielen guten Gesprächen bestand Einigkeit. Es braucht eine zielgerichtete und rasche Umsetzung der Klima- und Energiepolitik in Sachsen, sowie eine Versachlichung der Debatte. Denn es ist klar: Es besteht eine ökonomisch-ökologische Win-Win-Situation, wenn wir die naturverträgliche Energiewende vor Ort im Freistaat voranbringen.
Insgesamt bot die Veranstaltung nicht nur fachlichen Input, sondern auch Raum für Netzwerken und Austausch – ein wichtiger Schritt, um die Energiewende in Sachsen gemeinsam und naturverträglich zu gestalten.
Mit der zentralen Frage lud der BUND Sachsen ein: „Wie kann die Akzeptanz für die Energiewende in Sachsens Kommunen gesteigert werden?“ ©BUND Sachsen
Die Konferenz setzte die erfolgreiche Tradition der Strukturwandelkonferenzen des BUND Sachsen e.V. in der Lausitz fort. ©BUND Sachsen
Im ersten Forum wurde das Licht auf die Solarenergie und die naturverträgliche Umsetzung von Freiflächen-PV-Anlagen gelegt. ©BUND Sachsen
Die vier angebotenen Fachforen gaben Einblick in relevante Aspekte der naturverträglichen Energiewende. ©BUND Sachsen
Insgesamt bot die Veranstaltung nicht nur fachlichen Input, sondern auch Raum für Netzwerken und Austausch. ©BUND Sachsen
Helen Garber, Landesgeschäftsführerin des BUND Sachsen, begrüßte die Teilnehmenden und freute sich über die Veranstaltung als wichtigen Schritt, um die Energiewende in Sachsen gemeinsam und naturverträglich zu gestalten. ©BUND Sachsen
